Email Dr. Manfred Sieburg, 22.12.2011 bzw. 23.12.2011

Von: CoJoBo alt-josephiner [mailto:no-reply@alt-josephiner.de]
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 01:00
An: XXXXXXXXXXXXXXXXX
Betreff: CoJoBo-Ehemaligentelegramm 2/2011

 

Liebe Alt-Josephiner,

das Ehemaligentreffen am 19.11.2011 war ein gelungenes, sehr gut besuchtes und harmonisch verlaufenes Fest. Herzlichen Dank an alle, die zu diesem Gelingen beigetragen haben, und an alle, die dabei waren! Auf ein Neues am 24. November 2012.

Es gibt einige Personalia zu vermelden: Frau Dr. Gauger ist im Sommer wegen einer schweren Krankheit aus dem Dienst ausgeschieden. Wir wünschen ihr weiterhin alles Gute und viel Kraft.

Herr Dr. Herbert Kolewa scheidet am 01.02.2012 nach fünf Jahren als Leiter der Realschule aus und wechselt zu einer anderen Realschule in der Nähe seines Heimatortes; ein Nachfolger für ihn ist schon bestimmt. Wir wünschen beiden viel Erfolg.

Herr Bodo Prenger, selbst ehemaliger Schüler am CoJoBo, tritt am 01.02.2012 in den Ruhestand – nach über 35 Jahren als Lehrer an unserer Schule. Der Ruhestand ist also wohlverdient, wir wünschen viele entspannte Jahre im Kreis der Familie.

Auch mich (Sieburg) zieht es anderswohin, am 01.02.2012 werde ich Schulleiter am Aloisiuskolleg in Godesberg. Damit wird auch die Zuständigkeit in der Ehemaligenarbeit erneut wechseln. Ich danke allen Mitstreitern im Team sehr herzlich; ich danke auch für die vielen guten Wünsche zu meinem neuen Lebenslauf!

Das Collegium Josephinum stand in der vorletzten Woche im Mittelpunkt  des lokalen Medieninteresses. Es gab ausgesprochene und unausgesprochene Vorwürfe gegen die Patres Friedhelm Knapp, Dr. Jürgen Langer und den Schulsanitätsdienst; das Misstrauen richtete sich vor allem gegen die Verabreichung von Zäpfchen.

Die Bezirksregierung Köln wurde darüber informiert (von wem, ist uns nicht bekannt) und hat den Schulträger um Überprüfung gebeten. Deshalb hat Herr P. Provinzial Dr. Johannes Römelt die Eltern und das Kollegium schriftlich informiert und eine unabhängige Beauftragte für die Klärung der Vorwürfe herangezogen. Bislang ist aber kein Opfer irgendwelcher Übergriffe benannt, kein Vorwurf konkret geworden.

Mit einer Vertrauensbekundung an unsere beiden verdienten Patres und meinem tief empfundenen Dank für Ihre unverzichtbare seelsorgliche Arbeit an unseren Schulen darf ich mich verabschieden.
Im Namen des ganzen Teams der Alt-Josephiner wünsche ich Ihnen und Euch allen frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2012!

Bonn, am 60. Geburtstag unseres Schulleiters Peter Billig.
Herzlichen Glückwunsch und tausend Dank an ihn!

Dr. Manfred Sieburg, 22.12.2011

 

 

Schüler-Teamer: Johannes Knepper, Philipp Kröber und Simon Müller (alle Kl. E1)

Realschul-Team: Dirk Staudt und Jürgen Habet (beide Abschluss 1983), Annette Otzipka (Lehrerin seit 1977) und Pater Peter Niesemann (Schulleiter 1985-2006)

Ehemaligen-Teamer: Johannes Pauli (Abitur 1968) und Holger Wondratschek (Abitur 1993), Ulrich Wagner (Abitur 1996), Alexander Heinrich (Abi 2005), Marc Mandt (Abi 2008) Florian Recker, Sebastian Groth und Lukas Knappe (alle Abitur 2009), Markus Brüggemann, Vincent Knappe und Andreas Vollmann (alle Abitur 2011);

Koordination: Dr. Manfred Sieburg

Weitere Informationen finden Sie unter www.alt-josephiner.de
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www.alt-josephiner.de ist ein Angebot des Collegium Josephinum Bonn
Kölnstraße 413 • 53117 Bonn • Tel.: (0228) 555 85 60 • Fax (0228) 555 85 97
Mail: ehemalige@cojobo.de
Inhaltlich Verantwortlich: Dr. Manfred Sieburg
Technik: Andre Ballensiefen

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7 Responses to Email Dr. Manfred Sieburg, 22.12.2011 bzw. 23.12.2011

  1. Anna Reinhard says:

    Der folgende Beitrag ist von der Seite unheiligemacht.wordpress.com gelöscht worden:
    ————————————————————————————–
    Godehard Brüntrup
    Der Fall ist ja bekannt. Meine Erinnerung ist diese: Im Zeitraum von 4 Jahren wurde in der Schule 6 Mal in medizinisch akuten Situationen ein Zäpfchen verabreicht. Ein sexuelles Motiv konnte bei der anschließenden Gerichtsverhandlung und im Berufungsverfahren nicht festgestellt werden. Das Verfahren wurde deshalb eingestellt. Die Schule verzichtet in Zukunft vollständig auf die Verabreichung von Zäpfchen. Gibt es da andere belastbare Fakten? Ich lasse mich gerne belehren.
    ———————————————————————————
    Bedeuted dies, dass das Aloisiuskolleg bzw. dessen Träger in Kenntniss der obigen Aussagen von Herrn Dr. Sieburg, die dieser, während ein Ermittlungsverfahren gegen den Redemptionistenpater anlief, gegenüber ehemaligen Schülern gemacht hat, zum Schulleiter ernannt hat?
    Um dies zu präzisieren, der folgenden Aussage, die Herr Dr. Sieburg gemacht hat, nachdem sein unmittelbarer Vorgesetzter Herr Billig gegenüber dem GA zu dem Vorgang bereits Stellung bezogen hatte:
    Die Bezirksregierung Köln wurde darüber informiert (von wem, ist uns
    nicht bekannt) und hat den Schulträger um Überprüfung gebeten. Deshalb
    hat Herr P. Provinzial Dr. Johannes **Römelt** die Eltern und das
    Kollegium schriftlich informiert und eine unabhängige Beauftragte für
    die Klärung der Vorwürfe herangezogen. Bislang ist aber kein Opfer
    irgendwelcher Übergriffe benannt, kein Vorwurf konkret geworden.
    Mit einer Vertrauensbekundung an unsere beiden verdienten Patres und
    meinem tief empfundenen Dank für Ihre unverzichtbare seelsorgliche
    Arbeit an unseren Schulen darf ich mich verabschieden.
    Wiederrum im GA (http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-castell/Verfahren-gegen-CoJoBo-Pater-endgueltig-beendet-article939364.html) wird die Bonner Staatsanwaltschaft wie folgt zitiert:
    Die Bonner Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren im Sommer 2012 mangels Beweisen eingestellt. Das Vorgehen des Paters sei zwar “medizinisch falsch und objektiv untragbar” gewesen, sagte Behördensprecher Fred Apostel damals. Aber strafrechtlich relevant sei es nicht.
    Glücklich muss sich die Schule schätzen, deren Schulleiter derartige Differenzierungen ohne (wenn man dies positiv unterstellt) Kenntniss von Details vorab zu treffen vermag.

  2. Fritz Schmitz says:

    …und warum ist er dort gelöscht worden?

  3. Doris Rediem says:

    Interessant an dem Beitrag von Sieburg ist doch vor allen Dingen der Teil, in dem erklärt wird, daß die Bezirksregieung Köln informiert wurde, man jedoch nicht gewusst habe, von wem? Das heisst aber, daß die “Zäpfchenverabreicher” es auf keinen Fall waren.

    Spielt aber im Ergebnis keine Rolle, weil die Staatsanwaltschaft Bonn das Ganze ja nicht für so schlimm hält. http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-castell/Verfahren-gegen-CoJoBo-Pater-endgueltig-beendet-article939364.html

  4. Fritz Schmitz says:

    Böse Zungen vehaupten, die Einstellung hätte auch damit zu tun, daß das Kind eines Bonner Reichen (gibt’s die dort noch?) die Schule besucht. Solches Denken ist aber dummes Zeug. Das wäre gar nicht erlaubt, weil ja vor dem Gesetz alle gleich sind.

  5. Jon Pompilio says:

    Erstklassiger Artikel – ausgesprochen erstaunlich – habe den direkt mal als Bookmark gespeichert. Ich bin exakt dergleichen Ansicht wie du in deinem Beitrag berichtest.

  6. Jetzt passt also der wachsame aufmerksame Herr Sieburg auf, dass der Präventionskatalog verhindert, dass es im Ako neue Übergriffe gibt. Es besteht keine Gefahr, weil das Ako keine Zäpfchen in der Schulapotheke hat? Und der stellvertretende Schulleiter Oedekerken, ein Lehrer, der besonders viele Berührungspunkte mit Knüttgen hatte, sorgt dafür, dass die Kontinuität gewahrt wird. Und der Kollegsleiter schimpft sich den Druck von der Seele, wie es ihm beliebt.

    Die Eltern halten dem Ako die Treue, weil es immer eine gute Schule war und weil das Ako jetzt die sicherste Schule der Welt ist. Die Bezirksregierung hat einmal die Betriebserlaubnis gegeben und ist anscheinend nicht befugt, die kirchliche Einrichtung zu untersuchen? Die Jesuitenleitung brütet über einem 100-Fragen-Katalog des Eckigen Tischs.
    Wie oft gibt es Schulgottedienst. Hoffentlich werden die Gebete erhört: “durch meine Schuld, durch meine Schuld….”

    Ein Segen soll doch auch gültig sein, wenn der Segensspender im Zustand der Sünde wäre…
    So gehet hin in Frieden, nachdem ihr alle dem Weihnachtslied: ihr Kinderlein kommet gefolgt seid.

    Aber es gibt auf dem Akoberg keine Krippe, sondern jahrelang eine städtisch geförderte Offene Tür, die nicht einmal eine Tür war. Es gibt auch kein Jesuskind, aber Jesuiten. Und Weihnachten ist ja ohnehin vorbei. Jetzt ist die Zeit des Karnevals, jeder verkleidet sich und alles ist erlaubt. Sie haben niemand verkleidet auf dem Akoberg gesehen. Schade, vielleicht verkleidet sich mal jemand, damit die Positionsstellen besetzt sind. Wäre doch was, wenn wenigstens in der Karnevalszeit ein richtiger Schulleiter, ein richtiger Kollegsleiter, richtige Stellvertreter da wären. Wie verkleidet man richtige Jesuiten? Es gibt Schüler, die sind als Schüler verkleidet, denen noch nie Missbrauch passiert ist. Bis zum Aschermittwoch dann. Dann lassen sich doch alle erkennen, als der, der sie wirklich sind. Wann fallen die Masken auf dem Berg? Ich freue mich auf Aschermittwoch. Die lange Karnevalszeit war anstrengend.

    • Je Suit says:

      Lieber Märchenerzähler,

      1.
      Die Eltern zahlen nicht, weil die Schule gut ist. Das ist denen komplett egal. Sie zahlen, weil sie blöde sind. Weil es ihnen egal ist, was mit den Kindern geschieht. Es geht ja gar nicht um die Kinder. Es gibt ja auch keine Hundevereine. Nur Hundehaltdervereine. Der Hund wäre doch niemals so blöde, in einen Verein zu gehen.

      2.
      Natürlich gibt es kein Jesuskind. Gott sei Dank. Für’s Kind. Auch das hätten die Jesuiten nicht ausgelassen. Nein, nicht gekreuzigt. Sie wissen schon.

      3.
      Das Thema Verkleidung ist leicht abgehandelt: “Triebtäter”. Zwei Kostüme: Trieb. Täter. Frage: Oben und unten? oder Hinten und vorne? Na, strengen Sie sich an, Märchenerzähler. Ist gar nicht so einfach die Lösung.

      4.
      Wie vekleidet man Jesuiten? Gar nicht. Die sind Zeit Lebens verkleidet. Vielleicht ist “Jesuit” eine Verkleidung an sich. Nicht äusserlich. Innerlich.

      5.
      Wann fallen die Maken auf dem Berg? Die Frage stellt sich nicht. Niemand hat eine auf. Die Verkleidung ergibt sich aus der Person. Der schlichte Kinderschänder kommt einfach daher. Ohne Tarnung. So einfach. Von innen heraus. Tat braucht keine Maske.

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