Informationen zu Klaus Jürgen Knüttgen

Zu der Person Klaus Jürgen Knüttgen kursieren viele Geschichten und Gerüchte, etliche davon sind schlichtweg falsch. In Fortsetzung der bisherigen Praxis auf diesem Blog sind Beiträge sehr erwünscht, zunächst wollen wir einige bestätigte Informationen zur oben genannten Person wiedergeben.


Klaus-Jürgen Knüttgen

Geboren: 28.12.1958
Familienstand: Ledig
Meldeadresse (Wohnsitz der Mutter):
Herderstraße 26, 53173 Bonn
Vorherige Wohnadresse (bis 2012):
Schmiedegasse 8, 53343 Wachtberg

  • Angestellter der Aloisiuskolleg gGmbH von 1995 bis zum 31.12.2010
  • Seit 29.10.2010 freigestellt
  • 1. Vorsitzender des Ako-Pro e.V. und Geschäftführer bis Ende 2010
  • Leitete ca. 27 Jahren die Gruppe Scouting im Rahmen von Ako-Pro
  • Ehemaliges Mitglied der Freimaurerloge “Johannisloge” (geheim: “Robur”) in Köln (http://www.loge-koeln.de/; http://www.facebook.com/events/197724523629313/)

Angaben nach Bo-RIS (Bonner Ratsinformationssystem) 2010:
Sachkundiger Bürger Dipl. -Soz. Päd. Klaus-Jürgen Knüttgen
Vertreter/Vertreterinnen anerkannter freier Träger
Dipl. -Soz. Päd. Klaus-Jürgen Knüttgen
Herderstraße 26
53173 Bonn
Geburtsjahr: 1958
Familienstand: Ledig
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich wie folgt mit Dipl. -Soz. Päd. Klaus-Jürgen Knüttgen in Verbindung setzen:
– Telefon (dienstl.): 0228/82003-410
– Handy (dienstl.): 0172/9427560
– Telefax (dienstl.): 0228/82003-420
– Email (dienstl.): SPAMSCHUTZinfo@ako-pro-seminar.de*
* Eintrag SPAMSCHUTZ bitte vor Email-Versand entfernen!
Dipl. -Soz. Päd. Klaus-Jürgen Knüttgen ist vertreten in folgenden Gremien: -Ordentliches Mitglied im Gremium Jugendhilfeausschuss seit 16.12.2009
Angaben über ausgeübte Berufe und sonstige Tätigkeiten
-Geschäftsführer AKO-PRO-Seminar e.V.

Ermittlungsverfahren gegen Klaus Jürgen Knüttgen

https://jesuiten.wordpress.com/2013/01/22/kommentar-von-christian-herwartz-kunstler-bzw-ordensnamen-vermutlich-pater-christian-herwartz-sj/comment-page-1/#comment-184
Insgesamt sind 4 Anzeigen wegen sexuellem Missbrauch gegen Herrn Knüttgen gemacht worden. 3 Ermittlungsverfahren sind rechtskräftig eingestellt, davon sind bei zwei Verfahren nach Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft weitere Ermittlungen durchgeführt worden. 1 Verfahren, welches erstmalig Ende 2010 von der zuständigen Oberstaatsanwältin Theisen eingestellt wurde, ist nach Beschwerde und Wiederaufnahme Ende 2011 nochmals von dieser Staatsanwältin eingestellt worden, Hiergegen sind Rechtsmittel eingelegt worden, das Verfahren damit noch nicht abgeschlossen.

https://jesuiten.wordpress.com/2013/01/11/email-rabe-03-08-2010/comment-page-1/#comment-165
Der unerlaubte Besitz einer Waffe des ehemaligen Leiters des Ako-Pro e.V., Klaus-Jürgen Knüttgen, ist bei einer Durchsuchung im Januar 2011 festgestellt worden:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/themen/ako-pro/Razzia-bei-Ex-Leiter-des-Ako-Pro-Vereins-article599563.html
http://www.express.de/bonn/razzia-im-ako—ex-chef-des–pro-seminars–soll-stadt-zuschuesse-abgezockt-haben,2860,11418438.html
Bei den Ermittlungen insbesondere des RPA sind umfangreiche Unregelmässigkeiten entdeckt worden:
http://www.rundschau-online.de/lokales/betrugsverfahren-ako-pro–staatsanwalt-ermittelt,15185494,15260186.html
Weder ist es bei den Ermittlungen wegen Betrugs gegen Klaus-Jürgen Knüttgen noch dem unerlaubte Waffenbesitz zu einer Anklageerhebung bis zum heutigen Tage gekommen.

Abschlussbericht von Frau Prof. Dr. jur. Julia Zinsmeister: Zu “Harald” (Pseudonym für Klaus Jürgen Knüttgen)

S. 54f
In Bezug auf den weltlichen Mitarbeiter „Harald“ liegen uns drei Berichte vor, die sich auf das eigene Erleben massiver Grenzverletzungen beziehen. Die geschilderten

Vorwürfe umfassen einen längeren Zeitraum von 1983 bis 2001.

1. Ein Berichterstatter schildert, „Harald“ im Alter von 12 Jahren kennen gelernt zu haben. „Harald“ habe die Kontakte in den privaten Bereich hinein erweitert. Auch Kontakte zur Familie seien gesucht worden. Im Alter von 13 Jahren habe er im Haus von „Harald“ verkehrt und angefangen, bei „Harald“ zu übernachten. Übernachtet habe er jeweils im Bett von „Harald“ und dabei zunächst einen Schlafsack benutzt. Es sei zu ersten Berührungen oberhalb des Schlafsacks im Bereich der Genitalien des Jugendlichen gekommen. Die Berührungen hätten sich zu Berührungen innerhalb des Schlafsackes gesteigert, allerdings zunächst ausschließlich oberhalb der Kleidung. Später sei es zu den ersten Berührungen am nackten Penis des Jugendlichen gekommen. Der Berichterstatter schildert, „Harald“ habe an seinem Penis onaniert. Er habe sich während der Handlungen gewünscht, dass die Übergriffe aufhören. Die Intensität der Übergriffe hätte sich in der Folgezeit hin zu gegenseitigem Onanieren gesteigert. Nach Angaben des Berichterstatters sei es zu mindestens 25 bis 30 Übergriffen bis hin zum Samenerguss gekommen.

2. Ein weiterer Berichterstatter schildert, im Alter von 14 Jahren von „Harald“ betreut und in diesem Rahmen umarmt, angefasst und aufgefordert worden zu sein, „Harald“ bis zum Samenerguss zu befriedigen. Später sei es zu weiteren sexuellen Übergriffen bis hin zur versuchten analen Penetration und zum sogenannten „Schenkelverkehr“ gekommen. Der Zeuge gibt an, „Harald“ sei zu dieser Zeit seine wichtigste Bezugsperson gewesen. Abgesehen von der Scham habe er deshalb keine Möglichkeit gesehen, sich anderen Personen gegenüber Untersuchungsgruppe Aloisiuskolleg – Abschlussbericht 2/2011 zu offenbaren. Ende der 1990iger und Anfang der 2000er Jahre sei es erneut zu sexuellen Handlungen gekommen.

3. Die dritte Berichterstatterin gibt an, „Harald“ im Alter von 11 Jahren kennen gelernt zu haben. Im Alter von 15 Jahren sei es zu ersten sexuellen Kontakten in Form von Küssen mit „Harald“ gekommen. Die Handlungen hätten sich bereits nach kurzer Zeit gesteigert bis zu Berührungen an den Brüsten der Berichterstatterin, zunächst oberhalb der Kleidung und fortlaufend bis hin zu wechselseitigen Berührungen und Manipulationen an den Geschlechtsteilen und Einführen des Fingers in die Vagina der Berichterstatterin. Diese Handlungen seien fortgesetzt worden und im Alter von 16 Jahren sei es zum erstmaligen vaginalen Geschlechtsverkehr gekommen, der sich in der Folgezeit wiederholt habe. Allen sexuellen Handlungen sei erheblicher gemeinsamer Alkoholkonsum vorangegangen.

S. 115f
1. Die Berührungen der Genitalien des Berichterstatters im Alter von 13 Jahren auch oberhalb von Schlafsack und Kleidung stellten einen sexuellen Missbrauch von Kindern (§ 176 StGB) dar. Die sexuellen Handlungen nach Vollendung des 14. Lebensjahres wären wegen des bestehenden Betreuungsverhältnisses strafbar als sexueller Missbrauch eines Schutzbefohlenen nach § 174 StGB.

2. Auch im Falle dieses Berichterstatters ist vom Bestehen eines Betreuungsverhältnisses auszugehen. Die sexuellen Handlungen wären aufgrund des Alters des Berichterstatters nicht als sexueller Missbrauch von Kindern, wohl aber als sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen nach § 174 StGB strafbar.

3. Auch hier wird ein Betreuungsverhältnis zwischen der Berichterstatterin und „Harald“ geschildert. Bezüglich der sexuellen Handlungen vor Vollendung des 16. Lebensjahres wäre deshalb von einer Strafbarkeit nach § 176 StGB auszugehen. Soweit nach Vollendung des 16. Lebensjahres das bestehende Betreuungsverhältnis für die sexuellen Handlungen ausgenutzt wurde, gälte für diese Zeit das Gleiche. Soweit die Berichterstatterin angibt, vor den sexuellen Handlungen erhebliche Mengen Alkohol getrunken zu haben, käme je nach Grad der Alkoholisierung und deren Folgen auch eine Strafbarkeit nach § 179 StGB wegen sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger in Betracht.

Aktuelles zur Person

https://jesuiten.wordpress.com/2013/01/11/email-rabe-03-08-2010/comment-page-1/#comment-182
Klaus-Jürgen Knüttgen engagiert sich mittlerweile als “Manager” des Marsam Hotel
Qurna, West Bank, Luxor, Egypt.
http://www.hostelbookers.com/hotels/egypt/luxor/54993/reviews/

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36 Responses to Informationen zu Klaus Jürgen Knüttgen

  1. Goldilocks says:

    Publik-Forum 19/2010, erschienen am 8.Oktober 2010
    “Blonde Engel”
    http://www.eckiger-tisch.de/wp-content/uploads/2010/10/publik-forum.pdf

    Blonde Engel
    In Berlin leisten die Jesuiten vorbildliche Aufklärungsarbeit. Nicht so in Bonn.
    Dort werden Übergriffe an Jungen verdrängt und vertuscht
    Von Peter Otten und Thomas Seiterich
    Klaus Mertes, Jesuit und Rektor des Berliner Canisiuskollegs, hatte Ende Januar den
    Mut, lange Zeit totgeschwiegene sexuelle Gewalttaten von Priestern gegen Schüler an
    die Öffentlichkeit zu bringen. Seither marschieren die deutschen Jesuiten bei der
    schmerzhaften Aufklärungsarbeit voran. An den Jesuitenkollegs in Sankt Blasien und
    Berlin beeilt man sich mit der Aufklärung der Fälle von sexuellem Missbrauch durch
    Geistliche. In Bonn-Bad Godesberg jedoch, an dem von Jesuiten geleiteten
    Aloisiuskolleg (Ako) und in der Kolleg-nahen Jugendfreizeitarbeit Ako-Pro, gehen die
    Uhren anders. Dort wird verdrängt und vertuscht.
    Seit Anfang Februar wurden in der Folge der Vorgänge am Berliner Canisiuskolleg
    auch Missbrauchsfälle am Aloisiuskolleg bekannt. Die vom Jesuitenorden eingesetzte
    Missbrauchsbeauftragte, die Rechtsanwältin Ursula Raue, nennt in ihrem 26-seitigen
    »Abschlussbericht« vom 27. Mai fünf beschuldigte Täter-Patres am Aloisiuskolleg.
    Über dreißig missbrauchte Kinder und Jugendliche seien deren Opfer. Raues
    Abschlussbericht nennt ferner einen »aktuellen Mitarbeiter des Kollegs«. Gegen den
    Pädagogen K. sei – Stand Februar – bei der Staatsanwaltschaft Bonn ein Verfahren
    anhängig. Anfang Oktober sind es dann »mehrere Anzeigen«, so die Sprecherin der
    Staatsanwaltschaft, Staatsanwältin Silke Drosse. »In der zweiten Oktoberhälfte«, so
    Drosse, falle die Entscheidung, ob Anklage gegen den langjährigen Leiter der
    Freizeitarbeit erhoben werde. »Derzeit werden die Akten geprüft.«
    Was wird K. vorgeworfen? Sexueller Missbrauch Ende der 1980er- und Anfang der
    1990er-Jahre. Dagegen beteuert K. seine Unschuld und spricht von einem »Komplott«.
    Mit Publik-Forum will er nicht sprechen.
    Der Beschuldigte ist oder war für die Jesuiten doppelt tätig: Zum einen leitete er
    viele Jahre bis Mitte Juli dieses Jahres das Externat, so nennt sich das
    Freizeitprogramm für die Schüler im Ako. Außerdem leitet K. seit Mitte der 1990er-
    Jahre als Vorsitzender den Verein Ako-Pro-Seminar und dessen Freizeitarbeit.
    Der Verein sei »schulnah«, erklärt der kommissarische Rektor des Aloisiuskollegs,
    Pater Ulrich Rabe. Sein Vorgänger, Pater Theo Schneider, gab den Rektor-Posten
    aufgrund von Vorwürfen auf, er habe vor den sexuellen Übergriffen die Augen
    verschlossen. Aussagewillige Ex-Schüler bedrohte Schneider mit
    Unterlassungsklageforderungen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.
    Vereinszweck von Ako-Pro ist laut Satzung »die jugendpflegerische und
    wissenschaftlich weiterbildende Arbeit; sie hat die Entwicklung des Jugendlichen zum
    mündigen Bürger zum Ziel …«. Vorsitzender kann laut Satzung nur ein Mitglied des
    Lehrerkollegiums, der Leitung des Kollegs oder der Ako-Internatsleitung werden. Der
    Beschuldigte K. ist – satzungsgemäß – nicht Angestellter des Vereins, sondern
    vermutlich der Jesuitenschule. Nach Auskunft des Vereins besuchen dort jährlich
    5000 Kinder und Jugendliche Kurse. Darunter seien auch viele Teilnehmer aus
    anderen Bonner Schulen. Der Verein Ako-Pro sei in Bonn »eine große Nummer«,
    berichten Eltern.
    Der Verein hat ein großes sportliches Angebot. Eine weitere wichtige Säule bildet die
    vereinseigene Pfadfinderarbeit, das Scouting. Laut Ehemaligen gebe es dort rund
    einhundert Aktive. »Verzicht wird zum Gewinn«, so lautet ihr Motto. »Ganz natürlich
    entstehen Freundschaften, Beziehungen und Verantwortlichkeiten über Altersgrenzen
    hinaus«, heißt es in der Selbstdarstellung.
    Die Scouter-Idee sei auf den Beschuldigten K. hin ausgerichtet, sagen Ex-Mitglieder.
    Als »charismatisch« beschreiben Eltern den Pädagogen; K. sei eine »Fokusperson«. Er
    habe gegenüber den Kindern schlecht über deren Vater geredet und so versucht,
    Vertrauen aufzubauen und selbst als die bessere Alternative zu erscheinen. K. habe
    eigentlich keine Grenze zwischen seiner beruflichen Tätigkeit und seinem Privatleben
    gekannt. Jahrelang hätten Jugendliche immer wieder bei ihm zu Hause gewohnt,
    wenn es Probleme mit den Eltern gab. Ein Ex-Scouter berichtet, K. habe ihn einmal
    eingeladen, zu ihm ins Bett zu kommen, was er aber abgelehnt habe; Freunde von
    ihm jedoch nicht. Er wisse von monatelangen sexuellen Übergriffen. »Viele Eltern,
    der innere Kreis, können sich ein derartiges Vergehen jedoch nicht vorstellen«,
    berichtet eine Mutter.
    Nachdem ein zweites Opfer K. wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt hatte,
    beurlaubte die Ako-Leitung den Pädagogen Mitte Juli. »Bis die Vorwürfe geklärt sind«,
    teilte der kommissarische Rektor, Ulrich Rabe, damals mit. Bei dem Erstatter der
    Anzeige handele es sich um einen Mitarbeiter des Vereins. K. habe seinem Mitarbeiter
    nach der Anzeige
    fristlos gekündigt. Nicht das Aloisiuskolleg habe den Mitarbeiter entlassen, sondern
    der Beschuldigte in seiner Funktion als Vereinsvorsitzender, betont Pater Rabe.
    Betroffene im Umfeld des Aloisiuskollegs finden dies bizarr: Wie kann es sein, fragen
    sie, dass die Jesuiten sich vor der Verantwortung drücken und den Beschuldigten
    einfach gewähren lassen? Was sagt die deutsche Ordensleitung dazu?
    Diese Strategie des Wegduckens der Jesuiten kritisiert Jürgen Repschläger, Sprecher
    der Opfervereinigung Eckiger Tisch, im Schulausschuss der Stadt Bonn: Bei zwei
    Anzeigen gegen den Beschuldigten K. habe man erwarten können, dass der Verein
    Ako-Pro Seminar als pädagogische Einrichtung von sich aus die Stadt informiere – was
    unterblieben sei. Die Linie des Aloisiuskollegs sei offenkundig: Wir geben nur das zu,
    was wir zugeben müssen. Rektor Rabe dagegen erklärt, das Aloisiuskolleg habe keine
    Informationspflicht gegenüber dem Schulamt. Dies sei Sache des Vereins.
    Zum Schuljahresbeginn teilt das Aloisiuskolleg mit, die zu Beginn der Sommerferien
    verfügte Beurlaubung des Beschuldigten K. halte man aufrecht. Er leite das Externat
    nicht mehr. Den Vorsitz im Verein Ako-Pro lasse er ruhen. Der Beschuldigte »nimmt
    an keinen freizeitpädagogischen Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen teil und
    versieht derzeit im Verein ausschließlich Verwaltungs- und Organisationsaufgaben«,
    sagt der Rektor der Bonner Presse.
    Ungeachtet der Freistellung durch die Jesuiten hielt sich der Beschuldigte im
    September auf dem Aloisius-Schulgelände auf. Auf telefonische Nachfrage nach
    einem Gespräch mit ihm antwortet das Vereinssekretariat, K. sei »in einer
    Gruppenstunde«.
    Im Vorwort des gedruckten Herbstprogramms des Ako-Pro e. V. zeichnet K. das
    Vorwort. Zugleich taucht der Mann auf als Kursleiter eines Zauberseminars sowie
    eines Väter-Kinder-Wochenendes. In der Online-Version des Herbstprogramms wurden
    die entsprechenden Angaben inzwischen geändert. Doch K. steht weiter als
    Vorsitzender im Impressum. Am 22. September lud der Beschuldigte zu einem
    Elternabend der Scouter-Eltern aufs Schulgelände ein. Rund dreißig Eltern kamen. In
    der Einladung schrieb er, die letzten Monate seien fürs Scouting »ungewohnt
    turbulent und belastend« gewesen. Doch es habe »viel Verständnis,
    uneingeschränkten Einsatz, Vertrauen und Loyalität« gegeben, dafür bedanke er sich
    herzlich: Und: »Der Ako-Pro und Scouting wird so weitergehen, wie wir es alle
    gewohnt sind.«
    Ende Juli starb mit dem Bonner Jesuitenpater Ludger Stüper einer der Haupt-Missbrauchsverdächtigen
    im Ako. Er hatte den Beschuldigten in die Ako-Jugendarbeit
    geholt, sozusagen als Nachfolger im Geiste. Stüper, ein in der ehemaligen Bundeshauptstadt
    weit bekannter Pädagoge, war in Regierungskreisen gern gesehen,
    sammelte erfolgreich Spenden und brachte die Ako-Freizeitarbeit in Schwung. Er war
    morgens mit den Jungen in der Dusche und pflegte ein besonderes »Hobby«. Der
    Priester fotografierte mehr oder weniger nackte Schüler. »Blonde Engel«, solche Titel
    gab Stüper seinen Bildern. Anwältin Raue sagt dazu: »Sehr erotische Fotos.« Sie
    veranlasste im Jahr 2007, nachdem der Orden sie zur Missbrauchsbeauftragten
    ernannt hatte, das Abhängen der Fotografien. Hatte sich jemals ein Bonner Jesuit an
    Stüpers Knabenfotos gestört? Anscheinend nicht.
    Als Anwältin Raue zu Stüper sagte, er arbeite in der Tradition des deutschsizilianischen
    Päderastie-Fotografen Baron Wilhelm von Gloeden (1856-1931), »war
    der Pater stolz«, erinnert sich Raue. Sein Beuteschema waren schmale, wilde Knaben,
    erinnert sich die Anwältin, Jungen mit einer »Bedürftigkeit, die aus der Abwesenheit
    des Vaters herrührt«. Wer nicht diesem Muster entsprach, blieb unbelästigt.
    Bei Stüpers Requiem am 27. Juli wird beschönigt. Sehr zum Ärger der Jesuiten
    außerhalb des Treibhauses Bonn. Unter den acht Priestern, die das Totenamt für
    Stüper feiern, ist mit dem ARD-Fernsehprediger und Domvikar Monsignore Stephan
    Wahl ein Mitarbeiter des Trierer Bischofs Stephan Ackermann. In einem offenen Brief
    kritisieren Opfervertreter: »Welche Schlüsse sollen die Opfer daraus ziehen, dass es
    sich bei Wahl
    um den Leiter der strategischen Kommunikationsabteilung des Bischofs handelt, der
    als Sonderbeauftragter der Bischofskonferenz für sexuellen Missbrauch Minderjähriger
    zuständig ist?«
    Kontakt: http://www.untersuchung-aloisiuskolleg.de
    Quelle: Publik-Forum 19/2010, erschienen am 8.Oktober 2010

    • Häuptling says:

      Danke!
      Interpretiere ich also das Jahr 2010 richtig so (sorry, das ist eigentlich Gegenstand des Bintig-Gutachtens):
      März/April 2010:
      1. Anzeige gegen Knüttgen wegen sexueller Übergriffe. (Reaktion Ako: nichts. Man war noch zu aufgeregt, dass der ehrenwerte Stüper unter Beschuss geraten war. Knüttgen ist ja nur Laie). Der Anzeiger wird fristlos gefeuert von Knüttgen.
      Bis Sommer zweite Anzeige. (Reaktion der Jesuiten: wieder nichts).
      Die Kollegsleitung bedankt sich für das Vertrauen und die Unterstützungsbriefe von Rentrop & Co.
      Dann 3. und 4. Anzeige, dann Wechsel der Mitarbeiter beim Ako Pro, ein erster Ersatz des gefeuerten Mitarbeiters wirft das Handtuch. (Noch 2010??). Klärung durch den Jesuitenorden??? Er kann ja jetzt beim Bintig-Bericht mitarbeiten.

      September 2010: Knüttgen lädt zum Elternabend (Ako Pro) und zieht über die Versager her, die ihm Vorwürfe gemacht haben. Der Redakteur von Publik Forum wird unter dem Applaus der Eltern rausgeschmissen. (jesuiten? – nicht vorhanden)
      September 2010: Knüttgen lässt die Ako Pro Programmhefte in den Bonner Schulen verteilen und lädt darin und im Internet “Minis” zum Zaubern ein und zu einem Vater/Kind-Wochenende in die Eifel.
      Die neue AkoPro Führung (Lehrer der Schule) schmeißen die Scouter raus, die sich mit finanzieller Unterstützung der Rentrops als neuer Verein gründen.

      Der Papst, bei dem seit 2001(?) alle (!!) Berichte der Bischöfe über sexuellen Missbrauch landeten, war sicher genauso entsetzt wie unsere Jesuiten. Ja, es gehört sich, über sexuellen Missbrauch von Kindern entsetzt zu sein. Verantwortung ist eine Fratze und präsentiert die Institution als erhaben und ehrwürdig. Die Kirche genauso wie das Ako.
      Das Ako präsentiert bald darauf in der Presse einen strahlenden Kollegsleiter mit dem ersten Präventionsleitfaden (Wettrennen gewonnen!), bald darauf mit der längsten Klickerbahn der Welt (Guinness Buch der Rekorde!).

    • Häuptling says:

      Aber Knüttgen war doch schon lange vor 1994 auf dem unseligen Berg? Wer war denn vor der Aloisiuskolleg gGmbH Arbeitgeber?

      • Magret Steiner says:

        Sehr geehrter “Häuptling”,
        zum Jahr 2010:
        Das Aloisiuskolleg hat im März/April 2010 sehr wohl eine Reaktion gezeigt, siehe unter anderem das Posting zu Frau Käufer, der damaligen stellvertretenden Schulleiterin.
        Nach der 3. Anzeige, in Reaktion auf Filmaufnahmen des WDR, die Herrn Knüttgen mit Kindern auf dem Gelände des Aloisiuskollegs zeigen, ist im Oktober 2010 die Auflösung des Arbeitsvertrags von Herrn Knüttgen mit Wirkung zum 31.12.2010 erfolgt.
        Der erste Ersatz für den gefeuerten Mitarbeiter hat im Dezember 2010 das Handtuch geworfen und war bis Anfang 2011 mit der Abwicklung/Übergabe beschäftigt. Daraufhin haben Herrn von Wezyk, der sich analog zu seinem Verhalten gegenüber ehemaligen Scoutern hier nicht mehr äussert, und Ehemalige mit Unterstützung von u.a. Familie Rentrop den “Nachfolger” Scouting-Bonn e.V. gegründet.
        Knüttgen war vor 1994/1995 freier Mitarbeiter des Ako-Pro e.V. und hat in dieser Rolle unter anderem Scouting geleitet. Für Herrn Knüttgen ist nach Abschluss seines Studiums als Sozialpädagoge am 11.12.1995 die Satzung des Ako-Pro e.V. geändert worden, damit er erster Vorsitzender und Geschäftsführer werden konnte, was zuvor Mitgliedern des Lehrerkollegiums, oder Leitung von Kolleg oder Internat vorbehalten war.
        Seine feste Anstellung bei der Aloisiuskolleg gGmbH hat Knüttgen möglicherweise erst 1995 oder Anfang 1996 erhalten.

  2. Häuptling says:

    Hat also Knüttgen erst 1995 ein qualifizierendes Studium abgeschlossen??
    Er durfte also ohne Qualifizierung mit Kindern machen, was er wollte und in seinem kranken Hirn für gut befand? Ohne Nachweis, ohne Kontrolle über 10 Jahre lang, von den Jesuiten ermuntert???
    Wann hat denn die Bonner CDU die Sachkenntnis dieses Herrn entdeckt?

  3. Häuptling says:

    Existiert der WDR Beitrag mit dem spielenden Knüttgen noch irgendwo?

  4. Häuptling says:

    Gibt es Beweise zu den Gerüchten, dass die Besetzung der Käufer-Stelle durch den Nachfolger Oedekerken aus dem Kollegium mit einer zeitnahen großzügigen Spende an das Ako verbunden war? Wer kann die Spenderliste des Ako zur Verfügung stellen?

  5. Mirka Maren says:

    Gelegentlich sind im Vorfeld auf dem erbärmlichen Blog unheiligemacht.wordpress.com Eigentümlichkeiten zu der Tätigkeit von Herrn Bintig für die Aloisiuskollegs gGmbH angesprochen worden.
    Jetzt hat dieser Herr “seinen” bzw. die Gemeinschaftsarbeit der Öffentlichkeit präsentiert.
    Meistgenannte und zitierte Quelle ist Pietzcker (1998) in ihrer Hausarbeit, die sie zwei Jahre nach Beendigung ihrer Scouterlaufbahn geschrieben hat.
    Bemerkenswert, dass ein Gutachter von und für Sexualstraftätern diese Quelle für so zuverlässig und zentral erachtet.

    • Häuptling says:

      Da hat also schon 1998 eine Scouterin im Studium die verheerende Erfahrung im Scouting reflektiert und versucht zu verarbeiten. Kann diese Arbeit denn aufgetrieben werden?
      Respekt vor der (leider einsamen) Bemühung, mit dem erlebten Trauma einer irrsinnigen Normalität fertig zu werden.

  6. Mirka Maren says:

    und ansonsten in bester Manier auf unveröffentlichtes Material verweist:
    Bintig, A. & Ehring, J.: “Hegemoniale Männlichkeit” – eine genderspezifische Perspektive
    des AKO Pro Scouting. Bonn 2013 (2013a; unveröff. Manuskript)
    Bintig, A. & Ehring, J.: Sektenstrukturen im AKO Pro Scouting. Bonn 2013 (2013b;
    unveröff. Manuskript)
    Bintig, A. & Mohr, H.: Das “System des Leiters des AKO Pro Scouting” aus psychologischer
    Perspektive der “narzisstischen Persönlichkeitsakzentuierung”. Bonn 2013
    (unveröff. Manuskript)

  7. Mirka Maren says:

    nur am Rande:
    die geschwärzten Briefzitate auf Seiten 80, 81 sind in der PDF-Datei noch enthalten, markieren und kopieren genügt um den Inhalt zugänglich zu machen.

  8. Falk Auel says:

    Hurra! Wieder eine Publikation der Jesuiten, weitere Fachpublikationen von Prof. (em) Bintig sind angekündigt.

    Aus “schweren Grenzverletzungen” bei Zinsmeister (eine Verballhornung der schändlichsten Verbrechen an Kindern) sind jetzt noch mildere “Grenzverletzungen” geworden.
    Über 50 Informanten haben die Warnung Bintigs in den Wind geschlagen, sich vor Retraumatisierungen zu hüten und nur auszusagen, wenn sie sich damit nicht belasteten. (Aus ebensolcher Rücksicht wurden die Anzeigenerstatter für den neuen Bericht gar nicht erst angesprochen.) Die Informanten haben erst berichtet, dann mühselig auf den Korrekturen von verharmlosenden Gesprächsprotokollen bestanden. Verharmlosung im Bericht an allen Ecken: “Nichtzureichendes” oder gar “Unzureichendes” beschreibt völlig inakzeptables Vertuschungsmannöver, Gründe für solches werden sogleich in der “vermutlichen Überforderung” der Mittäter menschlich eingeräumt.
    Der Orden kann nun sein Leistungsbarometer “Geldausgaben” für Missbrauch mindestens fünfstellig erhöhen. Geld für einen wunderbaren Wissenschaftler und seine Spesen.

    Sogar der Bonner Generalanzeiger bemerkt, dass eigentlich nichts Neues aufgeschrieben wurde. Die Betroffenen, die noch immer mit der Ausgrenzung in ihrem Freundeskreis ringen, hoffen wieder einmal für sich allein, dass doch wenigstens die Wirklichkeit wahrgenommen würde.

    Der Jesuitenorden hat schon vor 3 Jahren erdrückende Hinweise auf genau diese Wirklichkeit gehabt und beschlossen, den Opfern nur soviel Beachtung zu schenken, wie es die Öffentlichkeit (Presse) einfordert. Die Täter und Mittäter wurden aber einzeln und ausnahmslos als einer der Ihren in ihrer Zugehörigkeit honorig entlohnt, versetzt, beerdigt, was gerade deren Bedürfnis war.

    Ein treffliches Schlusswort:
    “Bis die neue Kollegskultur / Vereinskultur stabil entstanden ist, wird allerdings noch
    einige Zeit vergehen. Auch dürfen die Anstrengungen für eine Veränderung nicht
    nachlassen, wenn vielleicht demnächst mehr Ruhe Einzug hält.
    Denn es ist Wachsamkeit angesagt: Ein weiterer Übergriff ist leider nie auszuschließen.”

    Sehen wir der neuen Kollegskultur entgegen: Im April wird vor dem Amtsgericht Bonn die Schadenersatzklage gegen den Kollegsleiter verhandelt, weil er den Rechtsbeistand der Opfer als “kapitales Arschloch” beschimpft hat.
    Die Gespräche, wie der Orden den Betroffenen in Not helfen könnte, wurden – laut Bintig-Bericht – ausgesetzt. Die Not leider nicht. Hauptsache, sie wird wachsam beobachtet und findet nicht im eigenen Hause statt.

    • Franz Stiebner says:

      Hier folgt die wissenschaftliche Untersuchung einer unabhängigen Kommission über die Wiedergutmachungen der Jesuiten, insbesondere der Kollegsleitungen des Aloisisukollegs in Bonn-Bad Godesberg in den Jahren 2010 – 2013:

      (Sie haben richtig gelesen. Das wars! Basta!)

    • Peter Rao says:

      Noch ein Kommentar zur Sprache:
      Der Gutachter benennt die sexuellen Beziehungen des Herrn Knüttgen mit Scouterinnen: Partnerschaften. (Bericht S. 79).
      Zu dieser Partnerschaft gehört konstitutionell die Eifersucht der Freundin (S.80), samt der gesamten Zurücksetzung und Frustration, nicht gewählt worden zu sein.
      Das kennen wir doch schon aus der Stüper-Geschichte – so mancher erfolgreiche Werdegang der Ako-Absolventen ist der Tatsache geschuldet, dass man als Schüler zu kurz gekommen ist und das im Berufsleben kompensiert hat. Klar, dass die missbrauchten Opfer diesen Anreiz nicht hatten, darüber an Bulimie gestorben sind oder sich diverse Studienabrüche etc. geleistet haben.
      Pech gehabt – Glück gehabt.
      Das ist die Gerechtigkeit der jesuitischen Erziehung.
      Hauptsache: Umkehr und Gehorsam. Eine Kirche der Armen wünscht sich der neue Papst. Könnte er doch in Bad Godesberg vorbeischauen!

      • Bomar Thusch says:

        Immerhin scheint der neue Papst eher Ordensbrüder zu verraten. Gegenüber anvertrauten Minderjährigen sehe ich das als deutlichen Fortschritt an.
        Vielleicht könnte er dieses Verhalten auch in Bad Godesberg an den Tag legen.
        Herr Siebner, wie war das noch in Malaysia?

  9. Fluxu Meier says:

    Da haben sich doch mal wieder viele besorgte Bürger und Ehemalige des Scouting unter dem Rahmen Ako-Pro gehörig auf der Nase herumtanzen lassen.
    Von geradezu bemerkenswertem Chuzpe zeugt es, dass die Aloisiuskollegs GmbH einen renommierten Gutachter für Sexualstraftäter für den Bericht zum Ako-Pro gemacht hat. Vielleicht wollte der Geschäftsführer, Herr Siebner, sich dessen Sympathie für kommende Auseinandersetzungen, was sein Wirken in Malaysia angeht, gewinnen.
    Was Herrn Bintig zum Analysieren und Bewerten des Versagens des Aloisiuskollegs qualifizieren soll, blieb bei der Vorstellung von Bintig offen und darf nach Veröffentlichung als beantwortet gelten: NICHTS.
    Aus Sicht des Aloisiuskollegs tritt er allerdings effektiv für Milde gegenüber den Mitgliedern ein.

  10. Knüttgen sollte von allen Bonnerinnen und Bonnern geächtet werden. Begrüssenswert wäre, wenn sich von ihm angeblich missbrauchte Personen auch jetzt noch outen würden.
    H.D.

  11. Peter Ohnmacht says:

    Herr Dittmann,
    sollte, könnte – passiert aber nicht.

    Sie können doch persönlich gut nachvollziehen, dass man als Opfer keine gesellschaftliche Achtung erfährt. Man macht sich selbst zum Opfer, wenn man den Täter als solchen outet. Dann ist man der Dumme.

    Nicht einmal die Jesuiten, die durch ihre jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema Experten geworden sind, haben bis heute einen Umgang mit einem Opfer zustandegebracht, das die Opfer nicht noch einmal erniedrigt und missachtet. Und die Jesuiten haben eine Vorbildfunktion für ein Umfeld wie die Gesellschaft von Bad Godesberg.

    Die Staatsanwaltschaft hat sich definitiv vom Leibe geschafft, das Aloisiuskolleg, die sicherste Schule der Welt, mit den mindestens vierfachen Missbrauchsvorwürfen von jetzt jungen Erwachsenen vor Gericht zu konfrontieren.
    Begründungen in den Ermittlungsakten: minderschwerer Fall, nicht erwiesene Glaubwürdigkeit (hatte doch der Täter – ohne seine Glaubwürdigkeit beweisen zu müssen – selbst Zeugen auf die Beine gestellt, die den Anzeigenden dem Rotlichtmilieu zugerechnet haben). Der jüngste Anzeigende, der nicht unter die Verjährungsklausel fällt, ist eben nicht glaubwürdig. Ob das damit zu tun hat, dass er als Ausländer voller Schamgefühl nicht drastisch genug Missbrauch beschrieben hat? Er war ja nur Gastschüler im Ako und hat als Kind die dort gängigen Zoten und die sexualisierte Sprache, wie sie der jetzige Internatsleiter öffentlich beschrieben hat, nicht gelernt.
    Die Jesuiten haben mehrfach, wenn sie sich zu den Vorwürfen der Verantwortungslosigkeit gegenüber den Opfern in die Enge getrieben fühlten, lauthals geäußert, dass dringender Handlungsbedarf sei. Einem “minderschweren Fall”, dessen Existenz mehr als prekär ist, haben die Jesuiten einen Termin bei der Caritasleitung gemacht. Dort wurde ihm erklärt, dass es vielleicht besser sei, im Niedriglohnsektor zu bleiben, weil Ausbildungsvergütungen nicht ausreichend seien, eine Familie zu ernähren.

    Das Aloisiuskolleg und die Jesuiten können feiern: die meisten Opfer sind zu stolz, Anträge wie beim Sozialamt für eine “Entschädigung” zu stellen. Kein Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs wurde in Bonn eröffnet. Die Bonner leben in einer Stadt, deren Gerichtsbarkeit den sexuellen Missbrauchs eines 14 jährigen Kindes aus einem fremden Kulturkreis als minderschweren Fall einstuft, der gar keine gerichtliche Klärung erforderlich macht. Die Klageerzwingung wurde abgewehrt, weil die Glaubwürdigkeit des jungen Ausländers in Zweifel gezogen wurde. Kein Wunder, wenn Adlige aus Godesberg ihn verdächtigen, sich verkauft zu haben.

    Verraten und verkauft: erst von einem einschmeichelnden Westler mit Geld in der Hosentasche, dem jetzt der Ako Pro Verein hinterher läuft. Dann von den Jesuiten, die keine Verantwortung dafür empfinden, dass dieses Kind monatelang als verstörter Gastschüler im Ako und im Lateinunterricht herumsaß und natürlich einen Schulabschluss weder angestrebt noch erlangt hat. Wen kümmerts. Vielleicht verraten von Anwälten, die nicht alle Register gezogen haben, wie sie es für einen Mandanten mit Lobby getan hätten? Verraten von allen, die wissen und ahnen, dass ihm Schlimmes widerfahren ist und scheinheilig in eine andere Richtung schauen und das Thema wechseln.

    Das Leben muss doch weitergehen. Hauptsache, das Ako ist eine gute Schule. Kein Zweifel, bitte.
    Ein Tipp für Pädosexuelle: in der sichersten Schule der Welt ist Charisma und besonderes pädagogisches Geschick gefragt. Wir sind sicher, dass Sie ein fruchtbares Betätigungsfeld finden! Keine Angst, die Eltern glauben an die Pädagogen, sie werden wieder nichts bemerken. Und die Jesuiten sind seit über 60 Jahren in einer “pädophilen Aura” (Zitat: Internatsleitung) unterwegs und kommen Ihnen sicher nicht in die Quere, besonders wenn Sie sie rechtzeitig und angemessen einbeziehen. Viel Spaß und viel Vergnügen!

  12. N.N. says:

    „Am Ende wird alles gut.
    Wenn es nicht gut wird,
    ist es noch nicht das Ende.“
    Oscar Wilde

  13. Anja Mechernich says:

    Das sog. Marsam Hotel hat ein neue Präsenzen im Internet erhalten.
    Unter anderem eine Internetseite (www.marsamluxor.com), deren whois Datensatz recht aufschlussreich ist:
    Domain Name:marsamluxor.com
    Created On:2012-10-28 09:06:09
    Last Updated On:2012-10-28 09:06:09
    Expiration Date:2013-10-28 09:06:09
    Status:ok

    Provider:Dedoba
    Provider-URL:www.dedoba.de

    Registrant-ID:GW1329-EPNIC
    Registrant-Name:Georg Walther
    Registrant-Street:Danneckerstr. 24
    Registrant-City:Berlin
    Registrant-State/Province:DE
    Registrant-Postal-Code:10245
    Registrant-Country:DE
    Registrant-Phone:+49.1802550200
    Registrant-FAX:+49.1802550100
    Registrant-Email:georg@fourangle.com

    Admin-ID:WG1387-EPNIC
    Admin-Name:Walther Georg
    Admin-Street:Danneckerstr. 24
    Admin-City:Berlin
    Admin-State/Province:DE
    Admin-Postal-Code:10245
    Admin-Country:DE
    Admin-Phone:+49.1802550200
    Admin-FAX:+49.1802550100
    Admin-Email:georg@fourangle.com

    Billing-ID:GW1329-EPNIC
    Billing-Name:Georg Walther
    Billing-Street:Danneckerstr. 24
    Billing-City:Berlin
    Billing-State/Province:DE
    Billing-Postal-Code:10245
    Billing-Country:DE
    Billing-Phone:+49.1802550200
    Billing-FAX:+49.1802550100
    Billing-Email:georg@fourangle.com

    Tech-ID:HOTD240-EPNIC
    Tech-Name:Hostmaster of the day
    Tech-Organisation:Deutsche Domainbank Direkt
    Tech-Street:Nordstrasse 73a
    Tech-City:Bonn
    Tech-State/Province:NRW
    Tech-Postal-Code:53111
    Tech-Country:DE
    Tech-Phone:+49.22890907090
    Tech-FAX:+49.22890907092
    Tech-Email:support@dedoba.de

    Nameserver: dyn2.direktdomains.de
    Nameserver: dyn1.direktdomains.de

    Die Mutter von Herrn Walther soll sich nach wiederholten Aussagen von Herrn Knüttgen vor ihn auf den Boden geworfen und um Geschlechtsverkehr gebettelt haben.
    Auf facebook (www.facebook.com/marsamluxor) findet sich auch die neue Telefonnummer von Klaus-Jürgen Knüttgen:
    please contact Klaus at marsam@africamail.com or +201065946063

  14. Eifelginster says:

    Hoffentlich gibt es zu den Missbrauchsvorfällen zeitnah so viel Klarheit wie irgend möglich.

    Man kann jedem Zeugen für die Überwindung und den Mut nur dankbar sein, gegen den Leiter von Ako Pro Scouting auszusagen.

  15. Eifelginster says:

    Vielen Dank an den Blogbetreiber von Jesuiten.wordpress für die vorbildliche geleistete Arbeit.

    Das genaue Dokumentieren ist zivilcouragiert wichtig, denn das Wegdicken, Wegschauen und Nebelwerfen ist im Umfeld von Kindesmissbrauch meiner (leider nicht geringen) Erfahrung nach immer viel zu sehr verbreitet.

    Thema Datenschutz. Mitwisser und Mitverantwortliche beim vollen Namen zu nennen zögere ich, in einem anderen Teil Deutschlands lebend, wenig, und riskiere dafür einiges. E-Mail-Adressen und Telefonnummern zu nennen jedoch könnte euch Probleme machen, denn da hat selbst der erwiesene Täter ein Recht Privatsphäre. Datenschutz kommt dem Opfer zugute, völlig klar – aber auch dem Täter.

    Daher: im Sinne der Vermeidung von weiteren Opfern kann UND SOLL man sicherlich sagen, in dem-und-dem-Stadtviertel wohnt ein hochrangiger Nazi oder Scientologe oder überführter Kindesmissbraucher – aber die Hausnummer des Kindeswohl-Gefährders (!) zu nennen geht möglicherweise nicht und die Telefonnumer des Täters zu nennen geht sicherlich gar nicht.

    Denn nicht, dass man da in den Strudel einer durch dritte oder vierte betriebenen Stalking- oder Mobbingkampagne gerät, bei denen dann der Täter zum Opfer wird und erfolgreich etwa gegen jeden klagen kann, der ihm das Leben schwer macht (klar, notfalls hat auch mal ein Täter das “Stalking” schlicht erlogen, wäre aber andere Baustelle).

    Es reicht doch, frei erfundene Beispiele: der fiktive Jungenmissbraucher hat schon mal Kinder zu sich nach Hause eingeladen und lebt in Mehlem oder Rüngsdorf, warnend auf seinem Blog zu sagen “Alfons Dingenskirchen (55) wohnt im Süden Godesbergs”. Oder, wieder fiktiv: der für eine rassistische Gruppe an Minderjährige Propagandazettel verteilende Skinhead lebt auf dem Brüser Berg oder Hardtberg, zu schreiben “Nazi-Nachwuchsfunktionär Gustav Z. wird oft im Bonner Westen gesehen” – damit sind Eltern, Geschwister, Sozialarbeiter usw. ausreichend informiert.

    Noch einmal Danke dem Blog für den Mut, allzu dunkle Kontexte auszuleuchten und für die Fülle an sicherlich zuverlässiger sowie wichtiger Information insbesondere zu Ako-Pro-Scouting aber auch zum sichtbar werdenden katholischen-kommunalpolitischen Bonner bzw. Bad Godesberger Filz. Ein ganz, ganz wichtiges Tun, weiter so.

    Mit solidarischen Grüßen
    Cees van der Duin

    PS: Prävention:
    Für Elten wie verantwortungsvollen Jugendarbeiter empfehlen sich die Aufklärungsmaterialien von Organisationen wie Zartbitter

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Praeventionstheater/100_index.php

    für Mädchen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Maedchen_Jungen/300_nein_ist_nein.php

    für Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Maedchen_Jungen/400_stopp_heisst_stopp.php

  16. Eifelginster says:

    srry, Tippfehler, u statt i :

    denn das Wegducken, Wegschauen und Nebelwerfen
    denn das Wegdicken, Wegschauen und Nebelwerfen

  17. Bin fassungslos says:

    Für viele wurden die dortigen Jugenderlebnisse positiv prägend für das ganze Leben. Das einfache Leben auf Fahrt, das Lernen von Selbstständigkeit und Verantwortung sind zeitlose Ideale der Bünde.

    Doch die Erfolgsgeschichte hat Schattenseiten. Eine davon wurde nun vor dem Landesgericht in Saarbrücken verhandelt. Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in 11 Fällen lautete die Anklage gegen den 37-jährigen Markus M. Der bis Ende vergangenen Jahres als Erzieher Tätige soll seine Führungsrolle bei den Pfadfindern und Wandervögeln für eigene sexuelle Befriedigungen ausgenutzt haben. …

    Wiederholt wurde die Jugendburg Balduinstein als Tatort genannt – eine an der Lahn gelegene, romantische Begegnungsstätte von Pfadfindern und anderen bündischen Gruppen. Der frühere Pfadfinderstamm “Landsknechte” des Angeklagten bezeichnete die Burg auf seiner Homepage als “Heimatburg”. Später wandte sich Markus M. mit einer – laut Aussage eines seiner Jungen als “Geheimbund” bezeichneten – Gruppe von den Pfadfindern ab. Markus M. und seine Gefolgschaft wurden nach einiger Zeit selbst Wandervögel: Balduinsteiner Wandervögel.

    Quelle: taz vom 12.06.2013

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3

    Erzieher missbraucht Pfadfinder beim Ausflug

    Berichtet von einer Nacht im Dezember 2004 auf der Burg Balduinstein bei Koblenz: „Der Junge kam zu uns ins Zimmer und legte sich zwischen uns. Während ich Sex mit Markus hatte, griff er mir an die Brüste. Und mein Mann machte sich an ihm zu schaffen.“

    BILD vom 31.05.2013

    http://www.bild.de/news/inland/erzieher/erzieher-missbraucht-pfadfinder-30631846.bild.html

    Burg Balduinstein: Noch mehr Jungen missbraucht?
    Rhein-Zeitung vom 19.06.2013

    Koblenz/Balduinstein – Gegen einen Gruppenführer der Wandervögel sind erneut schwere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat nach Informationen unserer Zeitung gegen einen 53-jährigen Mann Anklage wegen Kindesmissbrauch (24 Fälle) und Missbrauch von Schutzbefohlenen (drei Fälle) erhoben. …

    Beide Männer sollen einen Teil ihrer Missbrauchstaten auf der Burg Balduinstein (Rhein-Lahn-Kreis) verübt haben. Sie ist Heimatstandort der Autonomen Wandervögel und gehört seit 1979 dem Verein “Freies Bildungswerk Balduinstein”. Auffallend ist: Die beiden mutmaßlichen Tatzeiträume überlappen sich. Der 37-Jährige soll seine Missbrauchstaten von 2004 bis 2006 verübt haben, der 53-Jährige von 2002 bis 2006.

    Das wirft die Staatsanwaltschaft dem 53-Jährigen vor: Der Mann, der in Nordrhein-Westfalen lebt, soll zahlreiche sexuelle Übergriffe auf zwei Jungen verübt haben, die ihm von deren Eltern anvertraut worden waren. Zu den Taten kam es laut Anklage bei mehreren Veranstaltungen und Treffen auf Burg Balduinstein, außerdem während eines Ausflugs der Wandervögel an die Adria. Die beiden Opfer sollen zwischen 12 und 15 Jahre alt gewesen sein. …

    http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Burg-Balduinstein-Noch-mehr-Jungen-missbraucht-_arid,611652.html

    FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN
    Jugendbewegung – Der Film

    Gegen ein Mitglied unsrer Projektgruppe “FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN. Jugendbewegung – Der Film” ist ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellem Missbrauch eingeleitet worden. … Der Verein “Fürsten in Lumpen und Loden” wird aufgelöst.

    http://www.jugendbewegung-der-film.de/

  18. Mursi says:
    اليسوعيون – اليوس كوليج”آ ك و-برو”
    مقالات نشرت عن اليسوعيين أو من قبلهم
    معلومات عن كلاوس -يورجن كنوتجن – نشرت بتاريخ 17 فبراير 2013

    تـدور حول كلاوس- يورجن كنوتجن الكثير من القصص والشائعات، والعديد منها غير صحيحة

    المقالة اللاحقة – نرحب كثيرا بما ينشر من مقالات بهذا الخصوص فنحن نرغب في تأكيد بعض المعلومات التي نشرت عن الشخص المذكور اعلاه,

    كلاوس- يورجن كنوتجن
    مواليد: 28/12/1958
    الحالة الاجتماعية(الزوجية): أعزب
    عنوان السكن: (عنوان سكن أمه):
    هيردير شتراسه 26، 53173 بون
    عنوانه السابق ولغاية 2012:
    شميدجاسه8، 53343 فاختبيرج

    كان احد العاملين في مدرسة اليوس كوليج (شركة ذ.م.م) للفترة من عام 1995 ولغاية 31/12/2012.
    منذ 29/10/2010 أستغني عن خدماته
    مدير الـ آكو-برو، جمعية مسجلة والمدير التنفيذي لغاية عام 2010.
    كان يشغل منصب مسؤول عن فريق سكوتنجن ضمن اطار نشاطات آ كو-برو لمدة 27 عاما تقريبا.
    عضو سابق بالجمعية الماسونية يوهنا سلوجو (الاسم السري”روبور”) في كولونيا.

    معلومات واردة عن بو-ر ي س (نظام المعلومات راتس) عام 2010:
    معلومات عن المواطن، كلاوس- يورجن كنوتجن
    وكلاء وممثلين لمؤسسات خاصة مسجلة رسمية .

    كلاوس- يورجن كنوتجن، حامل دبلوم عال بالتربية
    العنــــوان: هيردير شتراسه 26
    53173 بون

    مواليد: 28/12/1958
    الحالة الاجتماعية(الزوجية): أعزب
    للإجابة على أسئلتكم أو لإبداء الرأي يرجى الاتصال بالسيد كلاوس- يورجن كنوتجن:
    هاتف (العمل) : 410-82003/0228
    هاتف نقال(العمل) : 410-82003/0228
    فاكس (العمل) : 420-82003/0228
    عنوان البريد الالكتروني: info@ako-pro-seminar.de

    كلاوس- يورجن كنوتجن، حامل دبلوم عال بالتربية الاجتماعية وهو عضو في المجالس التالية: عضو رسمي في مجلس لجنة مساعدة الشبيبة ولغاية 16/12/2009
    معلومات عن الوظائف التي شغلها والنشاطات أخرى
    المدير التنفيذي لـ آ ك و- برو- سيمنار جمعية مسجلة

    قضايا تحريات ضد كلاوس- يورجن كنوتجن

    لقد رفعت مجموع أربعة (بلاغات لدى الشرطة) ضد كنوتجن بسبب الاعتداء الجنسي. ثلاثة منها أوقفت التحريات بشأنها بشكل قطعي. وفي قضيتين استمرت التحريات بعد رفع شكوى الى النائب العام. وقضية واحدة أغلقت للمرة الأولى في نهاية عام 2010 من قبل النائبة العامة العليا المسؤولة “تايسن”، وبعد رفع الشكوى فتحت القضية من جديد وتم غلقها مرة أخرى في نهاية عام 2011 من قبل النائبة العامة العليا نفسها. ولو أن القضية حسب الطعن القضائي بان القضية لم تغلق بعد.

    وفي يناير من عام 2011 اثناء عملية تفتيش لمكان المدير السابق لـ آ ك و- برو، جمعية مسجلة، كلاوس- يورجن كنوتجن ثبت حيازته لسلاح دون رخصة.

    وكشفت التحريات وخاصة في قضية (ٌٌر بي آ) عن العديد من المعلومات المتضاربة:

    ولم تتوصل التحريات التي أجريت ضد كلاوس- يورجن كنوتجن بسبب الغش وحيازة سلاح دون ترخيص الى رفع دعوى ضده لغاية هذا اليوم.
    التقرير النهائي التي قدمته السيدة البروفسورة الحقوقية يوليا تسنسمايستر (): حول “هارالد” (الاسم المستعار لـ كلاوس- يورجن كنوتجن)

    الصفحة 54 وما يليها:
    لقد قدمت لنا ثلاثة تقارير حول ” هارالد ” والتي تتضمن حالات فظيعة لخرق الحدود.

    الاتهامات التي وصفت كانت لأحداث وقعت في الفترة الزمنية ما بين علم 1983 و لغاية 2001.

    1- المتحدث يصف فيه بانه كان في الثانية عشرة من العمر عندما تعرف على ” هارالد ” والذي حاول تعميق العلاقة لتشمل الحياة الخاصة. وكان يسعى حتى للعلاقات العائلية. وفي سن الثالثة عشرة بدأ بالتردد على منزل ” هارالد ” ونام هناك أيضا. وقد نمت كل مرة في سرير” هارالد ” . في البداية كنت أنام في كيس النوم. وحصل الملامسات الأولى من فوق كيس النوم، حيث لامس أعضاء الصبي التناسلية. ثم تطورت الملامسات في داخل كيس النوم. وفي البداية كانت الملامسات من فوق الملابس. وبعد فترة حصلت الملامسات لعضو الصبي العاري. ووصف المتحدث بان ” هارالد ” كان يزاول العادة السرية. وكان المتحدث أثناء تلك الأفعال يتمنى لو أن التحرشات ستنتهي. ولكن التحرشات استمرت في الأوقات اللاحقة وتطورت بشكل ان كليهما يمارسان العادة السرية. وحسب البيانات التي أدلى بها المتحدث فان قد التحرشات قد حصلت على أقل تقدير ما بين 25 و30 مرة التي انتهت بالقذف المنوي.

    2- وصف متحدث الآخر بانه في سن الرابعة عشرة كان تحت رعاية ” هارالد ” والذي ضمن هذه العلاقة حضنه وتلمسه وطلب منه أن يمتعه جنسيا حتى يصل للقذف المنوي. وبعد ذلك تطورت التحرشات الجنسية لتصل الى محاولات ممارسة الجنس الشرجي، وقد حصل بينهما ما يسمى بـ “جنس الفخذي”. وقال الشاهد ولأن ” هارالد ” كان آنذاك أهم شخص ثقة بالنسبة له، وبغض النظر عن الخجل فانه لم يجد أية إمكانية للتحدث عن الأمر أمام أشخاص آخرين من مجموعة التحقيق “أليوس كوليج”. التقرير النهائي بتاريخ 2/2011. ووقعت في نهاية التسعينيات وبداية الألفية الثالثة تحرشات جنسية جديدة.

    3- وصفت المتحدثة الثالثة بانها تعرفت على ” هارالد ” عندما كانت في الحادية عشرة من العمر. وعندما بلغت الخامسة عشرة حصلت أول الاتصالات جنسية مع ” هارالد ” وعلى شكل قبلات. والأفعال تطورت خلال فترة قصيرة لتأخذ شكل الملامسات لثدي المتحدثة. في البداية كانت الملامسات من فوق الملابس ومن بعد أخذت شكل الملامسات المتبادلة للأعضاء الجنسية وإدخال الإصبع في مهبل المتحدثة. واستمرت هذه الأفعال حتى بلغت السادسة عشرة من العمر ووقع بينهما اتصال جنسي مهبلي. وتكرر ذلك في الأوقات اللاحقة. وكل الممارسات الجنسية كانت تحت تأثير الكحول الشديد.

    كان تحت رعاية ” هارالد ” والذي ضمن هذه العلاقة حضنه وتلمسه وطلب منه أن يمتعه جنسيا حتى يصل للقذف المنوي. وبعد ذلك تطورت التحرشات الجنسية لتصل الى محاولات ممارسة الجنس

    الصفحة 115 وما يليها

    1- ان ملامسات أعضاء الصبي التناسلية وهو في سن الثالثة عشرة حتى من فوق كيس النوم والملابس تعتبر تحرش جنسي بالأطفال وفقا للمـادة 176 من قانون الجنايات الألماني. والممارسات الجنسية بعد بلوغ الرابعة عشرة من العمر وبسبب علاقة الرعاية من الأفعال التي يعاقب عليه القانون وفقا للمادة 174 من قانون الجنايات الألماني باعتبارها تحرش جنسي باستغلال شخص في ظل رعايته.

    2- وحتى في حالة المتحدث الثاني فان القضية تستند أيضا على وجود علاقة رعاية. وهنا التحرش الجنسي بسبب عمر المتحدث ليس تحرش جنسي بطفل ولكن تحرش جنسي بشخص موجود تحت رعايته وفقا للمادة 174 من قانون الجنايات الألماني.

    3- وحتى هنا فالموضوع هو علاقة رعاية ما بين المتحدثة و” هارالد “. ويعاقب القانون الممارسات الجنسية قبل بلوغ المتحدثة سن السادسة عشرة وفقا للمادة 176 من قانون الجنايات الألماني. وحتى الممارسات الجنسية بعد بلوغ المتحدثة السادسة عشرة هي أفعال يعاقب عليها القانون وفقا لمفهوم المادة 174 من قانون الجنايات الألماني في استغلال علاقة الرعاية. وهنا وحسب ما أدلت به المتحدثة بان الممارسات الجنسية كانت بعد تناول كمية كبيرة من الكحول، وهذا ما يعاقب عليه القانون وفقا للمادة 179 من قانون الجنايات الألماني، حيث ان التحرش الجنسي في وضع لا يمكن للآخر قوة المقاومة بسبب تأثير الكحول الشديد.

    معلومات حديثة عن الشخص:

    كلاوس- يورجن كنوتجن يعمل حاليا كمدير في فندق مرسم في القرنة ، الضفة الغربية، الأقصر، مصر.

  19. Dat Kowelenzer Schängelche says:

    [In 27 Fällen soll sich ein heute 54 Jahre alter Mann an Jugendlichen sexuell vergangen haben. Im Zentrum der Anschuldigungen stehen Treffen in der Jugendbegegnungsstätte Burg Balduinstein.]

    Missbrauchsprozess: Abgründe hinter Burgmauern
    Taunus-Zeitung vom 06.06.2014

    Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    Gleich mehrere Stunden lang widmet sich das Schöffengericht Person und Sachverhalt. … „Es war meine Welt, irgendwie“, erläuterte der ledige Angeklagte die über Kontakte der Mutter entwickelten Interessen. 2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war. …

    Begonnen, so die Einlassung, habe es bei einem Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Segeltörn an der Adria im Oktober 2003. … Kennengelernt hatte der Kameramann die Gruppe bei einem Filmprojekt im Rahmen einer Videowerkstatt im Mai des gleichen Jahres.

    http://www.taunus-zeitung.de/lokales/limburg_und_umgebung/Missbrauchsprozess-Abgruende-hinter-Burgmauern;art680,885072

    [Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ahndete das Diezer Schöffengericht sexuelle Übergriffe auf zwei Jugendliche.]

    Zurück bleibt Erstaunen. Und Entsetzen. Erwachsene suchten sich innerhalb der Jugendgruppen „Lieblingspimpfe“ aus, machten ihnen Geschenke und ließen sie in ihren Zimmern übernachten – in den eigenen Betten. Treffender als die Anwältin, die den inzwischen 23 Jahre alten Hauptbetroffenen als Nebenkläger vertrat, kann man es nicht ausdrücken: Bei Begegnungen auf Burg Balduinstein konnte auf einen Pool von Jungen zurückgegriffen werden…

    Ihre Hoffnung, dass dieses System komplett bereinigt werde, ist in der gebotenen Schärfe allerdings kaum zu erfüllen. … Der Staatsanwalt hatte dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vorgeworfen, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen bei gegenseitigen Berührungen freien Lauf gelassen zu haben, mindestens einmal im Monat. …

    Drei Übergriffe zwischen Oktober 2004 und 2006 trugen dem Angeklagten neben der Bewährungsstrafe Beratungsgespräche bei der Psychiatrischen Ambulanz Trier ein (um den Therapiebedarf zu ermitteln). Außerdem zahlt der 54-Jährige Schmerzensgeld von 3000 und 1500 Euro.

    Quelle: Missbrauchsprozess: Entsetzen über mildes Urteil. Taunus-Zeitung am 14.06.2014.

    http://www.taunus-zeitung.de/rhein-main/Missbrauchsprozess-Entsetzen-ueber-mildes-Urteil;art801,895541

  20. Dat Kowelenzer Schängelche says:

    Ich danke diesem Blog für die Aufdeckungsarbeit zum vielfachen Missbrauchs-Geschehen im Fall Knüttgen / AKO-Scouting-Kurse. Für die Jugendarbeit leider ein sehr wichtiges Thema.

  21. Dat Kowelenzer Schängelche says:

    Thema Jugendburg Balduinstein. Gute Nachrichten aus dem verantwortungsbewussten evangelischen Pfadfindertum:

    Zum Jahresende 1989 traten der Gau Rheinmark und die Landesmark Schleswig-Holstein aus der CP21 (evangelischer Pfadfinderbund) aus. Sie bildeten zunächst einen losen Zusammenschluss in Form eines regelmäßig stattfindenden Führerschaftstreffens, das sich nach dem ersten Tagungsort auf Burg Balduinstein benannt hat. …

    Das Hauptaugenmerk des Balduinsteiner Kreises liegt in der Führerausbildung. Die mitarbeitenden Einzelpersonen, Stämme und Bünde bieten sich im Regelfall gegenseitig die Teilnahme an den verschiedenartigen Ausbildungsangeboten an.

    2014 umbenannt in Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)

    Erklärung der Namensänderung von CP-BSK zu BSCP

    Nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in Verbindung mit dem Namen „Balduinstein“ kam in dem „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis (CP-BSK)“ sehr schnell die Frage auf, ob man den eigenen Namen ändern solle, um nicht den falschen Verdacht zu befördern, dass der CP-BSK zur Burg Balduinstein gehöre.

    Auf dem diesjährigen Thing am 21.09.2014 wurde … beschlossen den Namen „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis“ abzulegen und sich fortan „Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)“ zu nennen.

    Wir verurteilen ausdrücklich jede Form von Missbrauch an Menschen, sei sie sexueller, politischer oder sonstiger Natur. Wir wollen dazu beitragen, Missbrauch vorzubeugen, ihn aufzudecken und durch unsere Arbeit in den einzelnen Gruppen eine Kultur des gegenseitigen Achtens zu verwirklichen.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=34

    4 Pfadfinder missbraucht:
    Kinderschänder will nicht in den Knast.

    Vor 1 Jahr wurde Markus M. (38) zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Er hatte als Leiter einer Pfadfindergruppe [auf Burg Balduinstein, s. u.] 4 Jungen missbraucht. 11 Fälle. Vor Gericht beteuerte er: „Ich habe das gemacht und schäme mich dafür. Ich bin selbst erschrocken. Es tut mir leid und ich würde es gerne ungeschehen machen.“

    In den Knast will er aber nicht – der Neunkirchner hat Widerspruch eingelegt. Weil einige Vorfälle verjährt sind, gibt ihm der Bundesgerichtshof sogar recht. Nun wird neu verhandelt.

    Gestern Prozessauftakt. Die Verhandlung wird gleich wieder unterbrochen und auf den 4. November vertagt. Unter anderem, weil eines der Opfer (heute 24) Bedenkzeit hat, ob es Schmerzensgeld von Markus M. annehmen will.

    Quelle:
    BILD vom 19.08.2014

    http://www.bild.de/regional/saarland/saarland/kinderschaender-will-nicht-in-den-knast-37310002.bild.html

    Markus M. (37) wirkt wie ein verklemmter Jüngling. Dabei hat sich der ehemalige Pfadfindergruppenleiter aus Schiffweiler an vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren vergangen. Vor dem Landgericht muss er sich wegen „sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener“ verantworten. Es geht um elf Fälle zwischen 2004 und 2006. … Berichtet von einer Nacht im Dezember 2004 auf der Burg Balduinstein bei Koblenz

    http://www.bild.de/news/inland/erzieher/erzieher-missbraucht-pfadfinder-30631846.bild.html

  22. Dat Kowelenzer Schängelche says:

    Zu lesen bei netzwerkB:

    “Eine Reihe von taz-Mitarbeitern selbst waren Pädokriminelle. Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“ Mehr wollte man da nicht wissen. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiss von neun Opfern.

    Willier besass eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt. Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern.

    In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen der Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

    Im Januar 2011 erklärte der stellvertretende taz-Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: “Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.” …

    Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema sexueller Gewalt als Journalist und Autor. Es wäre das falsche Signal von Vorgesetzten und Kollegen, ihn jetzt auszugrenzen.”

    Quelle:
    netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. 26. August 2013. Zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz

    http://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

  23. Balduinstein Chronik says:

    die zeugenvernahme zeigte, dass jugendliche auf der burg balduinstein und von dort ausgehend sexualisierte gewalt erlebt haben, und zwar vielfach. der richter sprach in seiner urteilsbegründung von einem “systematischen, geradezu organisierten beschaffen minderjähriger sexualpartner, um sie zu missbrauchen.” der richter sagte das. und die zeugen berichteten von übergriffen, beginnend mit moralischem abhängig machen über streicheln am Bauch, manipulation des penis, oral- und analverkehr. mehrere leute auf der burg, nicht nur der verurteilte, hatten lieblingspimpfe, die jede nacht bei ihnen übernachten mussten. its not the end.

    cif
    am 18. Juni 2013

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

  24. Awer mir schwätze halt suh häi says:

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (auf facebook am 20.06.2013)

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M., einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrückenwird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

  25. Stellina Odorosa says:

    Knüttgen (Scouting Bonn) fing seine Beute mit der Romantik von Gruppe, Ferne, Lagerfeuer und Abenteuer, “axi” tat Entsprechendes. Beide machten auf Pfadfinder. Ohne nachzudenken huldigen viele, viele österreichische und deutsche Pfadfinder dem erst unlängst verstorbenen “axi”, das war Alexej Stachowitsch.

    Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen, oder: Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  26. Lahntalwanderer says:

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein

    bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes” zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit

    Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar

    *****sternkreis
    SYSTEM BALDUINSTEIN*****

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    aus: köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    *****

    FEUERREDE

    (Gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt vom Amt nach 35 Jahren seit Gründung des Bundes)

    … Baut weiter, meine Freunde, mit Zuversicht, Freude und Kraft, damit das immer klarer und sichtbarer werde, was vor langer Zeit auch mich ergriffen hatte, immer meine Sehnsucht blieb und mir die Kraft gab, mit Euch auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes” zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!

    Möge also unser Bund weiterhin uns allen eine Quelle der Freude, der Zuversicht und auch der Kraft sein und bleiben. Meinem Nachfolger im Amt aber mögen immer Glauben, Hoffnung und Liebe über alle Schwierigkeiten hinweg tragen’

    Ex flammis orior

    axi
    (Alexej Stachowitsch)

    (aus: Myrrhenstreu, – Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

    *****

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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