Finanziers Aloisiuskolleg, Ehepaar Rentrop

Das Ehepaar Sabine und Norman Rentrop ist dem Aloisiuskolleg sehr verbunden. Neben jährlichen sechsstelligen Spenden an Aloisiuskolleg und Ako-Pro sind sie Unterzeichner des offenen Briefes von ehemaligen Schülern (“Altschüler”) sowie Schülereltern des Aloisiuskollegs Bonn-Bad Godesberg gewesen.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-02/16161867-diskussion-um-vorwuerfe-sexuellen-missbrauchs-am-aloisiuskolleg-altschueler-und-eltern-befuerworten-offene-auseinandersetzung-und-druecken-verbundenheit-007.htm
Herr Norman Rentrop ist Inhaber und Anteilseigner des Verlag für die Deutsche Wirtschaft und hat seit 2002 den Sender “Bibel-TV” mit 6,9 Millionen Euro unterstützt.
Seine Frau hat am 16.07.2010 einen Brief an Pater Rabe geschrieben. Pater Rabe hat daraufhin Herrn Knüttgen unbehelligt weiter “wirken” lassen, bis zu dem Zeitpunkt als das WDR Aufnahmen von Knüttgen mit Kindern und Jugendlichen auf dem Gelände des Aloisiuskollegs gemacht hat.

Brief Rentrop Rabe Seite 1 Brief Rentrop Rabe Seite 2
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12 Responses to Finanziers Aloisiuskolleg, Ehepaar Rentrop

  1. Johannes Liebherr says:

    WIe äußert sich Familie Rentrop, nachdem die Akoführung inzwischen beteuert, den Opfern zu glauben?

    Das ist doch was: Missbrauchsopfer als Lebensversager beschimpfen! Zum Glück kann sich Frau Rentrop ein Leben ohne Integrität, Loyalität und soziales Denken nicht vorstellen.
    Was in den geschwärzten Passagen steht, ist ja wohl hinterhältigste Verunglimpfung eines Missbrauchsopfers! Das ist das Spiel der Macht, die sich im Ako grenzenlos auslebt.

    Wie hoch mag die Spende sein, mit der Familie Rentrop sich Gehör verschafft?

    • Kanut Klügsten says:

      Wenn ich den Brief der Dame Rentrop richtig verstehe, handelt es sich bei den Opfern um paranoide Lügner und allgemeine Idioten. Nicht sie sind es, die verfolgt werden, sondern das arme Schwein, das im Brief genannt wird. Dass diese Dame ihre Kinder noch den Typen anvertrauen will, könnte man ja noch hinnehmen. Schließlich: Wen interessieren die Rentrop-Kinder?

      Interessant ist aber die Frage, ob die Briefschreiberin nach dem Eingeständnis der Ako-Leute, den Opfern zu glauben, noch an ihrem Lamento festhält? Das wäre ja nur plausibel, wenn sie den Herren Jesuiten vom Ako unrterstellen würde, sie seien nicht ganz bei Trost.

      Man sich vieles bis fast alles bei denen vorstellen, aber das ganz sicher nicht. Vielleicht existiert ja eine Art Rücknahme-Brief der Dame Rentrop. Interessant wäre es auch zu erfahren, ob die Rentrop-Spenden-Quelle versiegt ist…

      …und was aus den Rentrop Kindern geworden ist, nachdem Mutter R. sie (vielleicht doch?) in die Ako-Obhut gegeben hat.

    • Marion Langen says:

      80.000,00 € eingegangen im Oktober 2010. Ganz offiziell verbucht vom AKO..

      • Johannes Liebherr says:

        Wie findet man die Spendenflüsse am Ako heraus? Wie dort auf dem Berg Posten vergeben und Kinder aufgenommen oder durch die Schule “begleitet” werden, hängt vermutlich mit dankbarer Verbundenheit zusammen.

  2. Anja Markwart says:

    Aus http://www.normanrentrop.de/zitate/:
    Informationsflut
    Eine Flut von Informationen kann auch zur Sintflut werden. Das Registrieren steigt maßlos an und das Denken wird weggeschwemmt. Die rettenden Arche zu zimmern gehört mit zu den Aufgaben moderner Medienerziehung.
    Ludger Stüper SJ
    Erzieher und Pädagoge

  3. Kanut Klügsten says:

    Rentrop? Das ist doch der, der ständig für das Ako gespendet hat. Und die Frau von ihm hat nach Schneiders Abflug einen herzzerreissenden Brief geschrieben. Gott bewahre.

  4. Harald Rupert says:

    Um eine Einschätzung des Einflusses der Rentrops auf das Aloisiuskolleg zu bekommen, hilft ein Blick in die Bilanz des Aloisiuskollegs und das Schulgesetz NRW. Nach dem Finanzbericht der Aloisiuskollegs gGmbH für das Geschäfts- und Kalendarjahr 2010:
    Zum Internat: Das Erzbistum Köln hat in der Vergangenheit regelmäßig einen Zuschuss zur Kostendeckung gewährt.
    Zur Schule:
    Von den haushaltsrechtlich anerkannten Schulkosten werden lt. Ersatzschulfinanzierungsgesetz vom Land Nordrhein-Westfalen 94% refinanziert. Die verbleibenden 6% Eigenleistung wurden durch Zuschüsse des Erzbistums Köln gedeckt.
    Verbleiben: allgemeine Verwaltungskosten, Unterrichtsmaterialien, Bewirtschaftungskosten, Kosten für Unterhalt der Gebäude und Außenanlagen, und Beschaffung von Schulmöbeln, Personalkosten des AKO-PRO Leiters, Defizit Externat.
    Für einige der verbleibenden Posten gibt es zusätzliche Mittel von Land und Kommune.
    Wenngleich ein sechssteliger Eurobetrag im Verhältnis zu einem Rohertrag von 8.854 T Euro nicht massgeblich sein mag, ist das Verhältnis zu den verbleibenden Aufwendungen wesentlich für die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft.
    Damit muss der Geschäftsführer der Aloisiuskollegs gGmbH selbstverständlich auf Wünsche und Vorstellungen des Ehepaars Rentrop eingehen.

    • Alusru Euar says:

      Sehr informativ.

      Unter diesem Blickwinkel ist es natürllich kein Wunder, daß die Dame Rentrop sich gegen die Opfer stellt. Schließlich haben die ja nicht gespendet. Danke für die aufklärerischen Elemente des Artikels.

  5. Fritz Schmitz says:

    Dr. Ebba-Hagenberg Milu – Rumänisch – aber nur leicht, nichts konkret;

    Norman Rentrop – Spenderseele – Einflussnehmender;

    Marie Käufer – Rumänien, aber nur Aufenthalt, nicht wirklich;

    Klaus Knüttgen – ehemals AKopro – jetzt nur noch Luxoriös und manchmal kindlich;

    Jesuiten – manchmals Herwartz – immer heilig – selten kritisch;

    Unheilige Macht – eingefrorener Blog;

    Missbrauchsbeasuftragte – Beauftragte für den Missbrauch? – Beauftragte des Missbrauchs? Beauftragte der Missbrauchenden? Beaufragte der Missbrauchten? Suchende nach verliebten Teenagern?

    Und schon wieder Luxor.

    SUDOKU

  6. Rüdiger Arendt says:

    Bonner Geschichten
    ———————————-

    Am 26.01.2011 fand eine Mitgliederversammlung des Ako-Pro e.V. (nicht wie angegeben AKO-PRO-Seminar e.V.) statt. An dieser Versammlung hat u.a. Herr Ludwig von Wezyk teilgenommen. Ausschnittsweise ist sein Auftritt wie folgt protokolliert:

    “Herr Ludwig von Wezyk würde es sehr begrüßen und schlägt daher vor, Herrn Klaus-Jürgen Knüttgen für seine Verdienste der letzten Jahre im AKO-PRO-Seminar als Ehrenmitglied aufzunehmen.”

    Das Protokoll dieser Veranstaltung kann über den folgenden Link heruntergeladen werden:
    http://depositfiles.com/files/2zhagzifh

    Herr Ludwig von Wezyk, hat, während (!) er zusammen mit Klaus-Jürgen Knüttgen in Ägypten geweilt hat, zum 01.01.2011 einen neuen Verein namens Scouting-Bonn e.V. gegründet, zu dessen erstem Vorsitzenden er ebenfalls während diese Aufenthaltes (angeblich) gewählt wurde. Laut der Internetpräsenz beabsichtigt dieser Verein laut seiner “Präambel” die Idee des Scoutings weiterzuleben.

    Die Bezirksbürgermeisterin von Bonn-Bad Godesbert Frau Annette Schwolen-Flümann unterstützt diesen Verein nicht nur mit ihrem Engagement in Ausschüssen des Stadtrates der Bundes Stadt Bonn. (http://www.scouting-bonn.de/website/einweihung-der-neuen-feuerstelle-am-jzp)

    Ihr Ehemann Herr Flümann ist Steuerberater des Ako-Pro e.V. gewesen und ist mittlerweile Steuerberater des Vereins Scouting-Bonn e.V..
    Frau *Sabine Rentrop* ist Kassenprüferin dieses Vereins.

    http://www.scouting-bonn.de/website/aktuelles?page=38
    http://www.scouting-bonn.de/website/sites/default/files/Satzung/Satzung_Scouting_Bonn_22042012.pdf

    • Marion Langen says:

      War Frau Schwolen Bindestrich nicht auch die Person, die früher als die Staatsanwaltschaft und vor allen Dingen mit welcher Begründung wusste, warum das erste Strafverfahren gegen Knüttgen eingestellt wurde? Haben Sie dazu Informationen?

      • Rüdiger Arendt says:

        Der folgende Artikel ist am 3.11.2010 im Lokalteil des Generalanzeigers Bonn erschienen:

        Verfahren teilweise eingestellt
        Ako-Pro: Nur noch ein Verdacht gegen Leiter
        BONN. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den beurlaubten
        Leiter des Ako-Pro-Seminars in Bad Godesberg wegen
        mangelnden Anfangsverdachts eingestellt.Das verkündete die Bad
        Godesberger Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann
        (CDU) bei der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses.
        Ausschussmitglied Dorothee Paß-Weingartz von den Grünen
        wusste gestern Abend außerdem zu berichten, dass das Verfahren
        gegen den beurlaubten Leiter in zwei Fällen eingestellt worden ist.
        Ein Fall allerdings, der später als die beiden anderen zur Anzeige
        gebracht worden sei, sei noch offen.
        val

        Die angeblichen Einstellungsgründe sind nicht zutreffend, meiner Kenntniss nach sind Einstellungen ausschliesslich aufgrund der nach Ansicht der Staatsanwaltschaft,eingetretenen Verjährung der angezeigten Sachverhalte erfolgt.

        ———————————————————–
        Vorschlag für den Blogbetreiber: Eigene Kategorie Bonner Geschichten. Gerne können Sie meine Kommentare hierzu verwenden.

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