Kommentar von Christian Herwartz (Künstler- bzw. Ordensnamen vermutlich Pater Christian Herwartz SJ)

http://unheiligemacht.wordpress.com/2012/12/22/2012-12-22-offene-fragen/comment-page-1/#comment-1323

Sehr geehrter Herr Neft,
ja Pater Schneider hat die Verantwortung für sein Tun. Er braucht sie nicht nachträglich übernehmen. Da er nicht spricht, muss ich hinsehen und meine Schlüsse ziehen. Würde er doch sprechen und die Wahrheit nicht verdecken. So stochern wir in der Wirklichkeit herum und können nur von Tag zu Tag ärgerlicher werden. Theo Schneider war mit dem Haupttäter P. Stüper am AKO befreundet und wohl blind für sein Handeln. Das wird er vielleicht heute ebenso sehen. Warum sagt er es nicht? Ich will gar nicht sein Richter sein. Aber ich suche die Wahrheit. Und ich will sie nicht verdecken. Bisher stelle ich aus den Untersuchungen unterlassene Hilfeleistung gegenüber Schutzbefohlenen fest. Selbst da will ich nicht sein Richter sein. P. Schneider wird mit diesem Verbrechen klarkommen müssen. Es ist furchtbar diese Taten im eigenen Gewissen zu entdecken.
Hier interessiert mich das heutige Verweigern der Aussagen, den damals dem billigen Frieden Geopferten nicht beizustehen. Das Schweigen kann doch das falsche Handeln nicht rechtfertigen. Es liegt offen zutage. Oder nicht?
Lieber Theo wann beginnst Du zu sprechen? Erst auf dem Sterbebett? Wie wenig Vertrauen hast Du in den Gott, den Du verkündigst, den Gott der Barmherzigkeit, der uns in unseren Nächsten begegnen will?
Ich habe lange gewartet, bis ich diese Gedanken offen aussprechen, um Dir die Zeit der Umkehr zu lassen. Doch jetzt scheint es mir reif, sie auszusprechen.
 Bitte kehre um und tue was Du den Kindern im Beichtunterricht verkündigst!
Christian Herwartz

Advertisements
This entry was posted in Aloisiuskolleg, Pater Schneider, Pater Stüper and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

29 Responses to Kommentar von Christian Herwartz (Künstler- bzw. Ordensnamen vermutlich Pater Christian Herwartz SJ)

  1. Zur Gewissenserleichterung könnte das Zurückzahlen von Mitteln des Ako-Pro e.V., welche satzungswidrig und nicht mit der Gemeinnützigkeit in Einklang zu bringen zweckentfremdet für FKK-Urlaube gemeinsam mit Stüper und Schutzbefohlenen von Theo Schneider ausgegeben bzw. veruntreut worden sind, hilfreich sein.

    • Fritz.Schmitz says:

      Gibt es Nackfotos von Schneider’s SJ? Oder wofür steht diese Bezeichnung?

      • Ludwig Munch says:

        Und wenn schon, dafür dürften sich nicht einmal die Herren SJ auf dem Berg des Aloisiuskollegs begeistern lassen. Obwohl wer weiss, die Figur des krüppeligen Stüpers steht immer noch, die Gräber werden zu besonderen Anlässen geschmückt.

    • Fritz.Schmitz says:

      Noch eine Frage: SJ. Ist das so wie “1600ti” bei den alten BMW’s oder “GTI” bei den Golf-Prolls der siebziger Jahre? Eine Art Turbolader? Höherer Verbrauch? Größere Leistung? Das würde ja einiges erklären.

      Also, was heisst SJ?

  2. Johannes Liebherr says:

    Lieber Theo, bitte kehre um!
    Wenn man – wie ich hoffentlich nicht allein – der Meinung ist, dass es ein Verbrechen ist, wenn einer einfach wohlwollend zuschaut, wenn Kinder, der Willkür von Despoten ausgesetzt, sich als Lieblinge in diesen schmutzigen Günstlingsharem hineinwünschen, dann müssten doch irgendwann, nachdem dieses System seinen arabischen Frühling erlebt hat, die Machthaber diese alten Maden im Speck zur Rechenschaft ziehen – und ganz bestimmt nicht wieder in die Position bringen, in der andere zu ihnen aufschauen.
    Hält man einen Verbrecher von seinen Raubzügen ab, indem man ihn bittet, das doch besser zu unterlassen, wenn er sicher weiß, dass er keine Konseqienzen zu befürchten hat?

    Liebe Bankräuber, behaltet das gestohlene Geld, denkt dankbar an die schönen Urlaube, die damit möglich wurden, und bitte sagt doch irgendwann, dass Ihr jetzt wisst, dass das damals nicht redlich war. Damals habt Ihr an Euch geglaubt und Euch das Recht herausgenommen, so zu handeln. Sagt doch jetzt, dass Ihr wisst, dass das nicht ohne Kritik bleiben kann, dann können wir endlich Euch wieder als vollgültigen Teil unserer Gemeinschaft ansehen. Dann schreiben sich Nachrufe für euch einmal leichter und wir werden euretwegen nicht so schief angesehen. Das ist uns höchst unangenehm.

    Wo ist die Orientierung auf die Opfer? Wer redet davon, wie sich so manches Kind als Kind minderwertig empfunden hat, kein Selbstvertrauen entwickelt hat, weil es nicht für die Lieblingsrolle ausersehen war. Manches Kind mag das kompensiert haben durch Erfolg im Leben. Andere – und diese Leute sehe ich in der Godesberger und der Ako-Gesellschaft – wenden das einmal Gelernte an. Sobald sie in einer Führungsposition sind, scharen sie ihre Günstlinge um sich. Die anderen werden abgestuft verächtlich gemacht. Man ist sich immer einig und achtet auf die Harmonie nach außen. Denn HArmonie wirkt entschlossen und kraftvoll und erweckt Vertrauen.

    So sind die Opfer kein Teil des Akos. Über sie redet man hinter vorgehaltener Hand – wie über die jüdischen Nachbarn vor 50 Jahren. Irgendwie komisch waren (und sind) die Opfer doch alle. NAja, sie haben ja auch etwas mitgemacht. Kein Wunder. Wir sind (zum Glück) keine Opfer und müssen doch jetzt schauen, dass der Laden läuft.

    “Bitte lieber Theo, tue eine gewisse Buße. Du weißt doch, wie das geht. Schon als Kind hast Du Deine Vater-Unser heruntergebetet – und dann war alles wieder gut. Dann können wir Dich doch bald in die schöne Stella einladen. Es gibt noch viele im Ako, die sich dankbar nach Dir sehnen. Du kannst von Göttingen berichten, vielleicht Deine erotischen Bibelstellen auch bei uns vorlesen. Du weißt doch, dass wir über so etwas immer schon gute Witze reißen konnten. Nichts für ungut.
    Du kennst doch unsere Vortragsabende im Ako. Letztes Jahr war unser ehemaliger Schulleiter, der uns allen doch so herzlich verbunden ist, wieder einmal zu Gast. Es ist rührend, wie die Kleinen ehrfürchtig den Worten des erfahrenen Mannes lauschen. So wachsen sie kontinuierlich in unsere gute Tradition hinein. Eschis Vortrag hat keinen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das kriegen wir auch für Dich hin. Wie Eschi so treffend gesagt hat, muss man nur auf die “perverse Journaille” aufpassen. Die Ako-Gemeinschaft steht nach wie vor hinter Dir und hinter uns. Wir wissen und die Eltern wissen, dass wir nur gemeinsam (auf dem Rücken gewisser destruktiver Elemente, die wir wie immer in Schach halten und durch Ignoranz ruhigstellen) zum Erfolg kommen. Und alle unsere Eltern wünschen nichts mehr als den Erfolg. Sie schauen weg, wenn wir ihnen weismachen können, dass ihr Kind uns besonders am Herz liegt. Durch eine angemessene Spende können sie jederzeit die Aufmerksamkeit auf ihr Kind lenken.
    Du kennst doch auch unsere Frau Käufer, die leider für eine gewisse Zeit im Osten wirken muss. Es wird wie bisher segensreich sein. Für sie selbst zahlt sich das wenigstens aus durch die Auslandsvergütung. Nur weil sie loyal geblieben ist, alle Hinterhältigkeiten und Kritik am Ako Pro Leiter vertrauensvoll weitergeleitet hat, damit er Gegenmaßnahmen einleiten konnte, stänkern gewisse destruktive Elemente immer noch und wollen sogar vom Provinzial eine Erklärung. Aber wir werden durch diesen Sturm der Empörung durchsegeln. Mehr als ein paar beschwichtigende Worte haben diese Stänkerer seit drei Jahren nicht gekriegt. Unser Provinzial wird sich doch nicht gemein machen mit diesen Lebensversagern. Immer in griesgrämerischer Wut unterwegs, wo das Leben doch so viele Freuden möglich macht……”

    Diese Worte als Beweis, dass es Einfühlungsvermögen für die Täter gibt. Was wäre, wenn die Täterinstitution – vielleicht auf einem Fortbildungsseminar – mal versuchen würde, sich in die Empörung der Opfer hineinzuversetzen, die nicht anders können, als auch heute noch die Konsequenzen der Verbrechen (wie die Unterschlagung von Jugendhilfegeldern) rückgängig gemacht sehen wollen.

    Aber die katholische Kirche und sicher auch die Jesuiten sind berühmt dafür, sich für die guten Konsequenzen von Verbrechen einzusetzen. Noch einmal mit Einfühlung: “Wenn nach einer Vergewaltigung ein Kind kommen will, dann zwingen wir doch das Vergewaltigungsopfer, diesem Kind lebenslang eine gute Mutter zu sein. Wo kämen wir denn hin, wenn diese Frau dieses Trauma möglichst aus ihrem Leben tilgen wollte (durch eine Pille danach)…
    So halten wir es doch auf dem Ako genauso: Bis auf die kleinen unschönen Übergriffe war so viel gute Jugendarbeit dort geschehen. Herr Siebner hat diese gute Jugendarbeit herausgekehrt, als er von der Presse auf die Vorkommnisse im Ako angesprochen wurde. Ein paar Unterschlagungen dazu. Aber bleiben wir doch jetzt in der Gegenwart und machen das Beste daraus: die destruktiven Elemente haben allesamt das Ako verlassen. Falls noch ein paar Missbrauchsopfer unter den jetzigen Schülern sind, haben wir beste Chancen, dass die durch die intensive Nachhilfe durch Herrn Knüttgen und Herrn Schneider in diesem doppelten Abijahrgang zum erfolgreichen Schulabschluss kommen.

    Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und diese möglichst schnell hinter uns lassen. Die gute Ausstattung unserer Schule, die wir in den letzten Jahrzehnten “erarbeitet” haben, wird uns dabei helfen. Im übrigen klagen wir dagegen, dass wir jetzt, wo noch kein Missbrauchstäter in unseren Reihen entdeckt worden ist und wo gerade keiner falsche Abrechnungen an das Jugendamt geschickt hat, für die Vergangenheit bestraft werden sollen.
    Mit der Unterstützung diverser Kanzleien – wir haben im Netzwerk zum Glück gute Juristen – wird es uns wohl gelingen, die willkürliche Maßregelung von Leuten, die keine Ahnung haben und im Zweifel neidisch sind, abzuwehren. Wir im Ako gehen jedenfalls guten Zeiten entgegen, solange uns nur die Schule und die gute Elternschaft erhalten bleibt. Aber da besteht keine Aussicht, die Sorgen machen müsste.”

  3. Georginia Munkel says:

    Nunja, der Vergleich mit dem arabischen Frühling mag in sofern zutreffend sein, als dass die Ergebnisse sowohl im Falle des arabischen Frühlings als auch in der Auseinandersetzung mit systematischem sexuellem Missbrauch in der RKK ernüchternd, wenn nicht sogar abschreckend sind. Im Gegensatz zu der Situation in Gegenden des sog. arabischen Frühlings könnte und müsste die Situation in der RKK Gegenstand öffentlicher Untersuchungen sen.

    • Anke Sturm says:

      Man kann an Ihrer Diktion erkennen, daß Sie auch auf dem Täterblog “Unheilige Macht” gepostet haben. Deshalb: Willkommen an Bord. Ich werde Ihre Identiät nicht offenbaren. Das hätten die Jesuiten gern.

  4. Susej von Hterazan says:

    Der jesuitische Täterblog “Unheilige Macht” weist folgende Besonderheit auf: Setzt man hinter das Adjektiv “Unheilige” ein ‘r’ und verändert bei dem Substantiv “Macht” die Groß- in Kleinschreibung, setzt schließlich noch das Substantiv “Blog” dahinter, so erfährt man einiges über die Neben-(beruflichen) Neigungen des Blogwartes, der unter dem Pseudonym “Christian Herwartz” auftritt.

  5. Anke Sturm says:

    _________________________________________________________________________
    In der Mitte des Jesuitenordens sind Verbrechen an anvertrauten Kindern und Jugendlichen begangen worden.
    __________________________________________________________________________
    Das ist die einleitende Bemerkung auf dem jesuitischen Täterblog “Unheilige Macht”.

    Auch hier zeigt sich die ganze Arroganz derer, die auszogen, Kinder zu schänden: Was heisst “in der Mitte”? Verbrechen wie diese werden nur an den Rändern begangen.

    Im Trüben. Im Halbdunkel.

    Und vor allen Dingen: Woher weiss diese Gruppe, wo die Mitte ist? Gibt es eine jesuitische Vermessung. Wo ist dann der Anfang, wo das Ende der Jesuiten? Velleicht meint Mitte auch in Wirklichkeit Mittelpunkt.

    Entweder handelt es sich hier um schllichte, dumme Faselei oder um das Ergebnis schierer Arroganz. Oder um beides.

  6. Max Neumann says:

    Heut hielten die Jesuiten Hof. In der Kirche Regina Martyrium. In Berlin. In der Nähe der Gedenkstätte Plötzensee.

    So kann eine Tätereinrichtung Gedenkstätten entweihen. Dort, wo die Nazis ihre Brüder umbrachten.

    Eine mutige Bonner Bürgerin bot einem kleinkarierten Jesuiten Paroli. Dieser musste der Missbrauchsbeauftragten, Frau Raue, beispringen, als sie wegen der Fragen der Bonner Frau ins Schwitzen geriet. Und dies in einer kalten, unbeheizten Kirche.

    Unter den Augen lustig dreinblickender Nonnen. Mit Kleidung des 18. Jahrhunderts. Doch mit einer Frisur der 70er. Demgegenüber die jesuitischen Männer mit Shirts und der Aufschrift „IHS“. Was nicht für einen jesuitischen Hatch-Fond und auch nicht für „ich habe Schuld steht“.

    Einem neuen Rektor des Canisisukiollegs mit einem Knopf im Ohr.

    Und einem bestellten jesuitischen Claqueur,der das Täterbuch über den grünen Klee lobte.

    Einem Opfer, der Herrn Kiechles (Provinzial) Antwort: „Sagen Sie mir doch was an unserem Verhalten unchristlich war“ in den Raum stellte und von dem Jesuiten Herwartz nur ein einfältiges Kopfschütteln erhielt.

    Der jesuitische Herwartz gefiel sich in seiner Paraderolle der Beschwichtigung, des Verständnisses, des „Ja aber“. Ohne jedoch zu vergessen, stets für die Sünder, nicht seine Mitbrüder, zu beten.

    Er sagte dann auch noch, dass ihm dieser Blog nicht gefiele und die bösen Blogger Postings aus dem jesuitischen Täterblog kopierten. Das wird auch weiter so sein, Lieber Christian!

    Und über allem die vielfältigen Heiligenscheine, die den Raum – jedoch nur schwach – erleuchteten. Es scheint, als gingen die Batterien der Jesuiten zur Neige…

    Schöne Grüße aus einer kalten, dunklen Kirche
    Max Neumann

  7. Anke Sturm says:

    Gruezi Max,

    ich dachte, Sie sind in Paris. Dort wollten Sie doch den Popen treffen.

    Ich habe es leider nicht geschafft, zu der Berliner Party zu kommen. Ich habe aber von Babs Lehmann gehört, daß Herwartz den ehemaligen AkoPro Leiter als Verbrecher bezeichnet haben soll. Bin gespannt, ob “Harald” jetzt seine juristischen Häscher losschickt.

    Das ist doch mal ein mutiger Jesuit.

    Grüße in den Kanton Aargau.
    Ihre
    Anke Sturm

  8. Manuela Ebersbach says:

    Der Blogwart von unheiligemacht.wordpress.com, Herr Christian Herwartz, äußert sich auf dem 1. Beitrag der Startseite erneut zu diesem Blog:
    “Von einem neu eingerichteten Blog – nach dem Muster von kreuz.net – gehen die Angriffe mit vielen Zitaten aus der Diskussion hier weiter. Sie wollen in die Irre führen.
    Im Gegensatz zu diesem Blog, in welchem die Beiträge (nicht unbedingt alle Kommentare) fundiert und belegt sind, sind derartige Ausssagen ein wenig verwunderlich, wenn man die irrlichtigen Beiträge dieses Herrn ansieht, gespickt bzw. bestehend aus munteren Spekulationen und Falschdarstellungen. Seinen eigenen Teil seines letztes Opuses “Ein Stochern im Nebel” (https://unheiligemacht.wordpress.com/2013/01/31/ein-stochern-im-nebel/) anbei.
    Es verwundert, dass er nicht vorher einen Kontakt mit seinen Ordensbrüdern vor Ort sucht, insbesondere nicht zu Herrn Siebner. Dieser schmückt sich gegenüber Betroffenen in der Causa Knüttgen in Ägypten aktiv geworden zu sein. Man wird davon ausgehen dürfen, dass er dies nicht ohne umfassende Kenntniss der Sachlage gemacht hat, insbesondere, da das Aloisiuskolleg eigene Materialsammlungen angelegt haben soll.
    ——————————————-
    Da ich mich mit Hilfe dieses Blogs in den letzten zwei Monaten von Berlin aus den offen liegenden Verletzungen durch Jesuiten und Angestellte am AKO genähert habe, ist es jetzt an der Zeit zu benennen, was ich verstanden habe. Diese Rückfrage ist notwendig als Rückmeldung allen gegenüber, die geschrieben haben. Ich bitte alle, die das von mir Festgehaltene korrigieren können, dies auch zu tun. Ich werde diesen Text fortschreitend verbessern.

    Ein Schmerz ist in mir angekommen:
    Was geschieht um den ehemaligen AKO-Pro Leiter in Ägypten?
    Ich kann mir kaum vorstellen wie ein von seinen Taten Betroffener fühlt, der eine mögliche Fortsetzung seines Verhaltens ahnt.

    Im Abschlussbericht von Frau Prof. Dr. jur. Julia Zinsmeister
    habe ich gelesen auf Seite 54f :
    (…)
    Herr Knüttgen war Angestellter im AKO und im Kontakt mit dem Haupttäter
    P. Stüper SJ. Er arbeitete im Freizeitbereich, wo er Menschen weit über die Schule hinaus erreichte. Die Täter sind ja oft sehr kommunikative Menschen, auch wenn ich meist eine andere Seite von ihnen erlebt habe, z.B. nahm ich
    P. Stüper SJ als arrogant wahr und ging seinem verachtenden Bannstrahl lieber aus dem Weg. Andere haben die Täter anders in Erinnerung. Herr Knüttgen hat viele Beziehungen in der Schule und in der Stadt nicht nur zu Kindern und Jugendlichen aufgebaut. Wenn ich es recht verstehe auch sehr enge zu der stellvertretenden Schulleiterin Marie Käufer, die ihm wohl auch noch als schon offen Beschuldigter und von der Arbeit Freigestellter dem Schulleiter anvertraute Nachrichten übergab, die dann zu Anzeigen gegen die Berichtenden führte. Alle Mitwissende, die das übergriffige Geschehen offenlegen wollten, wurden von ihm angegriffen, angezeigt, entlassen. Mit der Hilfe von Frau Käufer wurden Schüler und Eltern gedrängt, einen Persilschein für Herrn Knüttgen zu unterschreiben. Die Indiskretionen wurden von der Leitung nicht sofort erkannt, da Ihr Blick durch die Verfilzung verstellt war. Sie hatte auch Probleme ihn zu entlassen und tat dies dann ohne Anzeige zu erstatten.

    Nach seinem ehrenvoll Ausscheiden (mit einer Abfindung) aus der Arbeit am AKO 2010 blieb Herr Knüttgen bis 2012 mit seiner Lebensgefährtin im Raum Bonn. In dieser Zeit lief ein Verfahren gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft hat – sein Handeln wurde als nicht schwerwiegend eingestuft – die Anklage lange hinausgezögert. Warum? Als die Verjährungsfrist von fünf Jahren vorbei war, wurde das Verfahren eingestellt. Ihn wegen der Taten heute zu beschuldigen, ist jetzt ehrenrührig und er kann sich berechtigterweise mit einer Anzeige wehren, wie er es wohl schon gemacht hat.

    Nun verkaufte er sein Häuser in Wachtberg bei Bonn, blieb aber bei seiner Mutter gemeldet und zog nach Luxor in Ägypten. Früher war er auf den Reisen mit Jugendlichen und Jesuiten einige Male in Ägypten. Dorthin scheint er mit seiner Lebensgefährtin und einem Kind als angesehener Bürger unbescholten zu leben. Jetzt wird es für mich besonder nebulös:
    Er soll ein Hotel gekauft haben und das Kind geht in die deutsche Schule, wo er als Vater in Erscheinung tritt. Das ist alles nichts Ehrenrühriges.

    Doch die Vorgeschichte macht sensibel:
    Richtet er mit dem Hotel wieder eine Burg oder ein Schloss ein, in das er Jugendliche zu sich zieht, die er in der Schule kontaktiert?
    Das sind die Gerüchte, die ich in den Gesprächen wahrnehme. Ich stoße in Bonn auf eine Angst, den Befürchtungen nachzugehen.

    Da ich keinem etwas Unwahres unterstellen möchte, frage nochmals:
    Was habe ich aus der Sicht der Betroffenen vor Ort nicht gut verstanden?

    Nach der Bestandssichtung wird für mich eine Phase kommen, die ich nicht planen kann. Auf jeden Fall will ich mich in meiner Situation nicht zum Aufklärer ernennen. Das steht mir nicht zu.
    Ich will mein Mitgefühl zeigen und mein Interesse weiter zuzuhören und mich davon so betreffen zu lassen, dass ein unterstützendes Handeln möglich wird.

  9. Otto Schmitz says:

    Wo Herr Herwartz mit seinen wilden Spekulationen nicht weiterkommt, versucht er sich neuerdings in unbeholfener Nötigung, womit ich ihn wohlweisslich einer Straftat nach § 240 StGB beschuldige:
    https://unheiligemacht.wordpress.com/2013/02/02/2013-02-02-einige-tatsachen-vermutungen-und-geruchte/

  10. Anton von Tirol says:

    Ach Otto, Ihr präpotentes Jonglieren mit Paragrafen korrespondiert trefflich Ihrer – wohlweislich! – verunglückten Orthografie, und man kann sich lebhaft ausmalen, wie zitternd und zagend Herr Herwartz dem entgegen sieht, was Sie ihm in Aussicht stellen. Mein Mitgefühl gilt allen Mandanfen, die sich einem solchen “juristischen” Beistand auf Kreisklasse-Niveau anvertrauen. Arme Opfer!

    • Sehr geehrter “Anton von Tirol”,
      vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Wenn Sie doch bitte so freundlich wären, eine Liste der Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler anzufertigen und mir zukommen zu lassen. Dann könnte gesehen werden, ob diese eingepflegt werden können. Die Talente liegen nun einmal in ganz unterschiedlichen Bereichen.

    • Anselm Neft says:

      Lieber Anton,
      grammatisch richtig wäre ” …korrespondiert trefflich MIT Ihrer … verunglückten Orthografie”. Und was “Mandanfen” sind, wissen vermutlich nur Sie alleine.

      Was mich aber mehr interessiert: Woher wissen Sie, dass Herr Herwartz zittert? Machen Sie etwa Späße über seine Parkinsonerkrankung?

      Mit freundlichen Grüßen,

      Anselm Neft

      • Anton von Tirol says:

        Touché, verehrter Herr Neft! Dass mir beim “korrespondieren” ein Gallizismus passiert, ist ebenso peinlich wie die Freudsche Fehlleistung der “Mandanften”. Beim vermutlich ausbleibenden Zittern und Zagen des Herrn Herwartz wollte ich eigentlich nur ein wenig mit der netten Alliteration spielen. Sich über das mutmaßliche Leiden anderer lustig zu machen, geht gar nicht.
        Wenn ich gelegentlich wieder mal über die Posts von Möchtegern-Juristen ablästern sollte, wird dies auf einem sprachlichen Niveau geschehen, das hoffentlich Ihren hohen Ansprüchen, Herr Neft, gerecht wird.
        PS: Haben Sie sich übrigens mal das orthografische, grammatikalische und gedankliche Desaster des Aufmachers zum Thema Raue angeschaut? Grauenvoll.

  11. Anke Sturm says:

    _______________________________________________________________________
    Christian Herwartz SJ schreibt:

    6. Februar 2013 um 13:51

    Sehr geehrter Herr Berger,
    ja ein Blog ist unseriös und verstößt gegen das Gesetz, der kein Impressum hat.
    Die Antwort auf die erste Frage ist also ganz einfach.
    Aber schwieriger ist die Frage, warum der Blog kein Impressum hat. Der Betreiber wird ja Gründe dafür haben.
    Und welche Gründe haben Sie auf eine Frage mit vielen Fragen von einer Antwort abzulenken? Wollen Sie mit der am Ende ausgerufenen Beliebigkeit, die Auseinandesetzung auf diesem Blog verscheuchen? Welche Absicht haben Sie? Wiederholte Mails wie diese werde ich irgendwann sperren, um Fragen und Antworten Raum zu lassen.
    Christian Herwartz
    __________________________________________________________________________

    Ja, so ist er, unser Chris’. Der schlichte Jesuit von nebenan. Immer einen Fuß in dem cholerischen Napf. Stets bemüht, den Opfern nicht zuviel Raum zu lassen. Und wenn nichts mehr geht, huldigt ihm eine “Expertin”. Allein oder mit ihren “KooperationspartnerInnen”. Zwar manchmal mit sprachlichen Fettnäpfchen, aber stets bereit, ihm Labsal zuteil werden zu lassen. Auch gerne einmal sich entschuldigend. Gäbe es einen Jesus, er würde dazwischen fahren und dem Treiben ein Ende bereiten.

  12. Anke Sturm says:

    Nachdem drei Opfer die Jesuiten Herwartz und Zoll mit Unterlassungsekrlärungen angegangen sind, weil die beiden vertrauliche informationen weitergeleitet haben sollen, war auf dem Täterblog diese Herwartzsche Information zu lesen:
    ___________________________________________________________________________
    Herr Sehr, Sie haben heute, 7.2.13, mit zwei Anzeigen gegen mich und andere reagiert, in denen Sie sich auf eine private email von Frau Raue an Herrn Zoll berufen. Die von Ihnen eingeforderte Unterlassungserklärung kann ich schon aus Datenschutzgründen nicht unterschreiben. Es werde in dem mir zur Unterschrift vorgelegten Schreiben Namen genannt, die nicht Ihre Mandanten sind.
    ___________________________________________________________________________

    Nachdem sich eine aufmerksame und offenbar gut informierte Bloggerin zu Wort meldete
    ___________________________________________________________________________
    Barbara Lehmann schreibt:
    7. Februar 2013 um 15:48
    Guten Tag Herr Herwartz,
    ich habe gehört, daß es drei Opfer gibt, die sich mit einer Unterlassungserklärung an Sie und Herrn Zoll gewwandt haben. Der Vorwurf besteht darin, daß Sie beide vertrauliche Informationen, die Herr Zoll über die Opfer gesammelt haben soll, im Rahmen von E-Mails weitergeleitet haben sollen. Nach meinen informationen hat Herr Sehr keine Anzeigen gegen Sie angebracht. Er hat ihnen mitgeteilt, daß er die drei Opfer vertritt. Und dem Schreiben an Sie sollen die Vollmachten der Opfer beiliegen. Gleichlautende Schreiben soll Herr Zoll, ebenfalls mit Vollmachten der Opfer erhalten haben.

    Stimmt das so nicht? Habe ich falsche Informationen? Gibt es keine Vollmachten? Bitte teilen Sie mir das doch mit.

    Vielen Dank
    Barbara Lehmann
    ____________________________________________________________________________

    verschlug es Herrn Herwartz die Sprache. Sollte es etwa so sein, daß ein geweihter Jesuit mit gezinkten Karten spielt und die Unwahrheit sagt? Mal sehen, wann Herr Herwartz wieder sprechen kann.

    • Aus dem anderen Blog:
      ————————————————————————————————————
      barbara lehmann schreibt:
      8. Februar 2013 um 03:47

      Sehr geerter Herr Harwartzt,
      es wundert mich schon sehr, daß Sie nicht antworten.
      Passt leider zu dem Verhalten, welches Sie selbst, Ihren Brüdern vorwerfen.: “das große Schweigen”.
      Es sind Opfer, welche sich an Sie, mit einer Unterlassungserklärung gewandt haben. OPFER!!!
      Ich dachte bisher, daß Sie zu den Opfern stehen? Wieso gehen dann die Opfer gegen Sie vor?
      Haben Sie wirklich alles dafür getan, daß die Opfer sich bei Ihnen aufgehoben, verstanden und sicher fühlen?
      Vertrauliche Informationen weiter zu geben, bietet den Opfern sicherlich keinen Schutz. Da kann man im blog, noch so viele Gesprächskathegorien und Klagemauern einrichten, wie man will.
      ————————————————————————————————————- Sehr geehrte Frau Lehmann,
      aus der Sicht der Jesuiten werden keine vertraulichen Informationen weitergegeben. es wird sich ja nur untereinander verständigt. Und unter Brüdern herrscht Offenheit, aber leider auch Schwerhörigkeit. Denn sonst wäre es nach 3 Jahren längst allen Brüdern klar, dass im Orden ein sehr faules Ei begraben liegt.
      Das Buch wurde für den Orden geschrieben. Und ich bin der Überzeugung, dass alles Aufklären nur deshalb wichtig ist, damit das Schweigen im Orden aufhört. Es muss unangenehm sein, wenn bei Ordensbrüdertreffen nicht mehr unbeschwert gequatscht wird, was jeder so auf dem Herzen hat. Da sitzt vielleicht ein Theo dazwischen und schaut nur verzückt nach oben in Erinnerung an die herzliche Verabschiedung mit Fackelzug und an andere netten Erinnerungen, wovon sogar die Fotos verschwunden sind. Aber darin Schwelgen mit den Brüdern geht nicht mehr. Die Selbstbeweihräucherung macht keinen rechten Spaß, wenn sie sich auf das Selbst beschränkt.
      Der Orden hat noch gar nicht wahrgenommen, was es heißt, dass es “Opfer” gibt. Und wenn deren persönliche Details nun untereinander ausgetauscht werden, dann geschieht das in der Art, wie in der Seefahrerzeit über die Eingeborenen berichtet wurde. Dass diese Menschen, die sogenannten Opfer Persönlichkeiten haben, die es zu schützen gilt? Jetzt werden sie erst einmal nach 3 Jahren als “Opfer” begriffen. Und schon darf man darüber nicht mehr reden.
      Vielleicht sollte die Gesellschaft (nicht Jesu), sondern die Welt, im Gegenzug über die vermeintlichen vertraulichen Berichte der Jesuiten, so wie sich die Gesellschaft das vorstellt, dass ein Provinzial mit einem Theo Schneider kommunizieren müsste, als gemeinte Tatsache öffentlich diskutieren. Dass selbst ein Theo Schneider vielleicht anders ist, ein Recht darauf hat, dass selbst eine so unrühmliche Geschichte nicht derart verbreitet wird, würde dadurch spürbar. Und selbst dieses Beispiel verkennt, wie schambesetzt eine Opfer-Vergangenheit ist, während im Falle eines Jesuiten es “nur” um ein ehrenwertes, erfolgreiches Agieren als Geistlicher geht.

      Herwartz drück aus, dass er keinerlei Schuldgefühl hat. Das Empfinden ist so abgestumpft, dass selbst der Himmel nicht helfen kann.
      Vielleicht muss deshalb der alte Satz herhalten: wer nicht hören will, muss fühlen. Vielleicht sind es am Ende die formalen Grenzziehungen, die juristischen Prozesse, die deutlich machen müssen, dass die Jesuiten nicht den Draht nach oben und Gerechtigkeit gepachtet haben, sondern sich mit den schnöden Übereinkünften der Legalität, in der wenigstens formal die Menschen gleich sind, unterwerfen müssen. Denn oft genug (Rechtsbeugung etc) arbeitet leider auch das System der Rechtssprechung so, dass es erst einmal nach den Namen der Parteien fragt.

  13. Hannah Ament says:

    Anton von Tirol schreibt:
    9. Februar 2013 um 16:08
    “…., was wiederum die Bereitschaft der Jesuiten spürbar sinken lassen dürfte, aus der Kriegskasse für alberne Rechtshändel noch irgendwas freiwillig abzudrücken für diejenigen Klienten des Herr Sehr, die ihrerseits auf früheren Kosten sitzen geblieben sind, die sie sich nun gerne vom Orden erstatten lassen würden.”

    Christian Herwartz SJ schreibt:
    8. Februar 2013 um 23:18
    “Sehr geehrte Frau Lehmann,
    aus den (fehlerhaften) Informationen entnehme ich, dass ich es wohl mit einer Tarnung von Herrn Sehr zu tun habe oder einer sehr vertrauten Person. Nein, Herr Sehr hat mir nur zwei Personen mitgeteilt, die er angeblich vertritt, denn eine Unterschrift ist nicht als solche erkennbar. ”
    ————————————————————————————————————————–

    • Hannah Ament says:

      Zur Rechenschaft gezogen zu werden, ist unangenehm, wenn man aufgrund seiner Ordenszugehörigkeit gewohnt ist, mit anderen Maßstäben gemessen zu werden als ein normaler Mensch. Was unangenehm ist, wird mit jesuitischem Hochmut bezweifelt und als Lüge dargestellt.
      Die deutschen Gerichte wachen doch wohl darüber, dass kein Verfahren, kein Urteil sich außerhalb der Gesetze bewegt. Die Klagen der Opfer machen deutlich, dass es vorbei sein soll mit der Willkür und der Arroganz der Jesuiten gegenüber den Opfern. Welche Missachtung hat jahrelang vorgeherrscht: mit scheinbar zerknirrschtem Gesicht wird über die Krise und Scham etc in Mitteilungen und Briefen geredet und gleichzeitig grinst man über die Verliebtheit der Opfer. Wie wäre es mit dem Gedanken, dass die Opfer keine verführten Dummköpfe sind, sondern sich gegen die Arroganz und Hochmut wehren? Einmal verführt in dem perfiden Elitegedanken des Ako, haben sie vielleicht erkannt, dass diese Menschenverachtung an der Wurzel angegriffen werden muss: mit rechtsstaatlichen Mitteln sagen sie “Nein”. Den Jesuiten zu untersagen, herablassend und unreflektiert, also ganz selbstverständlich, auf den Opfern herumzutrampeln, indem sie noch einmal deutlich als Opfer gebrandmarkt werden, das kommt bei den Jesuiten anscheinend immer noch nicht an. Ein einfacher Schutz vor solchen Verfahren wäre das Gespräch mit den Opfern, statt das unselige Reden über sie.

      Bislang haben die Opfer Verfahren vor Gericht durchstehen müssen, Verfahren von Tätern und Mitwissern und Ordensleuten – ohne jede Unterstützung durch den Orden. Es wäre keine Gnade des Ordens, im nachhinein Kosten zu übernehmen, es wäre Anstand und sollte selbstverständlich sein, wenn die leeren Worthülsen wenigstens im nachhinein mit Glaubwürdigkeit gefüllt werden würden.
      Die Opfer brauchen den Orden nicht um Unterstützung zu bitten, moralisch ist das längst eine Forderung. Der Orden sollte froh sein, wenn die Opfer eine Entschädigung annehmen, um überhaupt einen Ausgleich zu erreichen. Von Versöhnung zu reden, möglichst billig, also ohne Berücksichtigung des konkreten Leids und Schaden, ist die Fortsetzung der Arroganz und Überheblichkeit, die das Thema des Buches ist.

      • Hannah Ament says:

        Ist das Posting von Herwartz noch verfügbar, in dem er sich über Knüttgen eindeutig äußert? Im anderen Blog finde ich es nicht. Anscheinend war Knüttgens Anwalt wieder aktiv. Dazu die Erklärung von Herwartz:
        —————————————————————————————————————
        Christian Herwartz SJ schreibt:
        14. Februar 2013 um 19:13

        Der Rechtsanwalt von Herrn Knüttgen hat mich darauf hingewiesen, dass ich seinen Mandanten nicht Verbrecher nennen darf, weil bei der gerichtlichen Überprüfung immer ein Freispruch herausgekommen ist. Deshalb kann ich meine Meinung nicht mehr öffentlich wiederholen, weil das ehrenrührend und strafbar sei. Ich will mich daran halten. Diese juristische Gewaltanwendung ist in unserem Staat legitim. Ich will dazu bald noch mehr schreiben. Brauche aber noch etwas Zeit.

        —————————————————————————————————————-
        Wenn er sich schon in seinem eigenen Blog zensieren muss, kann ihm vielleicht hier zu seinem freien Ausdruck verholfen werden?

  14. Robert Neumeyer says:

    Sehr geehrte Frau Ament,
    das Posting von Herrn Herwartz kann gerne zur Verfügung gestellt werden, allerdings war dieses ebenso wie die nun geänderte Fassung an vielen Stellen schlichtweg falsch.
    Von einem Gericht ist in Hinblick auf Herrn Knüttgen keine einzige Beschuldigung zurückgewiesen worden. Insgesamt sind 4 Anzeigen wegen sexuellem Missbrauch gegen Herrn Knüttgen gemacht worden. 3 Ermittlungsverfahren sind rechtskräftig eingestellt, davon sind bei zwei Verfahren nach Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft weitere Ermittlungen durchgeführt worden. 1 Verfahren, welches erstmalig Ende 2010 von der zuständigen Oberstaatsanwältin Theisen eingestellt wurde, ist nach Beschwerde und Wiederaufnahme Ende 2011 nochmals von dieser Staatsanwältin eingestellt worden, Hiergegen sind Rechtsmittel eingelegt worden, das Verfahren damit noch nicht abgeschlossen. Geradezu absurd wirkt der Verweis auf Art. 6 EMRK, wo in Deutschland sexueller Missbrauch strafrechtlich als Vergehen gewertet wird. Dies ist international allerdings nicht unumstritten (u.a. Geoffrey Robertson).

    unheiligemacht.wordpress.com
    Ein Stochern im Nebel
    Veröffentlicht am 31. Januar 2013

    Da ich mich mit Hilfe dieses Blogs in den letzten zwei Monaten von Berlin aus den offen liegenden Verletzungen durch Jesuiten und Angestellte am AKO genähert habe, ist es jetzt an der Zeit zu benennen, was ich verstanden habe. Diese Rückfrage ist notwendig als Rückmeldung allen gegenüber, die geschrieben haben. Ich bitte alle, die das von mir Festgehaltene korrigieren können, dies auch zu tun. Ich werde diesen Text fortschreitend verbessern.

    Ein Schmerz ist in mir angekommen:
    Was geschieht um den ehemaligen AKO-Pro Leiter in Ägypten?
    Ich kann mir kaum vorstellen wie ein von seinen Taten Betroffener fühlt, der eine mögliche Fortsetzung seines Verhaltens ahnt.

    Im Abschlussbericht von Frau Prof. Dr. jur. Julia Zinsmeister
    habe ich gelesen auf Seite 54f :
    22. „Harald“

    In Bezug auf den weltlichen Mitarbeiter „Harald“ liegen uns drei Berichte vor, die sich auf das eigene Erleben massiver Grenzverletzungen beziehen. Die geschilderten

    Vorwürfe umfassen einen längeren Zeitraum von 1983 bis 2001.

    1. Ein Berichterstatter schildert, „Harald“ im Alter von 12 Jahren kennen gelernt zu haben. „Harald“ habe die Kontakte in den privaten Bereich hinein erweitert. Auch Kontakte zur Familie seien gesucht worden. Im Alter von 13 Jahren habe er im Haus von „Harald“ verkehrt und angefangen, bei „Harald“ zu übernachten. Übernachtet habe er jeweils im Bett von „Harald“ und dabei zunächst einen Schlafsack benutzt. Es sei zu ersten Berührungen oberhalb des Schlafsacks im Bereich der Genitalien des Jugendlichen gekommen. Die Berührungen hätten sich zu Berührungen innerhalb des Schlafsackes gesteigert, allerdings zunächst ausschließlich oberhalb der Kleidung. Später sei es zu den ersten Berührungen am nackten Penis des Jugendlichen gekommen. Der Berichterstatter schildert, „Harald“ habe an seinem Penis onaniert. Er habe sich während der Handlungen gewünscht, dass die Übergriffe aufhören. Die Intensität der Übergriffe hätte sich in der Folgezeit hin zu gegenseitigem Onanieren gesteigert. Nach Angaben des Berichterstatters sei es zu mindestens 25 bis 30 Übergriffen bis hin zum Samenerguss gekommen.

    2. Ein weiterer Berichterstatter schildert, im Alter von 14 Jahren von „Harald“ betreut und in diesem Rahmen umarmt, angefasst und aufgefordert worden zu sein, „Harald“ bis zum Samenerguss zu befriedigen. Später sei es zu weiteren sexuellen Übergriffen bis hin zur versuchten analen Penetration und zum sogenannten „Schenkelverkehr“ gekommen. Der Zeuge gibt an, „Harald“ sei zu dieser Zeit seine wichtigste Bezugsperson gewesen. Abgesehen von der Scham habe er deshalb keine Möglichkeit gesehen, sich anderen Personen gegenüber Untersuchungsgruppe Aloisiuskolleg – Abschlussbericht 2/2011 zu offenbaren. Ende der 1990iger und Anfang der 2000er Jahre sei es erneut zu sexuellen Handlungen gekommen.

    3. Die dritte Berichterstatterin gibt an, „Harald“ im Alter von 11 Jahren kennen gelernt zu haben. Im Alter von 15 Jahren sei es zu ersten sexuellen Kontakten in Form von Küssen mit „Harald“ gekommen. Die Handlungen hätten sich bereits nach kurzer Zeit gesteigert bis zu Berührungen an den Brüsten der Berichterstatterin, zunächst oberhalb der Kleidung und fortlaufend bis hin zu wechselseitigen Berührungen und Manipulationen an den Geschlechtsteilen und Einführen des Fingers in die Vagina der Berichterstatterin. Diese Handlungen seien fortgesetzt worden und im Alter von 16 Jahren sei es zum erstmaligen vaginalen Geschlechtsverkehr gekommen, der sich in der Folgezeit wiederholt habe. Allen sexuellen Handlungen sei erheblicher gemeinsamer Alkoholkonsum vorangegangen.

    Und auf S. 115f
    22. „Harald“

    Untersuchungsgruppe Aloisiuskolleg – Abschlussbericht 2/2011 116

    1. Die Berührungen der Genitalien des Berichterstatters im Alter von 13 Jahren auch oberhalb von Schlafsack und Kleidung stellten einen sexuellen Missbrauch von Kindern (§ 176 StGB) dar. Die sexuellen Handlungen nach Vollendung des 14. Lebensjahres wären wegen des bestehenden Betreuungsverhältnisses strafbar als sexueller Missbrauch eines Schutzbefohlenen nach § 174 StGB.

    2. Auch im Falle dieses Berichterstatters ist vom Bestehen eines Betreuungsverhältnisses auszugehen. Die sexuellen Handlungen wären aufgrund des Alters des Berichterstatters nicht als sexueller Missbrauch von Kindern, wohl aber als sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen nach § 174 StGB strafbar.

    3. Auch hier wird ein Betreuungsverhältnis zwischen der Berichterstatterin und „Harald“ geschildert. Bezüglich der sexuellen Handlungen vor Vollendung des 16. Lebensjahres wäre deshalb von einer Strafbarkeit nach § 176 StGB auszugehen. Soweit nach Vollendung des 16. Lebensjahres das bestehende Betreuungsverhältnis für die sexuellen Handlungen ausgenutzt wurde, gälte für diese Zeit das Gleiche. Soweit die Berichterstatterin angibt, vor den sexuellen Handlungen erhebliche Mengen Alkohol getrunken zu haben, käme je nach Grad der Alkoholisierung und deren Folgen auch eine Strafbarkeit nach § 179 StGB wegen sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger in Betracht.

    ————–

    Herr Knüttgen war Angestellter im AKO und befreundet mit dem Haupttäter
    P. Stüper SJ. Er arbeitete im Freizeitbereich, wo er Menschen weit über die Schule hinaus erreichte. Die Täter sind ja oft sehr kommunikative Menschen, auch wenn ich meist eine andere Seite von ihnen erlebt habe, z.B. nahm ich
    P. Stüper SJ als arrogant wahr und ging seinem verachtenden Bannstrahl lieber aus dem Weg. Andere haben die Täter anders in Erinnerung. Herr Knüttgen hat viele Beziehungen in der Schule und in der Stadt nicht nur zu Kindern und Jugendlichen aufgebaut. Wenn ich es recht verstehe auch sehr enge zu der stellvertretenden Schulleiterin Marie Käufer, die ihm wohl auch noch als schon offen Beschuldigter und von der Arbeit Freigestellter dem Schulleiter anvertraute Nachrichten übergab, die dann zu Anzeigen gegen die Berichtenden führte. Alle Mitwissende, die das übergriffige Geschehen offenlegen wollten, wurden von ihm angegriffen, angezeigt, entlassen. Von Frau Käufer wurden Schüler gedrängt, einen Persilschein für Herrn Knüttgen zu unterschreiben. Die Indiskretionen wurden von der Leitung nicht sofort erkannt, da Ihr Blick durch die Verfilzung verstellt war. Sie hatte auch Probleme ihn zu entlassen und tat dies dann ohne Anzeige zu erstatten.

    Nach seiner Entlassung blieb Herr Knüttgen bis 2012 mit seiner Lebens-gefährtin in Bonn. In dieser Zeit lief ein Verfahren gegen ihn. Die Staats-anwaltschaft hat sein Handeln als nicht schwer eingestuft und lange hinaus-gezögert. Hatte er dort auch wie an vielen Stellen der Stadt Freunde? Als die Verjährungsfrist von fünf Jahren vorbei war, wurde das Verfahren eingestellt. Ihn wegen der Taten heute zu beschuldigen ist jetzt ehrenrührig und er kann sich mit einer Anzeige wehren, wie er es wohl oft genug gemacht hat.

    Nun verkaufte er sein Haus in Bonn und zog nach Luxor in Ägypten. Früher war er auf den Reisen mit Jugendlichen und Jesuiten einige Male in Ägypten. Dorthin scheint er mit seiner Lebensgefährtin und einem Kind als angesehener Bürger unbescholten zu leben. Jetzt wird es für mich besonder nebulös:
    Er soll ein Hotel gekauft haben und das Kind geht in die deutsche Schule, wo er als Vater in Erscheinung tritt. Das ist alles nichts Ehrenrühriges.

    Doch die Vorgeschichte macht sensibel:
    Richtet er mit dem Hotel wieder eine Burg oder ein Schloss ein, in das er Jugendliche zu sich zieht, die er in der Schule kontaktiert?
    Das sind die Gerüchte, die ich in den Gesprächen wahrnehme. Ich stoße in Bonn auf eine Angst, den Befürchtungen nachzugehen.

    Da ich keinem etwas Unwahres unterstellen möchte, frage nochmals:
    Was habe ich aus der Sicht der Betroffenen vor Ort nicht gut verstanden?

    Nach der Bestandssichtung wird für mich eine Phase kommen, die ich nicht planen kann. Auf jeden Fall will ich mich in meiner Situation nicht zum Aufklärer ernennen. Das steht mir nicht zu.
    Ich will mein Mitgefühl zeigen und mein Interesse weiter zuzuhören und mich davon so betreffen zu lassen, dass ein unterstützendes Handeln möglich wird.

    • Häuptling says:

      Ist es möglich, die Postings zu Knüttgen unter einer Rubrik zusammenzufassen?
      Herwartz im anderen Blog ächzt unter den Rechtsmitteln Seiberts, die deshalb möglich sind, weil die Staatsanwaltschaft Bonn alles, was der Zinsmeister-Bericht gesammelt und aufgeschrieben hat, als nicht schwerwiegend einstuft. (Als Jugendleiter ist es kein schwerwiegendes Fehlverhalten, Kinder der Reihe nach, wie man sie eben sexuell vernaschen will, besoffen zu machen. Wenn das eine juristische Norm ist, dann ist sie falsch.) Da auch die Leser des anderen Blogs gerne hier nachlesen, um sich im Nebel oder im Sumpf oder der Jauche Aloisiuskolleg zu orientieren, wäre dieser schnelle Zugriff hilfreich. Vielleicht könnten auch die wichtigen Postings unter Recent Posts deutlicher zugeordnet wären. Am meisten sind die Leser doch interessiert, sie den einzelnen Personen zuzuordnen.

      Noch eine Information – nicht nur für Herwartz: Knüttgen ist jetzt Geschäftsführer in dem Hotel, dessen Koordinaten hier schon genannt waren. Er hat, um einen Ägypter gefügig zu halten, Tiere gekauft. Der Ägypter arbeitet für ihn, für andere im Dorf ist dessen Ansehen durch die große Herde angewachsen. Knüttgen lässt – wie gehabt – andere für sich arbeiten, die sogar dankbar sind, dass sie ihm dienen dürfen. Und dass der Ertrag der Tiere natürlich in Knüttgens Tasche fließt, ist ja wohl klar.

  15. “2013-02-25 Wegsuche mit Juristen
    Veröffentlicht am 25. Februar 2013 by Christian Herwartz SJ
    Sehr geehrter Herr Seibert und Herr Sehr,
    ich kann Ihr Anliegen gut verstehen: Jeder soll sich gegen Unterstellungen und Beleidigungen schützen können. Dem stimme ich ganz und gar zu, obwohl ich es lieber sehe, wenn ich das nicht juristisch vor dem Staat einklagen muss. Auch Sie haben mit Ihren Mitteln nicht so viel Erfolg, da das bei mir Gelöschte anderswo zu finden ist. Das Internet ist nicht so vergesslich wie der einzelne Mensch.
    Ihre Einlassungen werden gerade aufmerksam mitgelesen, denn was kann jetzt noch gesagt werden? Kann jemand unter dem von Ihnen vorgegebenen Bedingungen noch eine Untersuchung machen und sie veröffentlichen? Denn es müssen ja Namen veröffentlicht werden. Und wenn es Fantasienamen sind, dann dürfen die wirklichen Namen nicht auffindbar sein. Herr Sehr, Sie sind sogar der Ansicht, dass auch dann eine Beleidigung vorliegen kann, wenn kein Name genannt wird, weil er durch die Suchmaschinen ermittelbar sei, so schrieben Sie mir in Ihrer ersten Anzeige.
    Wir stehen kurz vor der Veröffentlichung einer Untersuchung über die Ereignisse im AKO. Herr Sehr, Sie bezeichnen sich als Opferanwalt und fordern Aufklärung ein. Herr Seibert, Sie wehren sich, als Täteranwalt angesehen zu werden, weil Ihr Mandant noch keine Verurteilung einstecken musste. Sie haben beide legitime Interessen. Gibt es da noch einen Freiraum, ein Untersuchungsergebnis ohne die Anklage durch einem von Ihnen vorzubringen? Diese Situation verbreitet Angst und fordert auf zum Schweigen. Das ist sicherlich nicht in Ihrem Wahrheitsinteresse.
    Wie kann es weiter gehen mit der Aufklärung im AKO?
    Sehen Sie einen Weg aus dieser Umklammerung auszubrechen und dem betroffenen Bürger die Möglichkeit zu geben, selbst Erlebtes auszusprechen?
    Ich wäre sehr froh, wenn Sie sich einmal zusammensetzen und uns allen einen Weg zeigen würden, der die Würde des Einzelnen achtet und auf dem Wahrheitsfindung möglich ist.
    Mit freundlichen Grüße
    Christian Herwartz”

    Wunderbar. Das ist Aufklärung bei den Jesuiten: wir fahren den Karren in jeden Dreckhaufen, den wir entlang des Wegs aufspüren. Wir fahren an jedem Opfer, an jeder Möglichkeit, Schaden zu begrenzen hochnäsig (oder feige oder ängstlich, das macht alles keinen Unterschied) vorbei. Wir schauen nur nach rechts, da wo unsere Unterstützer winken, lassen alle geschundenen Opfer und ihre Familien links liegen. Vor ihrem Gestöhne halten wir uns die Ohren zu, verweisen auf die hilfreiche Caritas. Und wenn wir bei dieser Triumphfahrt trotzdem in der Sackgasse landen, dann kehren wir nicht selbst um, sondern senden einen Notruf: der ADAC und am besten noch der Flugrettungsdienst werden angerufen, damit wir schnell vor allem die jesuitischen Insassen retten. Die Dienste sollen sich dann um das Vehikel kümmern, damit die Siegesreise fortgesetzt werden kann.

    Herwartz hat bislang nur begriffen, dass es Sackgassen gibt und dass er auf seinem Weg anscheinend den Gegenverkehr verloren hat. (Neft hat sich heute Morgen auch verabschiedet. Und ein freundlicherer wohlwollenderer und hilfsbereiterer Opfervertreter ist mir noch nicht begegnet.)

    Juristen, deren Job es ist, Mandanten zu ihrem Recht zu verhelfen, sollen nun den Karren der Jesuiten, der tief im Schlamm durchdreht, wieder auf eine Fahrbahn setzen, auf der die Reise fortgesetzt werden kann. Vielleicht vorher auch noch saubermachen?

    War das ein Auftrag an die Juristen Seibert und Sehr oder war das ein Angebot für ein Ehrenamt? Oder war es als auferlegte Bußübung gedacht; – dann würde mich allerdings interessieren, was die Juristen zu beichten hatten. Entschuldigung, ich weiß, dass das Beichtgeheimnis unumstößlich ist. Wenigstens ein Punkt, auf den man sich verlassen kann. Schade, dass mir diese erkennbare Standfestigkeit nichts nützt. Und vielleicht dem verfahrenen Karren auch nicht.

    Die Jesuiten werden nicht anders können als ihre eigenen Hände zu entdecken. Es gibt einen Provinzial mit zwei Händen und alle Jesuiten, die ich gesehen habe, haben zwei Hände gehabt. Mit denen kann man anpacken. Und der Sumpf, in dem der Karren steckt, wartet darauf, dass er trockengelegt wird. Da muss viel Hochmut abfließen. Da muss auch der Dreck der Ignoranz und der Verhöhnung abgewaschen werden. Und wenn man alle Hände voll zu tun hat, kann man sich nicht einmal die hochnäsige Nase zuhalten, weil es stinkt.

  16. Lukas says:

    Was soll eigentlich dieses ganze “Sich-gegenseitig-Fertig-Machen”???? Hier kommt sich dich jeder besser wieder der andere vor… es ist immer leicht über andere zu urteilen, p. herwartz!

  17. As a way to receive obvious success, we must repeat the process in the abdominal retraction no less than thirty times, with intensity. http://www.geisha-palace.ro

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s