Bonner Geschichten

Am 26.01.2011 fand eine Mitgliederversammlung des Ako-Pro e.V. (nicht wie angegeben AKO-PRO-Seminar e.V.) statt. An dieser Versammlung hat u.a. Herr Ludwig von Wezyk teilgenommen. Ausschnittsweise ist sein Auftritt wie folgt protokolliert:

“Herr Ludwig von Wezyk würde es sehr begrüßen und schlägt daher vor, Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen für seine Verdienste der letzten Jahre im AKO-PRO-Seminar als Ehrenmitglied aufzunehmen.”

Das Protokoll dieser Veranstaltung kann über den folgenden Link heruntergeladen werden:
https://jesuiten.files.wordpress.com/2013/01/20110126-ako-pro-mitgliederversammlung-protokoll-small.pdf

Herr Ludwig von Wezyk, hat, während (!) er zusammen mit Klaus-Jürgen Knüttgen in Ägypten geweilt hat, zum 01.01.2011 einen neuen Verein namens Scouting-Bonn e.V. gegründet, zu dessen erstem Vorsitzenden er ebenfalls während diese Aufenthaltes (angeblich) gewählt wurde. Laut der Internetpräsenz beabsichtigt dieser Verein laut seiner “Präambel” die Idee des Scoutings weiterzuleben.

Die Bezirksbürgermeisterin von Bonn-Bad Godesbert Frau Annette Schwolen-Flümann unterstützt diesen Verein nicht nur mit ihrem Engagement in Ausschüssen des Stadtrates der Bundesstadt Bonn.

http://www.scouting-bonn.de/website/einweihung-der-neuen-feuerstelle-am-jzp

Ihr Ehemann Herr Flümann ist Steuerberater des Ako-Pro e.V. gewesen und ist mittlerweile Steuerberater des Vereins Scouting-Bonn e.V..
Frau Sabine Rentrop ist Kassenprüferin dieses Vereins.

http://www.scouting-bonn.de/website/aktuelles?page=38
http://www.scouting-bonn.de/website/sites/default/files/Satzung/Satzung_Scouting_Bonn_22042012.pdf


Freundlichen Dank an Herrn Arendt für diesen Beitrag. Das Protokoll der Mitgliederversammlung steht nun auch zum direkten Download bereit. Der Link ist dementsprechend angepasst worden.

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25 Responses to Bonner Geschichten

  1. Johannes Liebherr says:

    Wenn Herr Wezyk bei der Vereinsgründung nachweislich nicht anwesend war, aber das Protokoll so verfasst wurde, dass diese Tatsache verschleiert wurde, ist dann der Akt der Gründung rechtmäßig? Ist die Glaubwürdigkeit des Vereins damit nicht zu hinterfragen, besonders wenn der Verein Steuermittel erhält und Spendenquittungen ausstellt?

  2. Anke Sturm says:

    “Glaubwürdigkeit?”. Dieses Vereins. Das haben Sie doch nicht ernsthaft gefragt. Oder?

  3. Johannes Liebherr says:

    Ist er denn nicht gemeinnützig?
    Und sind die neuen Vorstände nicht angetreten, “das Gute” von Scouting zu erhalten? Es gibt einen Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst, also wird dieser Laden durch Steuermittel unterstützt.
    Und es gibt genug Eltern, die ihre Kinder für solche Experimente zur Verfügung stellen!
    Frau Sturm, Sie haben eine dezidierte Einschätzung dieser Leute. Aber vor Ort wird das ganz anders gesehen. Die jetzigen Führungspersonen haben Eltern, die schon Jahre vor den ersten Anzeigen über Missbrauch im Scouting haben reden hören. Sie haben ihre Kinder dennoch dorthin gehen lassen, weil sie sicher waren, dass ihren eigenen Söhnen nichts passiert. Außerdem konnten ihre Kinder dort erstes Geld verdienen, tolle Reisen organisieren, Führungsqualitäten entwickeln. Alles, was man so braucht im Leben. Sie haben auch jede Menge Witze gehört, sie haben gelernt, überheblich zu sein und Versager in die Schranken zu weisen. Das kann man nur, wenn man sich seiner selbst sicher ist und entsprechende Erfahrungen mitbringt.

    • Anke Sturm says:

      Es gibt in der Pschoanalyse ein erschrechendes, statisch belastbares Beispiel: Die Frauen, die als Kinder von ihren Vätern pädophil traktiert wurden, suchen sich Männer, die dann das gemeinsame Kind sexuell missbrauchen. Die Lösung ist: Beide, Frau und Mann gehen subcutan vor. Unterbewusst.

      Um bei dem Beispiel Ako Tätereinrichtung zu bleiben: Der Satz gilt: “Was für mich gut war, musst auch du aushalten”. Das heisst: Opfer des Ako schicken ihre Kinder dorthin. Über allem kommt noch der unselige “Prävensionskatalog” ins Spiel. Daß dieser im Ergebnis eine Anleitung zum “wie mache ich es, ohne ertappt zu werden” sind, ist die eine Sache. Dass solch ein Unsinn in erster Linie den Tätern in die Hände spielt, wissen natürlich auch die Täereinrichtungen. Indes: Die geneigte Öffentlichkeit, die ja mittlerweile mit der “jetzt ist aber genug” Mentatliät operiert, sieht solches durchaus gerne.

      Über allem wächst das Gras des Schweigens. Eines daf auch nicht vergessen werden: Die Tätereinrichtung AKO hat im Ranking (“wer ist die beste Schule im ganzen Land?), nachdem die jahrzehntelange Vertuschungskampagne nicht mehr funktionierte und ein paar Verbrechen herauskamen, massiv an Zustimmung eingebüsst. Letztlich ist es wie im Tierreich: Die gemeine Hauskatze, z.B. “europäisch Kurzhaar”, wird in einer Zeitungsannonce noch nicht einmal kostenlos loszuschlagen sein. Hingegen gibt es für “russisch blau” oder “Angora” eine ganze Menge Euros.

      Im Falle des AKO heisst das nicht anderes als: Hauptsache Image nach aussen. Das bischen Sexualverbrechen in der Vergangenheit muss hingenommen werden. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne.

      Image vor Schutz. Dem Herrn sei Dank.

      Das ist, sehr geehrter Herr Liebherr, pures Marketing. Nichts anderes.

    • barbara lehmann says:

      Lieber Herr Liebherr,
      natürlich wurden die Kinder weiter in diese Einrichtung gelassen. Es war und ist doch ein Ort, einer gewissen Garantie, daß aus dem Sohn, was Anständiges wird. Und wer möchte schon gerne einen Sohn haben, der ein Versager ist? All die, welche ich aus dem AKO kenne, sind alle was “Anständiges” geworden. Na, daß ist doch was! So weit gekommen, daß sie in führenden Positionen sind. Da ist man doch stolz drauf! Und dann sind es noch tolle Redner, formulieren so alles sich zu recht,daß alles einfach phantastisch klingt. Und die paar Missbräuche an den Kindern..Ja gut..War nicht so schön. Aber! Der Ruf des AKOs ist doch wichtiger, und MUSS geschützt und verteidigt werden!! Darum wird weiterhin jedem! – nicht nur dem Versager, die Schranke gewiesen. Ist doch auch logisch. Und dann können diese AKO Anständigen, auch noch Witze erzählen! Ist doch eine tolle Leistung! Das Jesuiten auch Spassvögel sein können, habe ich bei der Präsentation des Buches “Unheilige Macht” neulich gesehen. Da traten zum Teil Menschen auf, die über den Horror aller Zeiten, mit einem doch sehr charmanten Lächeln berichteten. (Na ja, man wollte die Zuhörer nicht verjagen, also locker und charming bleiben..). Einer stellte einen Bericht der Amerikaner über den Missbrauch vor. Dieser hat seinen Beruf einfach verfehlt. Er war ein phantastischer Dirigent,- sprach musisch mit seinen Händen hin und her… – ein nettes Lächeln, freundlich und offen..Man stellte sich ein ganzes Orchester vor ihm vor, und war so schön abgelenkt von der Statistik der Amerikanern. Was ist daran falsch? So kommt man doch im Leben durch! Charmant, witzig und dirigierend. Wer möchte denn nicht sein Kind auf so einer Eliete Schule haben, wo all das gelehrt wird?

  4. Ludwig v.Wezyk says:

    Sehr geehrter Herr Liebherr,

    ich fände es schön, wenn Sie keine falschen Schlüsse und Behauptungen aus falschen Informationen ziehen würden. Zu Ihrer und für Alle, die an einer schriftlich verbrieften und rechtsverbindlichen Information interessiert sind, möchte ich wie folgt richtig stellen:
    Zu Zitat aus: Jesuiten, Aloisiuskolleg, Ako-Pro, Missbrauch
    Bonner Geschichten
    Am 26.01.2011 fand eine Mitgliederversammlung des Ako-Pro e.V. (nicht wie angegeben AKO-PRO-Seminar e.V.) statt. An dieser Versammlung hat u.a. Herr Ludwig von Wezyk teilgenommen. Ausschnittsweise ist sein Auftritt wie folgt protokolliert:
    “Herr Ludwig von Wezyk würde es sehr begrüßen und schlägt daher vor, Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen für seine Verdienste der letzten Jahre im AKO-PRO-Seminar als Ehrenmitglied aufzunehmen.”
    Zitat Ende
    Das durch Herrn Arendt verlinkte Protokoll des AkO-PRO Seminar e.V. ist im Punkt 8 wissentlich und vorsätzlich in wesentlichen Teilen falsch.
    Ich habe bei Herr Stüber 1. Vorsitzenden und dem gesamten Vorstand das Protokoll, das ich durch Frau Grenz (SPD) erstmalig (2 Monate nach der Versammlung) erhalten habe, umgehend, in Summe 3 mal, auf Richtigstellung beim AkO-PRO- Seminar e.V. reklamiert und auf Richtgstellung bestanden.
    Meine Forderung wurde 1 mal mündlich an Herr Stüber und 2 mal schriftlich an Herrn Stüber und den gesamten Vorstand gestellt.
    Meine schriftlich dokumentierte Richtigstellung inkl. dem relevanten e-mailverkehr etc. liegt ebenfalls Frau Grenz (SPD) Herrn Bintig, den ich im Übrigen kontaktiert habe und meinem Anwalt vor.
    Mündlich wurde Frau Pass-Weingartz und Frau Mertz (beide Fraktion der Grünen) durch Herrn Olbrich und mich informiert.

    Zu Zitat aus : Jesuiten, Aloisiuskolleg, Ako-Pro, Missbrauch Bonner Geschichten

    Herr Ludwig von Wezyk, hat, während (!) er zusammen mit Klaus-Jürgen Knüttgen in Ägypten geweilt hat, zum 01.01.2011 einen neuen Verein namens Scouting-Bonn e.V. gegründet, zu dessen erstem Vorsitzenden er ebenfalls während diese Aufenthaltes (angeblich) gewählt wurde. Laut der Internetpräsenz beabsichtigt dieser Verein laut seiner “Präambel” die Idee des Scoutings weiterzuleben.

    Zitat Ende
    Diese Aussage ist in wesentlichen Punkten falsch:
    Begründung:
    Die Gründung des Vereins Scouting-Bonn e.V. fand am 28.12.2010 in Bad Godesberg statt. Alle 15 Gründungsmitglieder sind namentlich aufgeführt, notariell beglaubigt und liegen dem Registergericht vor. Ich wurde am 28.12.2010 zum 1. Vorsitzenden gewählt und erklärte, dass ich für die Scouterinnen und Scouter den Verein mit aufbauen würde und nach einem Jahr zurücktreten würde.
    Diese Aussage habe ich ebenfalls auf einem Elternabend im Feb.2011 vor ca. 80 Personen wiederholt.
    Da ein aktuelles Projekt anstand hat sich mein Rücktritt um 2 Monate nach hinten verschoben. Am 29.02.2012 bin ich zurück getreten.

    Ich habe nicht mit Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen in Ägypten geweilt, sondern war mit einem befreundeten Ehepaar in Ägypten. Ich habe damit ein Versprechen eingelöst, dass ich meinem im Jahr 2011 an Krebs erkrankten Freund am Krankenbett gemacht habe. Ich finde es unanständig durch irgend welche Unterstellungen mich zu denunzieren..
    Klarstellen möchte ich, dass ich auch zwei 4 Augen-Gespräche mit Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen hatte, in denen ich ihm klar und eindeutig mitgeteilt habe, dass es im Scouting Bonn e.V. keinen Platz o.ä. für ihn gäbe.

    An Herrn Liebherr, Herrn Arendt und den eckigen Tisch möchte ich das Angebot herantragen, dass ich jederzeit zu Gesprächen bereit bin. Ich möchte eindeutig und unmissverständlich klarstellen, dass es nur einem Grund gab mich als 1. Vorsitzenden wählen zu lassen.
    Nämlich:
    Das die durch den AKO-PRO Seminar e.V. ausgeschlossenen Scouterinnen und Scoutern (alle Schlösser der Vereinsräume wurden ohne Information an die Gruppenleiterinnen, Gruppenleiter und Grüpplinge getauscht. Auch auf der Zugriff von persönlichen Dingen war nicht mehr möglich, es durften und konnten keine Gruppenstunden mehr stattfinden) zusätzlich gab es einen Elternbrief in dem stand.:

    Auszug aus dem Schreiben vom 21.12.2010 (…)gezwungen, den gesamten Scouting Betrieb mit sofortiger Wirkung vorübergehend stillzulegen.

    eine neue Bleibe in einen unabhängigen Verein zu finden.

    • Sascha Neubacher says:

      Sehr geehrter Herr von Wezyk,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Leider ist für mich die Situation damit nicht deutlicher geworden.
      Was Ihre Änderungswünsche an dem Sitzungsprotokoll angeht, führen Sie diese leider nicht aus. Da der Verein Ako-Pro e.V. keine entsprechende Änderung bekannt gemacht hat und Sie Ihre Darstellung nicht mitgeteilt haben, ist das Sitzungsprotokoll für mich die einzige und recht eindrückliche Quelle zu diesem Ereignis.
      Dem Schreiben von Scouting Bonn e.V. vom 02.01.2011 an Scouter und Eltern, welches von Herrn Olbrich als stellvertretenden Vorsitzenden gezeichnet wurde, geht hervor, dass “mit Wirkung zu [sic] 01.01.2011” der Verein Scouting Bonn e.V. gegründet wurde. Dies schliesst natürlich nicht aus, dass die Gründungssitzung bereits am 28.12.2010 stattgefunden hat. Hierzu steht dann aber auch nach Ihrem Kommentar offen, ob sie zu diesem Zeitpunkt (dem Geburtstag des ehem. Geschäftführers des Ako-Pro e.V.) in Ägypten waren.
      Es stellt sich die Frage, ob Sie sich während dieses Aufenthaltes in Ägypten mit Herrn Knüttgen getroffen haben. Hierzu geben Sie bislang leider keine Auskunft.
      Ich hoffe sehr, dass Sie zu diesen sehr wesentlichen Punkten eine Stellungsnahme geben.
      Freundliche Grüße,
      Sascha Neubacher

  5. Ludwig v.Wezyk says:

    Sehr geehrter Herr Neubacher,

    mir ging es in meinen Ausführungen darum klarzustellen, dass einige Aussagen in den Abhandlungen des Blogs und den Ausführungen von Herrn Liebherr nicht richtig sind und somit verletzend wirken und die Öffentlichkeit täuschen.
    Da Sie aber offensichtlich grosses Interesse haben weitere Details zu erfahren biete ich Ihnen ebenfalls ein persönliches Gespräch, Auge in Auge, an.
    Ihre beiden Fragen werde ich aber eindeutig und unmissverständlich beantworten:
    1.Frage Hierzu steht dann aber auch nach Ihrem Kommentar offen, ob sie zu diesem Zeitpunkt (dem Geburtstag des ehem. Geschäftführers des Ako-Pro e.V.) in Ägypten waren.

    Die Antwort lautet Nein. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in Ägypten und hatte auch keinerlei sonstigen Kontakt mit Herrn Knüttgen.

    2. Frage Es stellt sich die Frage, ob Sie sich während dieses Aufenthaltes in Ägypten mit Herrn Knüttgen getroffen haben. Hierzu geben Sie bislang leider keine Auskunft.
    Antwort:
    Ich dachte, dass ich klar geschrieben hätte, dass:
    Zitat aus meiner ersten Antwort :
    Klarstellen möchte ich, dass ich auch zwei 4 Augen-Gespräche mit Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen hatte, in denen ich ihm klar und eindeutig mitgeteilt habe, dass es im Scouting Bonn e.V. keinen Platz o.ä. für ihn gäbe.
    Anmerkug: Dies habe ich öffentlich gemacht. Meine detaillierten Ausführungen können Sie ebenfalls im GA nachlesen.

    Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich nicht weiter in diesem Medium kommunizieren werde, da mich die gesamte Angelegenheit sehr viel Nerven gekostet hat und kostet. Ich habe nur geantwortet, weil ich Unrechtes, das mit mir in Zusammenhang gebracht wird, nicht unkommentiert lassen kann. Öffentliche Verunglimpfungen sind Gift für alle Beteiligten. Ich wurde für Fehler und ggf Verfehlungen Anderer abgestraft. Ich wollte etwas Gutes tun und Menschen helfen. Dafür wurde ich in den Schlund von Verdächtigungen, Unterstellungen, Intriegen von Ämtern, und anderen öffentlichen Institutionen, div. Foren, den Medien wie z.B. GA Bonn und vielen Weiteren gezogen.
    Ich persönlich fände es sehr schön, wenn die Jugendarbeit, die tagtäglich im Scouting Bonn e.V. geleistet wird gewürdigt würde und weitere Verdächtigungen, Unterstellungen o.ä. ausbleiben würden.

    Wie geschrieben biete ich das persönliche Gespräch an.

    • Felix Wahl says:

      Sehr geehrter Herr Wezyk,
      Ihre ängstliche enttäuschte Selbstdarstellung macht mich neugierig. Stellen Sie doch chronologisch (und öffentlich) dar, wie Sie sich zu Scouting und Knüttgen verhalten (haben).
      Es gab ja wohl eine Zeit der unbedingten Anerkennung. Dafür müssen Sie sich nur schämen, wenn Sie nicht dazu stehen können.
      Man darf Etwas nicht ausreichend sehen, man darf auch Fehler machen. Aber man muss, um anständig zu sein – und das sind Sie doch -, Fehler für sich und manchmal auch zur Klärung nach außen klar benennen und hoffentlich nicht wiederholen.
      Sie sind doch an der guten Erziehung der Jugend interessiert. Gerade eine solche Vorbildshaltung ist gefragt.
      Das würde Ihre und Scouting Bonn e.V.´s Glaubwürdigkeit mehr erhöhen als alle gekränkten Einlassungen: ich habe es doch nur gut gemeint.

      Ich bin sicher, gut gemeint haben es doch alle: Frau Käufer, als sie den Informanten der Tatsache, dass es eine Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs verraten hatte, Knüttgen als er besonders den jüngsten Lieblingen exotische Reisen in die Wüste mit Schießübungen ermöglicht hat. Es war gut gemeint. Aber ich bin sicher, dass es schädlich war. Sind Sie sich dessen auch sicher? Sie waren mehr dabei, haben mehr gesehen als ich.

      Es ist noch nicht öffentlich genug geklärt, was wirklich geschehen ist. Sie könnten dazu einiges beitragen. Seien Sie mutig und erklären Sie, was Sie wirklich gesehen haben und wie Sie es damals interpretiert haben. Heute wissen hoffentlch alle mehr als damals. Und dass Sie sich heute anders positionieren würden, ist kein Grund sich zu schämen. Aber für die Jugend heute und die Eltern, die heute Vertrauen und noch kein Vertrauen in Scouting Bonn eV haben, wäre eine klare Positionierung und Haltung Ihrerseits eine Orientierung, – vielleicht sogar für das ein oder andere Mitglied des Jugendhilfeausschusses, denen wieder einmal ein Antrag auf Förderung vorgelegt wird.

      Ihr Angebot, unter vier Augen Gespräche zu führen, spricht für Angst, Scham und letztlich dem Verstecken von etwas, das Sie nicht offen benennen wollen. Waren Sie nicht Akoschüler und haben den Mut des Bekenntnisses gelernt? Oder war das dort nicht Ziel der Erziehung?

    • Fritz Schmitz says:

      Ist das alles? Oder hören wir noch von Ihnen? Die Wahrheit!?

    • Norman Trupren ein glühender Förderer says:

      Noch ein paar Fragen, Herr Wezyk, wenns möglich ist:
      “Ich persönlich fände es sehr schön, wenn die Jugendarbeit, die tagtäglich im Scouting Bonn e.V. geleistet wird gewürdigt würde und weitere Verdächtigungen, Unterstellungen o.ä. ausbleiben würden. ”
      So wie Knüttgens Arbeit es auch wurde?
      Wie wärs mit ein paar Fotos und ein paar Zitaten aus dem Mund der engagierten Scouter? Ein neues Projekt für Inuits im ewigen Eis vielleicht. Was soll schon laufen auf der Welt, ohne “uns Scouter”?
      Haben die neuen Scouter hoffentlich nicht das Bewusstsein verloren, dass sie besser sind als der Rest der Welt? Idealistischer, einfacher geht es bestimmt nicht?
      Wahre Scouter eben!

      Achten Sie auch im neuen Scouting auf die “richtige” Kleidung, kein Militärlook aus Versehen. Achten Sie auch immer noch darauf, dass die Mädchen nicht zu weiblich sind? Die Mädchen werden doch hoffentlich wie früher, als das Scouting noch toll war, hart genug gemacht? Und machen Sie gerade den Mädchen klar genug, dass Fettsein wirklich das Letzte ist? (Das ist ein Stück gesellschaftlicher Erziehung, die immer wichtiger wird bei den steigenden Zahlen von Übergewichtigen). Gruppendruck war doch immer gut, es kommt auf ein gutes Wir-Gefühl an, das man für ein Leben lang mitbekommt.

      Und wenn es zu ersten Annäherungen käme- ich meine zwischen Grüpplingen – von denen zwischen Leitern und Grüpplingen reden wir ein andermal – sorgen Sie dann auch noch dafür, dass jeder den andern als Versager sieht. “Wie kannst Du nur mit dem!”. Dann schlossen sich früher doch Kommentare an über die mangelnde Intelligenz oder die Titten.. Sie wissen doch, was ich meine. Sie haben das alles doch oft genug gehört.

      Nicht mit Ihnen unter 4 Augen, bitte erklären Sie mir öffentlich, wie man heute unter Scoutern miteinander umgeht. Hatten Sie als Leiter von Scouting Bonn e.V. auch das schreckliche Problem, dass alle Mütter mit ihnen Sex haben wollten. Das war doch früher so, als der Leiter noch anders hieß. Ich gönne Ihnen in Ihrem Alter, dass Sie nun vor solchen Nachstellungen eher gefeit sind.

      Spass muss die Jugendarbeit machen, vor allem den Leitern!

  6. Annika Zimmermann says:

    Guten Tag Herr von Wezyk,
    was glauben Sie denn, wer Sie sind persönliche Gespräche anzubieten.
    Ihr Verhalten ist verwunderlich, insbesondere was Aufenthalte und Treffen mit Herrn Knüttgen in Ägypten und was Ihren Vorschlag auf der Vereinssitzung des Ako-Pro e.V. und die in Raum gestellten Korrekturwünsche, ohne diese zu benennen, angeht.
    Und dabei sind dies nur zwei von einer Vielzahl von Eigentümlichkeiten.
    Interessant wäre Ihre Einschätzung zu Ihrer Rolle bei der Veranstaltung mit Herrn Knüttgen und Frau Käufer ( https://jesuiten.wordpress.com/2013/01/14/marie-kaufer-ehemalige-stellvertretende-schulleiterin-des-aloisiuskollegs/) als über eidesstattliche Versicherungen zugunsten von Knüttgen “informiert” wurde.
    Nach Aussagen von Mitgliedern des Scouting Bonn e.V. haben Sie hierbei eine aktive und treibende Rolle gespielt.
    Dass von dem Verein Scouting Bonn e.V. nach Stil des Ako-Pro e.V. missbräuchliche Förderanträge an die Stadt Bonn gestellt wurden ist u.a. vom Rechnungsprüfungsamt bemängelt worden. Subsumieren Sie dies unter “Idee des Scouting weiterleben”?
    Woran machen Sie den angeblichen “Schlund von Verdächtigungen, Unterstellungen, Intriegen von Ämtern, und anderen öffentlichen Institutionen” fest, wenn auch nach den festgestellten Missständen bei Förderanträgen, dennoch eine Anerkennung Ihres Vereins als Träger der freien Jugendhilfe von Frau Schwolen-Flümann forciert wurde?
    Der angekündigte Dialog mit Ehemaligen von Scouting (Ako-Pro) ist von Seiten Ihres Vereins unterblieben, auf Fragen nicht reagiert worden.
    Vermutlich würden Sie besser daran tun, sich auf Ihr Altenteil zu beschränken. Wenn Sie über die angebliche mangelnde Anerkennung sprechen wollen, ist dies das falsche Forum, vielleicht sollten Sie herfür besser professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    • Felix Wahl says:

      Der geneigte Leser des Generalanzeigers fragt sich doch, wieso Jugendarbeit, die auf dem heiligen Berg gelernt worden ist, überhaupt kein Bewusstsein dafür zu haben scheint, dass man für eine Förderung “würdig” sein müsse. Dem Volksmund ist geläufig, dass darunter verstanden wird, dass man Richtlinien zu erfüllen hat. Aber auf dem Berg betet man täglich “Herr, ich bin nicht würdig, … (den Rest murmelt man anscheinend undeutlich weiter). Dann ist jede Weigerung der öffentlichen Stellen natürlich “Intriege” (dieses Wort hat man auf eben demselben Berg nie buchstabieren müssen).

      Im Generalanzeiger stand, dass dieses Mal der Verein Ako Pro, also das, was aus dem ehemals großen Imperium im Ako geblieben ist, nun Klage und juristische Schritte gegen die Stadt erhoben hat.

      Stellen Sie doch einmal folgendes Szenario vor: einer macht einen Bankraub oder eine Unterschlagung. Dann übernimmt eine andere Person aus dem Clan offiziell das Ruder. Dass man reich geworden (oder sich auch nur substantiell bereichert hat), vergisst man schnell und beantragt alle möglichen Unterstützungen. Wenn die nicht gewährt werden, weil der gesamten Behörde klar ist, dass längst nicht alle Schwindeleien oder Betrügereien aufgedeckt sind, dann schreit man laut: ich wars doch nicht. Das ist UNGERECHT. (Gerechtigkeit kennen wir, das haben wir gepachtet). WIr Neuen sind anständig, weil wir noch nicht erwischt werden konnten. Jetzt wollen wir alles haben, was an möglicher Unterstützung wirklich gemeinnützigen Initiativen zugedacht ist.

      Ich hoffe, dass es eine Art Sperrfrist gibt, eine Zeit, in der erst einmal Buße angesagt ist. Selbsttun, statt die Allgemeinheit zu schröpfen für irgendwelche PArtikularinteressen eines Paters oder sonsteines Nutznießers auf dem Berg. Die Wahrscheinlichkeit, bedürftige Kinder mit diesen Subventionen zu erreichen, ist ohnehin nicht allzu groß. Es gibt doch genug potentielle Sponsoren. Der Brief der 200 Unterstützer müsste doch locker den Ausfall der städtischen Zahlungen ersetzen können. Aber ich fürchte, die stehen für die Gerichtskosten ein. Und was man sich holen und anderen wegnehmen kann, schadet einem selbst bestimmt nicht.

      Vielleicht ist man in katholischen Kreisen dabei, die 10 Gebote auf das sexte allein zu reduzieren. Darüber sind die Beichtgespräche ohnehin am ergiebigsten. Und alle anderen Übertretungen sind im wesentlichen lässliche Sünden, die in jeder Feier der heiligen Messe automatisch per stummem Bekennen getilgt werden. Keine Angst, der Heilige Vater in Rom hat detaillierte Anweisungen gegeben, wie der Mühlstein aus dem Evangelium in der Ewigkeit vermieden werden kann, wenn es mit dem sexten Gebot die Kinderlein betrifft.

  7. Anke Sturm says:

    Das ist ja das Privileg der klerikalen Täter: Ein bischen Busse und der Sache ist geritzt.

    Mit einerm solchen Ablassprivileg läst sich bequem schänden.

    Bei diesen Möglichkeiten, die auch durch Herrn Ratzinger noch erweitert werden, kann man als ganz normaler Kinderschänder schon fast vor Neid erblassen. Vielleicht sind deshalb die Kinderschänder auch so gerne kirchlicher Herkunft.

    • gileih gileih ma netsgileih says:

      “Wir sind eine Teilgesellschaft und wir sind von einem unangemessenen elitären Sockel geholt worden, der uns unfrei gemacht hat. Mitten in dem Schmerz über das Unrecht spüre ich die Freude über diese Gleichheit mit anderen Menschen mitten in einer Gesellschaft, in der die Ungleichheit so heilig gehalten wird. Das beginnt in der Schule mit den Noten, der Schulung Konkurrenz auszuhalten und zu nutzen. Die Solidarität mit andern Menschen – auch und gerade in unserer Armut – wird ins Private gedrängt. Diesen Schritt in die Gleichheit ist die Botschaft des Christentums, die wir oft genug auch in den Kirchen verloren haben. Und so ist der ganze Prozess hier eine Herausforderung in diese gleiche Würde als Menschen zurückzukehren.
      Bekehrungen kann keiner kommandieren. Wir sind dazu eingeladen. Dieser Einladung möchte ich folgen.”
      Bekenntnisse eines Hochheiligen zu finden im Parallelblog unheiligemacht….

      Wer hat sich erlaubt, Sie von dem Sockel zu holen, Herr Herwartz und all die anderen mit Namenszusatz SJ? Unangemessen war er, der Sockel? Aber er kann trotzdem passen. Sah jedenfalls wie angepasst aus. Nicht der Sockel, sondern der Durchschnittsjesuit auf seinem Sockel. Sind ja alle doch von einer sehr ähnlichen, der exquisiten Jesuitensorte: Hochgebildet, hochmodern im Sweater, sie geben sich gerne umgänglich, wie normal, bis einem dann doch der Kragen platzt. Und Kragen zum Platzen haben nur die auf dem Sockel zu haben, die anderen sollen sich warm anziehen und dafür darf der Kragen nicht platzen. Alle haben so viel Schmerz, der so gut tut, weil man dann sicher ist, dass man sich menschlich einfühlt. Aber schön bei sich bleiben tun die Jesuiten auch, mit Schmerz, ohne Schmerz, wie es gerade kommt. Bloß nicht zu nah an andere rangehen! Das könnte ja wie Missbrauch aussehen und man würde vom Sockel stürzen – jedenfalls könnte das passieren – bevor man von dort geholt worden ist. Aua, das tut zu weh.

      Das wusste ich noch gar nicht, dass die Jesuiten froh sind, in die Würde als Menschen zurückzukehren. Waren die auf dem Sockel da gar nicht mehr drin? Es ist nicht leicht, christlich zu bleiben, an Würde festzuhalten, wenn einer Kinder schändet oder auch “nur” auszieht und ein bisschen tätschelt.

      Sind die da alle gemeinsam erst auf den Sockel, dann heruntergeholt worden? Von wem eigentlich? Waren das diese Verräter, die die Geheimnisse der Polizei anvertraut haben? Oder holen sich die Jesuiten gegenseitig vom Sockel, wenn sie sich dazu zwingen, 1000 Fragen von Herrn Neft in der Mitte ihrer Versammlung zu behalten? Dieses “In-der-Mitte-halten-des-Fragekatalogs” wird jetzt schon vorbereitet. Und dabei könnten wir den Jesuiten doch erzählen, dass Fragen überhaupt nicht davonlaufen, seit 3 Jahren nicht. Dann wird es auch mitten in der Versammlung nicht schlimm sein mit den Fragen, die bisher noch keine Unruhe gestiftet haben. Es gibt nämlich den Trick, dass man sie einfach ignoriert. Wenn auch die Fragen bohrend sind, spürt man als Jesuit keinen Schmerz. Ignoranz ist für Jesuiten das, was jeden Schmerz erträglich werden lässt.

      Die Mitte der Versammlung ist dann die Mitte der Gesellschaft? Der Gesellschaft der Ungeweihten oder der von Jesus?

      Denn sonst wären ja auf einmal die Missbrauchsopfer mitten in der Mitte der Gesellschaft (Jesu?) . Das kann nicht sein, denn definitiv ist der Jesuitenorden kein Schweigeorden. Und Schweigen umgibt die Opfer, seit sie als Opfer betitelt wurden. Die Opfer – es gibt Menschen, die sie schon gesehen haben – sind nämlich kein Opfer, dazu gehört doch das Kreuz und so. Gibt es katholisch nicht nur Jesus als Opfer? Das ist bestimmt theologisch verzwickt. Die Missbrauchsopfer sind nicht so ans Kreuz genagelt, obwohl man das im übertragenen Sinn auch denken kann.

      Ich verstehe das oben alles nicht richtig.
      Aber ich finde es gut, dass die Opfer, die keine Opfer sind, trotzdem aufstehen und die Wahrheit aussprechen, die nicht fest gemeißelt oder genagelt ist, aber flüssig und lebendig bleiben muss. Die Jesuiten waren alle irgendwo in irgendeiner Mitte und dann noch auf einem Sockel, also hoch erhaben, als diejenigen, die die Wahrheit gesagt haben, beschimpft wurden, verlacht wurden, sich sogar versteckt haben, weil es nicht zum Aushalten war.
      Es hat zum Glück solche Opfer gegeben, die natürlich auch keine Opfer sind, die es gewagt haben, mit den Opfern, die selbstverständlich keine Opfer sein können, weil wir in Deutschland kein Opfern feststellen wollen, nicht nur gesprochen haben, sondern genau wussten, dass es in dieser gottlosen Welt sinnlos ist auf eine Auferstehung zu warten, selbst in der Osterzeit. Man muss anscheinend gerade als Opfer, weil man kein Opfer ist, sich schlau machen, mehr wissen als die schlauen Jungs. Die staunen dann, was die Opfer, die doch eigentlich die Dummen bleiben sollen, so alles wissen. Es sieht so aus als könnten sie Gedanken lesen. Sie wissen von vertraulichen Gesprächen, haben Kopien von vertraulichen Briefen. Und dabei haben so etwas bisher doch nur die SJ mit Lust und Spaß herumgereicht. Für den Sockel wirds für die Opfer nicht reichen, aber das würde in der Erhöhung zu sehr an Kreuzigung erinnern. Was wird jetzt aus dem Sockel und der Mitte und den Jesuiten?
      Ein großes Puzzle. Anscheinend hat keiner Lust es zu sortieren.

      Auf dem anderen Blog wird so tiefgründig gefaselt, ohne jeden Sinn für jede Widersprüchlichkeit. Dann darf doch auf diesem Blog auch einmal irrsinnig ausgelotet werden, wie die schlauen Leser kreuz und quer und über die Welt verteilt sich hier daran freuen können, was schon alles geschehen ist und Neues gedacht worden ist.
      Lasst uns kreative Gedanken teilen, das ist allemal besser als Kindern an die Wäsche zu gehen. Tausendundeinenacht.

      Über das Private und die Freiheit in der Armut von Jesuiten im obigen Predigttext können wir uns in den nächsten Tagen Gedanken machen.

  8. Anke Sturm says:

    Hallo Herr BlogWart,

    ich darf Sie doch so nennen. Oder? Ist nicht böse, fast schon zärtlich, gemeint. Ich habe gehört, daß auf Ihrer PR-Verantstaltung für Ihr Täterbuch am 29.1.2013 ein Opfer, Mitglied des eckigen Tisches, über ein Gespräch mit Herrn Kiechle berichtete. Das Opfer hatte ihn gefragt, ob das Verhalten der Jesuiten gegenüber den Opfern christlich war? Herr Kiechle hat geantwortet: “Was soll an dem Verhalten unchristlich gewesen sein?”.

    Sie haben dem Opfer, so kennen wir Sie ja, nnatürlich nicht geantwortet. Was hat den Herr Kiechle gesagt? Oder haben Sie ihn noch nicht befragt?

    Fragen Sie ihn. Die Opfer wollen Antworten haben. Kein Gesülze in Form von Vorlesungen aus einem Täterbuch. Das hatten sie bereits zur Genüge

    Und schreiben Sie uns. Meinetwegen auf dem von Ihnen organsierten Täterblog. Ob “heilig” oder “unheilig”. Schreiben Sie. Die Opfer warten. Den Gefallen zu sterben, werden sie den Jesuiten nicht tun.

    • barbara lehmann says:

      Liebe Frau Sturm,
      das Wort ein “Christ” zu sein, wurde in jedem Jahrhundert neu diffiniert. Nein, besser gesagt,- es wurde “reformiert”. Also ist das Verhalten des Herrn Kiechle zwar nach “manch einiger” Maßstäben “unchristlich”, aber nach der kirchlichen Diffinizion, -“christlich”.Also hat Herr Kiechle recht. Natürlich wird unter solchen christlichen Voraussetzungen a la Kiechle, der Jesus nicht mehr auf die Erde kommen, um uns zu retten, sondern wird weiterhin das Kindergarten Spiel der Menschen sich anschauen, mit dem Kopf schütteln und von uns noch Tausende Jahre hinweg,- fern bleiben. Zu recht. Da können alle noch sonst was für Gebete beten, oder sonst noch was für Sünden ablegen. Jesus wird nicht kommen. Nicht zu Kiechle, nicht zu denen, welche die Täter schützen, decken, oder schweigen. Ich bin mir da sehr sicher, daß Jesus da sehr allergisch reagieren tut. Na ja, und was mit den Tätern nach der Biebel alles geschehen wird, daß wissen die Täter selbst. Darum scheit der Kiechle auch nicht sonderlich Angst davor haben, was ihm “später” vor dem großen Gericht geschieht. Vielleicht ist der Kiechle gar kein Glaubender? Dann hätte es allerdings ein zweites Mal recht. Oder?

      Gruß.
      B.Lehmann

    • Felix Wahl says:

      Bis auf die, deren Suizidversuche erfolgreich waren oder an jahrelangem Kampf in selbstzerstörerischer Anorexia oder Bulimie zugrundegegangen sind. Wären sie alle auf dem Akofriedhof beerdigt, könnte man sie zählen und das Geheimnis ihres Todes bliebe in der Erinnerung wach.

  9. Johannes Liebherr says:

    Ich habe gehört, dass nicht nur die Eltern dem Ako sehr verbunden sind (Geld verbindet), sondern sogar seine Lehrer. Eigentlich werden Lehrer auf dem Ako bezahlt, nicht mit Jesuitengeld, sondern der Staat gibt den Jesuiten Geld für die Lehrer.
    Es soll aber dort Lehrer geben, die geben dieses Geld den Jesuiten zurück und kriegen dafür eine Spendenquittung und vorher oder nachher eine Funktionsstelle. Das ist Dankbarkeit.
    Weiß da jemand mehr?

  10. Richard Olan says:

    Geschichtsklitterung für Unbedarfte:
    http://www.ako-pro-bonn.de/
    Liebe Kursteilnehmer, liebe Eltern!
    Wo geht der Weg des AKO-PRO zukünftig hin?
    In einer Zeit, in der das Thema Schule stärker und früher denn je vom Leben der Kinder Besitz ergreift … in einer Zeit, in der Kinder zu Leistungen angehalten werden und immer seltener Zeit zum „ausprobieren, spielen und toben“ haben … in einer Zeit, in der die erschreckenden Zahlen in Bezug auf PC- und Fernsehkonsum, Gewaltbereitschaft und Drogen-mißbrauch bei Jugendlichen
    aufhorchen lassen … erschwerend dazu in einer Phase, in der sich ein neues motiviertes AKO-PRO-Team immer noch fast täglich mit den Verfehlungen der Vergangenheit des „alten AKO-PRO“ konfrontiert sieht!
    Keine leichten Zeiten, und doch können wir fest behaupten: Es geht bergauf!
    Wir sagen dies voller Zuversicht im Hinblick auf das Jahr 2013 und auch mit ein wenig Stolz, betrachtet man die nun eingeschlagenen Wege, die positiven Entwicklungen und Veränderungen im letzten Jahr. Die Teilnehmerzahlen steigen trotz der beschriebenen Problematik, Nachfrage und Interesse der Kinder an unseren Angeboten wachsen und viele positive Rückmeldungen bestätigen uns, trotz Gegenwind nicht auf die Bremse, sondern weiterhin aufs Gaspedal zu treten. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, übernehmen Verantwortung, wollen auch in Zukunft faszinierende und nicht alltägliche Kursangebote bereithalten und durch gute, solide pädagogische Arbeit überzeugen.
    Um auch weiterhin ein vielfältiges Programm anbieten zu können, mussten wir uns leider dazu entscheiden, im aktuellen Programm keine Ermäßigungen (Ausnahme Bonn Ticket) mehr zu gewähren. Die Kursgebühren decken häufig nicht einmal die Honorarkosten. Wir bitten daher um Verständnis!
    Neben einer Vielzahl seit Jahren sehr beliebter und bewährter Kurse haben wir einige neue Kurse und Veranstaltungen im Angebot! Wir haben uns bemüht, Altersklassen und auch sog. Bedarfszeiten zu berücksichtigen. Auf Grund- und Unterstufenschüler zugeschnittene Veranstaltungen sind ebenso verteten, wie separate Angebote für Schüler der Oberstufe. Erstmalig im Angebot ist zudem ein Übermittagsangebot für Schüler der Klassen 5-7 sowie zwei Elterninfoabende mit Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeiten.
    Wir sind uns sicher, für jeden das Passende dabei zu haben. Bei uns können Kinder, Jugendliche und teilweise auch Erwachsene Sport treiben, tanzen, singen, im Orchester spielen, werken, experimentieren oder entdecken.
    Wo auch immer wir uns sehen werden, auf Euch / Sie freut sich das gesamte AKO-PRO-Team!

    http://www.ako-pro-bonn.de/uber-ako-pro/
    Der AKO-PRO-Seminar e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen zu helfen, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen und zielgerichtet zu gestalten.
    Seit über 40 Jahren existiert mit dem AKO-PRO-Seminar e.V. eine Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche, die pro Jahr zahlreiche Nachmittagskurse, Wochenendveranstaltungen und Ferien-
    freizeiten anbietet.
    Mehrere Tausend Jugendliche aus dem ganzen Bonner Raum und der Region nutzen die freizeitpädagogischen
    Möglichkeiten unter professioneller Anleitung und Betreuung.
    Vom Theater bis zur klassischen und modernen Chor- und Orchesterarbeit, vom Schreinerhandwerk bis zur Ölmalerei, vom Chinesisch-Lernen bis zum umfangreichen Computerkurs, vom intensiven Basketballtraining bis zum Kochkurs, vom Abenteuerwochenende bis zur Ferienfreizeit … hier sind alle denkbaren Interessen-
    richtungen vertreten.
    Der AKO-PRO-Seminar e.V. ist damit einer der größten Jugendbildungseinrichtungen im Bonner Raum.

    • Häuptling says:

      Immer fest die Augen auf die alten Verfehlungen richten! Dann hat man einen Sündenbock für fast alles. Dann sieht man auch die neuen nicht.

      Und es ist wirklich lästig, dass sogar Personen ans alte Ako Pro erinnern. Herr Odekerken kann bestimmt viele Anekdoten zum besten geben. Die stellvertretende Schulleitung hatte immer schon ein besonderes Faible für das Ako Pro.

      Zum Glück machen die letzten mutmaßlichen Opfer von sexuellem Missbrauch im Ako, die allgemein mutmaßlich bekannt sind, bald Abitur. Als ersten Schritt der Entlastung hatten sie aufgehört, im Ako Pro mitzuarbeiten. Es ist wirklich vernünftig, sich aufs Abitur zu konzentrieren und dann den Blick in die Welt zu weiten.
      Was in ihrem Gepäck ist, ist Privatsache. Alles, was man im Schlafzimmer erlebt, gehört ins Private. Und wenns doch raus will, bleibt der Beichtstuhl. Wer sagt denn, dass Missbrauchsopfer nicht beichten sollten. Und das Beichtgeheimnis wurde immer gewahrt im Ako.

  11. Mareike Schweike says:

    Das Ako-Pro dokumentiert selbst, wie der Verein bzw. an etlichen Schulen in Bonn gegen das Schulgesetz NRW verstossen wird. Nach diesem (SchulG NRW § 99 (2)) ist Werbung, die nicht schulischen Zwecken dient, in der Schule grundsätzlich unzulässig.
    Damit ist nach Aussagen auf https://www.facebook.com/AkoProSeminar an folgenden Schulen in Bonn durch das Austeilen der Kurshefte des Ako-Pro gegen diese Vorgabe gehandelt worden:
    “GGS Niederbachem, Bonn International School, Grundschule Donatusschule, Grundschule Gotenschule, Nicolaus Cusanus Gymnasium, Gesamtschule Bad Godesberg, Friedrich Ebert Gymnasium, Montessoriusschule, Bondelschwinghschule, Freie Waldorfschule, Ernst Moritz Arndt Gymnasium, Liebfrauenschule, Clara Shuhmann, Beethovengymnasium, Kardinal Frings Gymnasium, Grundschule Pech, Grundschule Villip, GGS Berkum, Gymnasium Nonnenwerth, GGS Heiderhof, Independent Bonn IS, Gertrud Baeumer Schule, Amos Comenius Gymnasium, Johannes Rau Hauptschule, Carl Schurz Realschule, Andreasschule, Robert Koch Schule, Konrad Adenauer Gymnasium, Lyngsbergschule, KGS Am Domhof, Ecole de Gaulle – Adenauer, Otto Kuehne Schule, Paul Klee Grundschule, Clara Fey Gymnasium, Grundschule Beethovenschule und Burgschule.
    Weitere Schulen werden bis Ende der Woche Folgen!”

    • Häuptling says:

      Sehr geehrte Frau Schweike,
      bitte erklären Sie, wie der Tatbestand der unrechtmäßigen Werbung in Schulen durch das Ako Pro erfüllt wird.
      Mir war zugetragen worden, dass kommerzielle Angebote, die in Schulen wegen Wettbewerbsverzerrungen und Begünstigungen nicht gestattet sind (z.B. kommerzielle Tanzkurse) am Ako durch das Ako Pro Angebot vertuscht werden. Meinen Sie das?

      • Mareike Schweike says:

        Sehr geehrte/r Häuptling,
        nach eigener Darstellung hat das Ako-Pro ein Kursheft an Schulen in Bonn verteilt bzw. verteilen lassen. Dieses Kursheft stellt das Angebot des Ako-Pro e.V. dar, ist damit als Werbung zu bezeichnen. Die darin vorgestellten Angebote dienen nicht schulischen Zwecken zudem ist der Verein noch nicht einmal mehr Träger der freien Jugendhilfe.
        Nachdem am Anfang dieses Heftes u.a. Elterninfoabende zu ADHS und Essstörungen von Frau Susanne Paus (Ärztin, Mutter eines ADHS-Kindes) aufgeführt werden, sind auf Seiten 80-83 (nach Darstellung auf Facebook (http://www.facebook.com/photo.php?fbid=276400382486544&set=a.276371189156130.64872.231605593632690&type=3&theater)) Kursvorstellungen der Tanzschule Koltermann, Theaterplatz 26, 53177 Bonn. Dies ist offensichtliche Werbung für kommerzielle Angebote und ist dem Schulgesetz NRW zufolge untersagt.

  12. Häuptling says:

    Gilt auch hier: aber es ist doch gut gemeint.
    Vielleicht ist das Verteilen des Ako Pro Heftes im kanonischen Recht berücksichtigt, sodass das Gutmeinen zusammen mit dem katholischen Segen im Rheinland allemal ausreicht, um das bestehende Gesetz stehenzulassen.
    Wo kein Kläger ist, ….

    Ebenso wurde gelebt (missbraucht), beerdigt (braucht man dafür eine Genehmigung?), im Unterricht noch geprügelt, als dies längst gesetzlich verboten war.
    Eltern, die ihre Kinder in diese Schule schicken, wissen, dass es so ist und genießen das Privileg.

    Und Eltern, die ihre Kinder zum Ako Pro schicken, können sich nicht vorstellen, dass in diesem ehrwürdigen Anwesen mit Friedhof etwas Unschickliches geschieht. Außerdem gehen doch alle dorthin.

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