Bruderpaar Ratzinger

Vorschlag einer Gedenktafel von Prof. Dr. Gernot Lucas:

ALOISIUSKOLLEG
in den ruhmreichen Jahren 1959 – 1964,
in denen wir eine Hochblüte der sexuellen Gewalt
gegen unsere schutzbefohlenen Kinder hatten,
weilte Hochwürden Josef Ratzinger,
der jetzige Papst Benedikt XVI.
häufig in unseren Mauern.

Joseph Ratzinger wird 1977 zum Erzbischof von München-Freising und zum Kardinal berufen.

Hat sein Bruder Georg Ratzinger, neben autoritären Methoden  (http://www.sueddeutsche.de/bayern/misshandlungen-bei-den-domspatzen-ratzingers-beichte-1.9361), vielleicht doch etwas zuviel Nächstenliebe in Regensburg ausgelebt?

Interessant, dass ausgerechnet die beiden Bistümer München-Freising und Regenburg das Scheitern der Missbrauchsstudie verursacht haben sollen.

Ergänzung (22.01.2013, http://www.spiegel.de/panorama/gesellschafaft/christian-pfeiffer-spricht-im-interview-ueber-den-streit-mit-der-kirche-a-878441.html):

Pfeiffer: Die Kirche hat in der Tat am 13. Januar beim Landgericht Hamburg den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich beantragt. Ich sollte nicht mehr behaupten dürfen, dass die Kirche gegenüber dem KFN als Vorbedingung für das weitere Forschen Zensurwünsche geltend gemacht hat. Am 16. Januar ist dann bei den Gerichten unsere Schutzschrift eingegangen. Daraufhin hat die Kirche ihren Antrag auf Erlass der Einstweiligen Verfügung zurückgezogen. Sie wird nun die Kosten einschließlich unserer Anwaltsgebühren zu tragen haben. Und ich kann weiterhin ohne Maulkorb das verkünden, was ich von Beginn an als Grund des Scheiterns benannt hatte. Die Unterlassungsandrohung war reine Show.

 

Ratzinger: Die unheilige Hand Gottes

http://www.freitag.de/autoren/hermanitou/ratzinger-die-unheilige-hand-gottes

Die Methode Ratzinger

http://www.intern-at.de/verhinderung-der-aufklarung/verhinderung-der-aufklarung02/

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9 Responses to Bruderpaar Ratzinger

  1. Anke Sturm says:

    Das ist das posting einer Bloggerin auf dem jesuitischen Täterblog. Die Person versucht krampfhaft, mit pseudowissenschaftlichen Ergüssen, Klientel zu rektrutieren. Das Ergebnis ist dann solch ein Humbug:
    ______________________________________________________________________
    Angelika Oetken schreibt:
    19. Januar 2013 um 16:17

    Sehr geehrte BlogbesucherInnen und ForistInnen,

    eine meiner Fragen, nämlich ob die Repräsentanten der Institution RKK überhaupt einen echten Willen zur Aufklärung und Sühne der Missbrauchsverbrechen, die in ihren Reihen begangen wurden haben ist für mich beantwortet.

    Das Magazin “Christ und Welt” hat in der aktuellen Ausgabe Umfrageergebnisse veröffentlicht
    http://www.christundwelt.de/detail/artikel/die-ergebnisse-im-ueberblick/

    Und in dem dazu passenden Artikel heißt es: “Die Una Sancta hat zwar gute Presse eigentlich nicht nötig, weil ihre Amtsträger sich von Gott auserwählt wähnen und nicht von Menschen gewählt werden”
    http://www.christundwelt.de/detail/artikel/was-ist-aufklaerung/

    Interessant finde ich, dass die Mehrheit der Befragten trotzdem nicht aus der Kirche austreten will.

    Womit die These genährt würde, dass sexueller Missbrauch von Kindern eine Form der Opferung darstellt. Die Menschen akzeptieren das Opfern, weil sie dadurch Vorteile haben.

    Ritualisierter Missbrauch innerhalb einer Institution könnte demnach eine ganz bestimmte Funktion haben.

    Denn wenn wir einige opfern, bleiben viele ungeschoren.
    Einige bekommen Leid, Schmerz und Häme aufgeladen, damit viele gut und sicher leben können.
    Einige werden buchstäblich wie der letzte Dreck behandelt, damit viele an das Gute im Menschen und in der Kirche glauben dürfen.
    Einigen wird jegliche Sicherheit genommen, damit viele sich sicher fühlen können.
    Einige müssen hinsehen, damit viele weggucken können.
    Einige bekommen lebenslänglich, alle anderen Bewährung.

    Sogar Stephan Ackermann sprach von einer “Spiritualität des Verbrechens”.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/missbrauch-katholische-kirche-zieht-bilanz-fuer-opfer-hotline-a-878148.html

    Eine Betroffene, deren Missbrauch durch einen Priester in einer ritualisierten Form statt fand, hat mich in dem Zusammenhang auf etwas aufmerksam gemacht, nämlich dass im Zusammenhang mit den Opfern von Sexualverbrechen im katholischen Umfeld erstaunlich wenig von der großen Bedeutung des Leidens, der Passion, des Martyriums im Katholizismus die Rede ist.

    Etwas überspitzt könnten wir es nämlich auch so formulieren:
    der geweihte, von Gott berufene Erwachsene ermöglicht dem Kind, was er missbraucht eine Erfahrung, die im traditionellen Glauben eine ganz große Rolle spielt:
    nämlich die Freude am Leben durch die Lust am Glauben zu ersetzen.
    Durch den erlittenen Übergriff. Die vollkommene irdische Entwertung und Entwürdigung.

    Opfer und Täter bilden dann eine Einheit. So lange keiner der beiden aussteigt.

    Aus einer anderen Perspektive könnte man das ein pathologisches Reaktionsmuster nennen. Es heißt Sado-Masochismus.
    http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/studium/literatur/450m.pdf

    Interessanterweise wandelt sich die gesellschaftliche Sicht auf Sadomasochismus genauso wie die auf “Pädophilie” weg von der Pathologie hin zur Normvarianz.

    Oder anders ausgedrückt: die Anhänger dieser Vorlieben haben es geschafft, dass ihr Begehren als eine Variante von Normalität akzeptiert werden.

    Ob das daran liegen kann, dass der praktizierte „Glauben“, der einem dieses SM-Erleben auf gesellschaftlich erwünschte Weise ermöglicht aus der Mode gekommen ist und durch Weltliches ersetzt werden muss?
    Mit freundlichen Grüßen,
    Angelika Oetken
    ____________________________________________________________________

    Im Ruhrgebiet sagt man dazu: Herr, lass`Abend werden, morgen wirdet von janz allein.

  2. Anke Sturm says:

    Der ehemalige Anführer der Augsburger Katholiken, Herr Mixa, hat ja bekanntlich folgenden unseligen Vergleich geführt: ://www.spiegel.de/panorama/umstrittene-aeusserung-bischof-mixa-spricht-im-zusammenhang-mit-holocaust-von-abtreibungen-a-610333.htmlnden
    ‘Kurzformel: Holocoust = Abtreibung.

    Bevor man jetzt auf diesem braven Mann herumhackt: Es sind auch sonst nur die Täter, die namentlich gezählt werden: Stüper (Ako), Wallmeyer (Ako). Wer kennt die Namen der Opfer?

    Ravenbrück, Majdanek, Auschwitz, Neuengamme, um mit Mixas Vergleich zu punkten. Die Täter sind bekannt. Namentlich. Weitestgehend. Die Opfer? Fehlanzeige.

    So auch bei den klerikalen Sexualverbrechern. So auch bei den Jesuiten. Also is der Durchschnittstäter auch ein Cleverle.

    Und nun das Grösste: Da ja der Gott, an den diese Verbrecher glauben, alles verzeiht, sind sie aus dem Schneider. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ist auch nur eines der Opfer ungläubig, läuft es Gefahr, durch die bekannte größe Röhre zu gucken.

    Tja, Opferchen, Pech gehabt.

  3. Fritz.Schmitz says:

    _____________________________________________________________________________
    Der Fall wäre eine gute Möglichkeit, dass auch der Vatikan ein Zeichen setzen könnte. Der Papst könnte dem Kardinal, der die Verbrecher vor der Strafverfolgung schützte, die Kardinalswürde aberkennen. Und ihn und evtl. auch den Weihbischof, der dabei mitgemacht hat, aus dem Bischofsstand entlassen.

    Viele Grüße,
    Herbert Rieger SJ
    _____________________________________________________________________________

    Diese Zeilen stammen von einem Jesuiten. Ernsthaft. Der Mann glaubt wirklich (oder tut nur so) daß der Papst hier einschreiten würde. Genau das wird aber Herrr Ratzinger nicht tun. Und er hat – aus seiner Sicht – gute Gründe. Aber die weiss nur er. Und verraten wird er sie ganz bestimmt nicht…

  4. Amelie Franz says:

    Die keineswegs zwingende aber für RKK und Ermittlungsbehörden praktische Ansicht, dass ein Papst als Oberhaupt eines Staates (was er nach den Vorraussetzungen des Völkerrechts allerdings nicht ist) diplomatische Immunität geniesst, ist ab dem 28.02.2013 nicht mehr auf Herrn Josef Ratzinger anwendbar. Sollte er bspw. wegen medizinischer Versorgung das Gelände des Vatikans verlassen, könnte er für sein Wirken als Chef der Glaubenskongregation und als Papst belangt und ggf. ausgeliefert werden.

  5. ratzfratz says:

    Der andere Blog hat zu Karneval den beschaulichen Sonnenuntergang durch eine Fratze und den Ausruf “Verantwortung” ersetzt. An Rosenmontag kündigte der Papst seinen Rücktritt an. Karneval die Zeit der Umkehr vor der Bußzeit. Hier die Verantwortung, deutlich lesbar, erdrückt ein fratzenhaftes Gesicht. Dort ein schwacher Greis, gestützt durch Pomp, Ritus und das Wohlwollen Tausender. Er spielt mit, wie er am Aschermittwoch unter tosendem Applaus die Aschenkreuze verteilt und damit an die Sterblichkeit erinnert.
    Er weiß sehr wohl, dass er sterben wird. Und in seiner gelebten Frömmigkeit und seinem erfüllten Leben sieht er das anscheinend auch gelassen. Aber wichtig ist, dass er mit seinem ungewöhnlichen Rücktritt doch eine theologische Aussage macht. Er bekennt sich zu seinem Menschsein, seinen schwindenden körperlichen und geistigen Kräften. So verrückt ist er nicht, dass er in seiner Schwäche an der Beweihräucherung der Massen entrückt würde.

    Mit seinem Rücktritt drückt er aus, dass die Kirche von einem starken Menschen geleitet werden soll. Er vertraut nicht darauf, dass Gottes Weisheit und der Heilige Geist das Schiff durch die Gewässer einer intriganten Kurie in einer opportunistischen Wirtschaftswelt geleiten werden. Ein gesunder Mensch mit gesundem Menschenverstand soll das bessere Medium für den Heiligen Geist sein.

    Vielleicht will er einfach noch viel beten für die Missbrauchsopfer, die es nur geworden sind, weil er (als Mensch) das kanonische Recht so interpretiert hat, dass Verbrechen von Priestern am besten geheimgehalten werden. Das sollte die einfältige Frömmigkeit des ungeweihten Kirchenvolkes und die Besonderheit des Klerus stärken. Aber es gibt unselige Ungläubige, die allen Menschen dort Grenzen setzen wollen, wo der Übertritt für andere schädlich ist. Und diese Menschen sehen hinter Benedikt und dem Intellektuellen Ratzinger den lebensunerfahrenen Menschen, der von seinem Kammerdiener beklaut wird, ohne es zu merken. Wahrscheinlich reicht seine Kraft nicht aus, die Geheimdokumente, die die ganze Kirche vergiften, aus den Archiven ans Licht zu bringen, um die scheinheiligen Wölfe im Priesterrock zu entlarven.

    Mal schauen, ob die Jesuiten während der Fasteneinkehr auch der Erleuchtung anheimfallen, – Einsicht wäre schon genug – dass gesünderer Menschenverstand einige Sackgassen der Überheblichkeit hinter sich lassen könnte. Mit dem Rücktritt hat der Papst sich als Mensch gezeigt. Mal schauen, ob Jesuiten quasi solidarisch mit dem Papst ein paar Rücktritte und Rückzüge in klösterliche Spiritualität und Buße “aus eigenem Antrieb” entdecken, bevor immer mehr Gläubige das Schiff verlassen oder einfach, um dem Heiligen Geist eine neue Chance zu geben.

    Aber wahrscheinlich setzt diese Demut erst ein, wenn man nicht mehr aus eigener Kraft das Kirchenschiff durchschreiten kann.

  6. ratzfratz says:

    In den USA ist eine Dokumentation “Mea Maxima Culpa” erschienen, der die Verwicklung von Ratzinger thematisiert.
    Bisher haben wir nur den Vorspann und das Interview gesehen:

    https://www.hbo.com/documentaries/mea-maxima-culpa/index.html#/documentaries/mea-maxima-culpa/synopsis.html

    “I think what this film does is show what happens to institutions when they become so convinced of their own goodness that they imagine that they can do no wrong.”

    https://www.hbo.com/documentaries/mea-maxima-culpa/index.html#/documentaries/mea-maxima-culpa/interview/alex-gibney.html

  7. Häuptling says:

    “Alleged “inappropriate acts”

    On 23 February 2013, it was reported by The Observer and other media outlets that Cardinal O’Brien had been accused of committing historical “inappropriate acts” involving three serving priests and one former priest within the Diocese of St Andrews and Edinburgh. It was stated that a complaint had been lodged with the Vatican’s ambassador to the United Kingdom. A spokesman for the Cardinal said the claims were “contested”. On 24 February Cardinal O’Brien failed to attend a special service celebrating the eight-year tenure of Pope Benedict XVI at St Mary’s RC Cathedral, Edinburgh. It was widely reported that Cardinal O’Brien had sought legal advice and been advised not to attend.[26][39]

    Due to this, it was announced on 25 February 2013 that O’Brien had resigned as Archbishop.[3]”

    Dieses Zitat ist aus Wikipedia und brandaktuell.
    England wird also nicht im Konklave vertreten sein, weil der oberste Katholik, Kardinal O´Brian nun doch wegen sexueller Delikte (“inappropriate acts”) zur Verantwortung gezogen wird. Er braucht jetzt “legal advice” , juristischen Beistand und kann deshalb keinen neuen Papst wählen. Hoffentlich denkt das Konklave daran, dass jeder, auch Leute, die nicht anwesend sind, wählbar bleibt. Und ein guter Katholik ist er doch. Er hat es immerhin geschafft, 4 junge Menschen zu missbrauchen und sie dennoch zu bewegen, Priester zu werden.

    Faszinierend. Aber Herr Mertes beschreibt auch ausführlich, dass er trotz oder wegen seines alkoholkranken jesuitischen Ersatzvaters Jesuit geworden ist. In England hat einer der Missbrauchten seinen Priesterstand verlassen. Der Grund war vermutlich ein anderer als beim Papst vermutet wird: http://i.imgur.com/aH7lX8d.jpg

  8. Margret Höning says:

    Das neue Oberhaupt der RKK ist ein Mitglied der Kinderficker-Sekte.

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