Email Rabe 03.08.2010

Von: Rabe, Ulrich [mailto:Ulrich.Rabe@aloisiuskolleg-bonn.de]
Gesendet: Dienstag, 3. August 2010 17:32
An: Klaus-Jürgen Knüttgen
Betreff: AKO-Pro-Seminar e.V.
Lieber Herr Knüttgen,
hiermit danke ich Ihnen und den Vorstandsmitgliedern für die Beratung, auf welche Weise die Arbeit
im Ako-Pro fortgesetzt werden kann.
Hier der vorgesehene Text:
Der Rektor des Aloisiuskollegs und der Vorstand des Ako-Pro-Seminar e.V. sind am 03.08.10
übereingekommen, daß die Arbeit des Vereins uneingeschränkt fortgesetzt werden soll. Angesichts
der bisher ungeklärten Vorwürfe bietet Herr Knüttgen an, die Geschäftsführung weiter zu
gewährleisten mit der Einschränkung, sein Amt als erster Vorsitzender ruhen zu lassen und auf die
Teilnahme an Freizeiten derzeit zu verzichten.Der Vorstand bittet Herrn Knüttgen, die Arbeit des Ako-
Pro-Seminar e.Vv. in diesem Sinn fortzusetzen.
Bitte melden Sie sich, wenn Veränderungen etc. angebracht sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Rabe

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25 Responses to Email Rabe 03.08.2010

  1. anja müller says:

    Aus der Totenrede über P. Stüper, gehalten von P. Ulrich Rabe SJ bei den Exequien am 27. Juli 2010:
    “In den letzten Jahren ist aber auch Schatten auf seine Person gefallen. Mit Erschrecken hat er zur Kenntnis genommen, dass sein früheres Fotografieren in manchen Dingen unangebracht war. Er hat zur Kenntnis genommen, dass man jugendliche Seelen auch durch solches unbedachtes Tun verletzten kann. Er hat sich bei einigen Betroffenen entschuldigt. Er hat einen Brief an den Provinzial geschrieben, wo er das
    auch nochmal dargelegt hat und versichert hat, dass er zu keiner Zeit
    weitergreifende Übergriffe vollzogen hat. Es hat ihn bedrückt. Er hat
    darunter gelitten, weil Vergebung ihm letztlich nicht genügend gegeben
    worden ist.”

    • Ruth Gransel says:

      Es gehört sprachlich eine ungeheure Arroganz dazu, solche Dinge so zu beschreiben, als handele es sich um die Zubereitung eines Festtagsschmauses und nicht um schlichte Verbrechen an Unschuldigen. Gratulation dem Redner. Lebt er noch?

    • Larg Karlofeld says:

      Aber sonst kann dieser Herr Rabe noch alles essen. Oder wie? Geht’s dem noch gut? Ich dachte, Stüper sei ein von den Jesuiten gebrandmarkter Täter. Vergebung? Von wem? Vielleicht vom Fotopapier!

  2. Niklas Weiß says:

    Nach Dokumenten von der Domain http://www.jesuiten.de:

    Jesuiten_04-2011.pdf
    P. Ulrich Rabe ist seit 15. Oktober Superior
    des Canisiushauses in Köln und wird im Dezember eine pastorale Aufgabe übernehmen.

    Jesuiten_01-2012.pdf
    P. Ulrich Rabe hat die Aufgabe des Hausoberen in Köln übernommen.

    Die Jesuiten sind weiter dabei dem Begriff Hochschlafen eine ganz neue Bedeutung zu verleihen.

    • Johannes Liebherr says:

      Man strotzt vor Wohlwollen in einer satten Welt im aesthetischen Luxus. Wohlwollen und freundliche Herablassung gegenüber den Kinderlein: Wenn die sich 15 Jahre nach dem Verbrechen an die Polizei wenden, dann grinst man süffisant, die Missbrauchsbeauftragte hat selbst beschwichtigt, von dem üblichen Verliebtsein eines Teenagers gesprochen, sagte Pater Rabe vor Zeugen im März 2011. Missbrauchsbeauftragte, die Ordensleute, die verstehen die Welt und schwelgen in der Vorstellung, wie romantisch die Kinderlein sich scharenweise in ihre Lehrer und Betreuer verliebt haben. Man hat sich lieb auf dem Akoberg. Und alle die da sind, sind sehr lieb. Deshalb werden bis heute die Godesberger Kinder gerne in diese Schule geschickt. Eine wirklich gute Schule.
      Diejenigen, die missbraucht wurden, bitter und verletzt sind, haben einfach nicht genug geliebt und tun es auch heute noch nicht. Wenn sie lieb wären, würden sie die Verletzungen verzeihen. Dann würden sie auch wieder liebgehabt. Darauf warten die Jesuiten, dass sie endlich auch die Opfer wieder liebhaben können.

      • Ebar Retap says:

        Wie hiess denn die Missbrauchsbeauftrage zu diesem Zeitpunkt? Das Zitat ist bekannt. Es geht um ein Opfer, daß von einem Ako-Pro-Täter übel zugerichtet wurde.

      • Johannes Serbien says:

        Wieso regen Sie sich auf? Das war doch auch eine verliebte Teenagerin. Da konnte der Täter doch gar nicht nein sagen.

      • Kanut Klügsten says:

        Vielleicht war mit “verliebter Teenager” die Missbrauchsbeauftragte gemeint?!

      • Johannes Liebherr says:

        Ursula Raue heißt die Missbrauchsbeauftragte der Jesuiten seit 2007. Sie hat gute Arbeit gemacht, denn kein Jesuit ist während ihrer Amtszeit wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt worden.

  3. Ruth Gransel says:

    Moment mal: Der Mann gehört doch zum harten Kern der Leute, die jahrelang durch das Ako getourt sind. Und der hat von nichts gewusst? Trägt der eine Binde mit schwarzen Punkten? Auf gelben Grund?

    Das mit dem “Hochschlafen” habe ich schon verstanden. Aber ich wusste nicht, daß die sich auch untereinander… Ich dachte, die haben es nur mit Kindern..

  4. M. Gehring says:

    lol, wie tief sind die freimaurer gesunken (https://www.facebook.com/events/197724523629313/):

    “Kreuzzüge, Templerorden, Freimaurer?”
    Friday, September 30, 2011
    Ordenshaus der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Peter-Lenné-Str. 1-3, 14195 Berlin

    “Kreuzzüge, Templerorden, Freimaurer?” – Versuch einer historischen Betrachtung.

    Dan Brown hat mit seinen Romanen ebenso zum
    Mythos der Freimaurerei beigetragen, wie diverse
    Hollywoodverfilmungen. Immer wieder wird der
    Orden der Templer in Zusammenhang mit den sogenannten
    »Hochgraden« der Freimaurerei gebracht.
    Historisch gilt diese Verbindung zwar nicht
    als beweisbar, hält sich jedoch hartnäckig – denn
    es gibt zumindest einige offenbar bemerkenswerte
    Fakten.

    Klaus Jürgen Knüttgen, Landesgroßredner der
    Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland,
    stellt mit einer Zeitreise von den mutmaßlichen
    Anfängen der Freimaurerei bis ins 21. Jahrhundert
    die gängigsten Theorien und den Stand
    der seriösen Forschung vor.

  5. Johannes Liebherr says:

    Freimaurer und Ako!?!?!
    Was sagen denn die Jesuiten dazu? Und dieser Ideologie werden die katholischen Kinder anvertraut???
    Frau Rentrop, es stimmt, dass die Rituale sehr tiefe Verbindung und Loyalität schaffen.

    Dort hat also das Ako Pro Scouting seine Tricks gelernt. Verschwörung, Verbrüderung….
    Aber die Freimaurer wollen keine negative Öffentlichkeit. Ich habe gehört, dass sie Knüttgen ausgeschlossen hatten, als ein Bonner Bürger nachgefragt hatte, wie sie mit dem Vorwurf von Straftaten gegen Mitglieder umgehen.

    Hauptsache: auserwählt. Dafür zahlt man gerne.

    • Anke Sturm says:

      Was, sehr geehrter Herr Liebherr, glauben Sie denn? Das passt doch genau zu der Struktur der Täter. Man kann den Jesuiten sicherlich vieles nachsagen, aber nicht, daß sie nicht gründlich wären. Auf dem AKO sind die Kinder, durchaus professionell, sechzig Jahre lang gequält und geschändet worden.

      Das verlangt Übung, Disziplin und einen hohen Ausbildungstandard. Auch Sexualverbrechen wollen geübt sein.

      Es setzt natürlich auch ein Umfeld voraus, in dem so etwas gedeiht. Männerfreundschaften. Bussi hier, Bussi dort. Die Fähigkeit, Moral auszublenden. Betroffenheit und Berührtheit an der rechten Stelle und zum rechten Zeitpunkt artikulieren.

      Aber niemals das Ziel aus den Augen verlieren: Verbrechen an Kindern.

      Dazu passt dann auch das Wortspiel, daß sich die Freimaurer natürlich mit den Mauern des Schweigens umgeben. Auch das haben die Bonner Jesuiten bis zur Perfektion vollführt.

      Na gut, es sind Kinderseelen auf der Strecke geblieben, ganze Generationen seelisch vernichtet worden. Nicht gezählte Suizide. Aber, wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Man sollte das nicht zu eng sehen…

  6. Johannes Liebherr says:

    Auf diesem Blog, auf dem einige Schreiber inkognito unterwegs sind, wird sich vermutlich kein Jesuit trauen, die empörende Kollaboration eines Pater Rabe zu kommentieren. Es wird auch keiner von einer Unterredung mit Frau Rentrop oder Herrn Eschweiler berichten, in der er diesen Honoratioren die Wahrheit “schonend” beigebracht hätte. Jesuiten reden nur mit ehrenwerten Menschen und nicht gerne über hässliche Dinge.

    Ich möchte jedenfalls den Betreibern dieses verachteten Blogs danken. Die Dokumente hier wurden bislang noch nicht öffentlich zur Verfügung gestellt. Hier habe ich mehr Wahrheit gelesen als in dem ganzen Betroffenheitsgesudel auf dem Blog “unheiligemacht”.
    Ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Jesuiten wieder einmal etwas unterlassen haben? Der Blog (und das Buch) müsste eigentlich heißen: unheiliggemacht. Dass diese Typen überhaupt noch zwischen heiliger und unheiliger Macht unterscheiden! Da ist noch der Satz im Ohr: “mir ist alle Macht gegeben”. Und: “wem ihr die Sünden nachlasst,…” Schade, dass die Jesuiten noch nicht begriffen haben, wie gottfern ihr eigener Orden ist. Es wäre keine unpassende Diskussion, wenn sich die Jesuiten fragen würden, ob sie in der heiligen Nachfolge in der Scheinheiligkeit gelandet sind. Es gibt doch auch den Satz: “eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher….”

    Warum besteht das Kirchenvolk aus so vielen Schafen, die immer noch diesen Hirten vertrauen? Vielleicht weiß das Schaf, dass der Hirte sie vor dem Wolf der Eigenverantwortung beschützt. Dass der Hirte die Schafe der Reihe nach vernascht und sich in ihren Fellen wärmt, das ist eben Schafsschicksal. Und vorher fressen alle wohlbehütet auf der besten Weide, die der Hirte auswählt.

    • Marion Langen says:

      Weshalb halten Sie Frau Rentrop und Herrn Eschweiler für Honoratioren? Nur, weil sie sich auf die Seite der Täter geschlagen haben?

      Also, wenn ich mir das
      ___________________________________________________________________
      Mit Honoratioren (pl.) bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert Bürger, die aufgrund ihres herausgehobenen sozialen Status im überwiegend kleinstädtischen Milieu, aber auch größeren Dörfern, großes Ansehen genießen und dort gegebenenfalls informellen Einfluss ausüben können. Typische Beispiele sind der Lehrer (Schulmeister), der Pfarrer, der Richter, der Arzt, der Tierarzt, der Postmeister, der größte Bauer am Ort oder – falls vorhanden – ein Fabrikbesitzer.
      _____________________________________________________________________
      Quelle: WIKIPEDIA

      vor Augen führe, so kommen dort weder Frau R. noch Herr E. vor.

    • Marion Langen says:

      _______________________________________________________________________
      Auf diesem Blog, auf dem einige Schreiber inkognito unterwegs sind, wird sich vermutlich kein Jesuit trauen…
      ________________________________________________________________________

      Da hingegen gebe ich Ihnen recht. Die Jesuiten sind – natürlich – ein feiges Völkchen. Eine Truppe, die sich in dieser Weise gewalttätig über Kinder hermacht, der ist Feigheit Wesenseigen.

      Vielleicht könnten man den Herrn mal vorschlagen, sich an einem Elefanten oder an einer Raubkatze zu vergehen. Sodomie als Form der Mutprobe. Das wäre doch ein Weg, das (Vorurteil?) hier handele es sich um erbärmliche Feiglinge, zu widerlegen. Und in die Tagesschau käme man auch noch.

      Vielleicht, sehr geehrter Herrr Liebherr, meldet sich jetzt doch ein Jesuit hier auf dem Blog, nicht nur, um Sie Lügen zu strafen? Haben Sie keine Angst, es wird sich kein Elefant finden, der sich darauf einlässt. Auch Raubkatzen sind wählerisch.

    • Barbara Lehmann says:

      ________________________________________________________
      Ich möchte jedenfalls den Betreibern dieses verachteten Blogs danken.
      _________________________________________________________

      Ich teile Ihre Befürchtung, der Blog sei “verachtenswert” keinesfalls. Und selbstvertändlch tummeln sich die jesuitischen Herrschaften hier auf diesem Blog. Natürlich mit der ihrem Habitus entsprechenden Verachtung.

      Aber: Es sind nicht nur Feiglinge. Es sind auch Voyeure. Die können gar nicht anders, als durch Schlüsselöcher zu schauen. Das machen sie doch ihr Leben lang. Also, keine Sorge, sie sind unter uns.

      Glücklicherweise nur elektronisch.

  7. Ruth Gransel says:

    _______________________________________________________________________
    Petra K. schreibt:

    5. Februar 2013 um 08:57

    Sehr geehrte Fr. Lehmann,
    ich möchte zu Ihren Gedanken eine persönliche Meinung abgeben.
    ________________________________________________________________________

    Es hat Sie aber niemand gefragt, Herr K. Sie sind so wenig eine Frau, wie die Jesuiten christlich sind. Wenn Sie mögen, enttarne ich Sie. Hier auf diesem Blog. Sie müssen nur Ja sagen. Na, Herr K.. Mutig?

  8. Ruth Gransel says:

    Soviel kann verraten werden: Sie sind – natürlich – ein Jesuit. Schon deshalb können Sie keine Frau sein, Obwohl: Ein wenig zu dick sind sie. Aber das wird. Dieser Blog wird Ihnen solch eine Angst machen, daß Sie abnehmnen. Drei Kleidergrößen. Nein, in der Breite, nicht in der Länge. Sie bleiben so kurz, wie Sie nun einmal sind. Bis bald.

    • *SPAM* Anton von Tirol says:

      “Anton von Tirol”, Sie sollten Ihre IP ändern, sonst landen Ihre Beiträge im Spamfilter (Viele Grüße nach Kabul). Vielleicht wollen Sie mit Ihren Kommentaren aber auch dort landen.

      Das unzensierte AKO-Forum verliert dramatisch an Unterhaltungswert: Erst brezelt sich der Juristen-Junky “Otto” mit dümmlichen Paragrafen-Spielchen auf, und jetzt versucht sich ein G(r)änschen namens Ruth mit diffusen Enttarnungswarnungen. Was denn nun, Ruth? Kommt da noch was Substanzielles außer dunklem Geraune? Oder wollen Sie das geneigte Publikum zu Tode langweilen?

  9. Hannah Ament says:

    Die aggressiven Nebenkämpfe um Identität und Vermutungen bringen nicht viel, aber sie sind Ausdruck der Frustration, weil die Identität keines Missbrauchsopfers auf dem Berg wichtig war. Das waren einfach destruktive Elemente, Herr Eschweiler hat für alle anderen gesprochen. Bis heute hat sich der Berg nicht öffentlich von Eschweiler distanziert. Bei der Gelegenheit seiner Vorträge hat es nur Applaus gegeben.

    Dieses Forum hier ist besonders wichtig, weil es anscheinend im Untergrund wichtige Sammlungen von beschämenden Fakten gibt, die nicht einfach veröffentlicht werden (können): Sogar der Beitrag Frontal 21 wurde aus der Mediathek entfernt, angeblich wegen Ungenauigkeiten. Vielleicht war dort ein Plural zu viel, weil schon 3 von 4 Verfahren wegen Verjährung eingestellt worden waren. Und es wurde von Ermittlungsverfahren in mehreren Fällen gesprochen. Das ist dann wichtig. Die Fälle von Altscoutern, die keine Anzeige erstattet haben, weil sie wissen, dass “ihr Fall” verjährt ist, sind auf jeden Fall in der Mehrzahl. Die mir bekannten Fälle kann ich nicht mehr an meinen Fingern abzählen.

    Was solls. Bleibt doch die fundamentale Frage: wie geht das Ako und die Godesberger Gesellschaft (samt Zeitung) mit der Tatsache um, dass Dutzend(e) von Kindern in schändlichster Weise zu schändlichem Treiben benutzt wurden. Mit größter Wahrscheinlichkeit schreiten letzte Lieblinge noch jeden Morgen durch das Portal der großen Schule und werden allenfalls von der Seite angeschaut. Aber das stimmt nicht, weil nach 2 Jahren der Vermutungen ein Vertrauenslehrer eine Anfrage an den Jugendlichen gerichtet hat. Der Jugendliche hatte natürlich nicht den Mut, das Vertrauen (ich hätte es bei solchen Angsthasen auch nicht), zu erzählen, was er außer Schießen noch bei Scouting gelernt hat. Es ist ja auch wirklich peinlich, über die sexuellen Wünsche und Befriedigungspraktiken eines verehrten Scouterleiters und Nachhilfelehrers zu sprechen.

    Dass Jugendliche, die erst dabei sind, ihre eigene Orientierung und Sexualität kennenzulernen, sich mit der perversen Sexualität eines Erziehers auseinandersetzen müssen, der in seinem Leben keine dauernden befriedigenden Beziehungen aufgebaut hat, das ist doch der schlimme Übergriff. Und die anderen Erwachsenen ringsum sind selbst so verklemmt, dass Schmunzeln – alles Sexuelle ist doch ein Witz und Sünde – als Übersprungsreaktion und Weggucken passiert, wenn sie nicht selbst auch mit schlimmeren Fantasien und Praktiken zugange sind.
    Weggucken ist allemal besser als Probleme zu lösen. Und wer sich dem Weggucken in den Weg stellt, wird niedergemacht.

    Hoffentlich tauchen hier im Forum bald weitere deutliche Beweise der geschmacklosen Gesetzlosigkeit und der Verbrüderung der Unverfrorenheit auf! Denn die Staatsanwaltschaft Bonn hat anscheinend bis heute so viele Möglichkeiten gesehen, jedes einzelne Verbrechen einem mildernden Umstand zuzuordnen, der gestattet, eine Straftat auch einmal ungesühnt zu lassen. Ich verstehe das nicht. Warum wird der Vater des Amokläufers von Winnenden verurteilt (wegen unerlaubten Waffenbesitzes), wenn die Kripo Bonn bei einem Jugendleiter eine Waffe findet und nicht einmal Anzeige erstattet? Wenn schon die Staatsanwaltschaft so viel Freiraum hat, Gesetze zu interpretieren je nachdem, wer der Gesetzesbrecher ist, dann braucht man sich doch nicht zu wundern, dass sich Unrechtsbewusstsein bei den Jesuiten -anscheinend durch die regelmäßige Beichte und Vergebung – aufgelöst hat und eine spirituelle Verbundenheit mit der Verantwortungslosigkeit eingegangen ist.

    Deshalb scheut der Orden die wirkliche Begegnung mit Opfern. Das Gebäude von Macht und gesellschaftlichem Nimbus ist einsturzgefährdet, wenn man sich als verklemmter Zeitgenosse präsentieren würde oder sogar bekennen müsste, wie die eigenen Verklemmtheiten dazu führen, besonders Frauen und Kinder zu missachten. Da versteckt man sich doch besser in der Rolle eines wichtigen Funktionsträgers und fügt seinem Namen ein SJ (scheinheiliger Joker) an.

    • Ruth Gransel says:

      Gut Hannah…

      …wenn Sie es denn wirklich sind: Reden wir darüber. Die Zeitung, Sie meinen offenbar ein Regionalblatt in der sogenannten Bundesstadt. Die Beiträge der Redaktion speisen sich inhaltlich weitstgehend durch die Übernahme von Fremdmaterial aus anderen Presseerzeugnissen. Das ist zwar nicht aktuell, erspart aber Geld.

      Und wenn es etwas zu berichten gibt, machen sich die Freiberuflichen in die Hose. Ein Informant hat eine freiberufliche Schreibkraft des Blattes mit konkreten Informatonen über den Verlauf des Ermittlungsverfahrens gegen “Harald”, die Einstellungsgründe und die Besonderheit der Notwendigkeit der Einschaltung der Generalstaatsanwaltschaft in Köln in diese Sache informiert. Die (überaus freundliche) Dame hat Schiß bekommen und es nicht geschrieben. Von der Regionalpresse ist also nichts zu erwarten.

      Das liegt in erster Linie daran, daß Regionalblätter allen Herren dienen und es sich mit niemandem verderben wollen. Bei einer solchen Gemengelage ist nichts erhellendes zu erwarten.

      Mal sehen, ob das Blättchen dazu berichten darf, wenn in den nächsten Tagen die Frage gerichtlich geklärt wird, ob unter der Erde, wo das Verbrechen oberirdisch fröhlich Urständ feierte, die Täter vergraben bleiben dürfen.

  10. Olaf Wenzel says:

    Der unerlaubte Besitz einer Waffe des ehemaligen Leiters des Ako-Pro e.V., Klaus-Jürgen Knüttgen, ist bei einer Durchsuchung im Januar 2011 festgestellt worden:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/themen/ako-pro/Razzia-bei-Ex-Leiter-des-Ako-Pro-Vereins-article599563.html
    http://www.express.de/bonn/razzia-im-ako—ex-chef-des–pro-seminars–soll-stadt-zuschuesse-abgezockt-haben,2860,11418438.html
    Bei den Ermittlungen insbesondere des RPA sind umfangreiche Unregelmässigkeiten entdeckt worden:
    http://www.rundschau-online.de/lokales/betrugsverfahren-ako-pro–staatsanwalt-ermittelt,15185494,15260186.html
    Weder ist es bei den Ermittlungen wegen Betrugs gegen Klaus-Jürgen Knüttgen noch dem unerlaubte Waffenbesitz zu einer Anklageerhebung bis zum heutigen Tage gekommen.
    Dies reiht sich in ein bedenkliches Bild des Verhaltens der Bonner Staatsanwaltschaft bei Angelegenheiten mit Bezug zum Aloisiuskolleg:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Missbrauchsopfer-wollen-Ex-Rektor-des-Aloisiuskollegs-anzeigen-article275367.html
    “Anwältin Raue hatte zuvor selbst ihre Enttäuschung über die hier “nicht gerade fantasiefreudige Ermittlungsarbeit” der Bonner Staatsanwaltschaft durchschimmern lassen.”
    Auch bei den Ermittlungen aufgrund von Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs gegen Klaus-Jürgen Knüttgen hat die zuständige Bonner Staatsanwältin Ermittlungen an der Grenze zur Untätigkeit durchgeführt. Die selbe Staatsanwältin war auch für die Ermittlungen gegen Ludger Stüper (Pater Stüper SJ) zuständig.

  11. Annemarie Plate says:

    Klaus-Jürgen Knüttgen engagiert sich mittlerweile als “Manager” des Marsam Hotel
    Qurna, West Bank, Luxor, Egypt.
    http://www.hostelbookers.com/hotels/egypt/luxor/54993/reviews/

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